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        <title>News | Saarland Informatics Campus</title>
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        <description>in Saarbrücken, Germany</description>
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	<title>News Archiv - Saarland Informatics Campus</title>
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                        <title>UdS-KI-Tag für Studierende im Innovation Center am 22. April</title>
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                        <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 10:00:27 +0000</pubDate>
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                        <description><![CDATA[Am 22. April&#160;findet der UdS-KI-Tag f&#252;r Studierende&#160;im Innovation Center (Geb&#228;ude A2 1) statt. Der Untertitel lautet: &#8222;Entdecke, wie KI dir hilft, effizienter zu studieren, dich gezielt auf deine berufliche Zukunft vorzubereiten und eigene Lernagenten zu entwickeln &#8211; pr&#228;sentiert von der Universit&#228;t des Saarlandes und dem AStA mit Microsoft als besonderem Gast&#8220;. Die Veranstaltung wird von [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 22. April findet der UdS-KI-Tag für Studierende im Innovation Center (Gebäude A2 1) statt. Der Untertitel lautet: „Entdecke, wie KI dir hilft, effizienter zu studieren, dich gezielt auf deine berufliche Zukunft vorzubereiten und eigene Lernagenten zu entwickeln – präsentiert von der Universität des Saarlandes und dem AStA mit Microsoft als besonderem Gast“. Die Veranstaltung wird von der Stabsstelle Digitalisierung, ZeLL, dem Dezernat Lehre und Studium, dem DFKI und dem AStA organisiert</strong></p>
<p>&nbsp;Ziel des UdS-KI-Tages für Studierende im Innovation Center ist es, das Thema Künstliche Intelligenz im Studienkontext und den Copilot Chat speziell für Studierende vorzustellen. Die vorläufige Agenda (ca. 9:30 – 15:00 Uhr) beinhaltet Fachvorträge von Microsoft.</p>
<p>Geplante Themen sind:</p>
<ul>
<li>News from the Valley – Überblick über die neuesten Entwicklungen aus dem Silicon Valley zu KI und Co.</li>
<li>AI &amp; Careers – Karriereperspektiven: Wie KI die Arbeitswelt verändert, welche Skills gefragt sind und wie man in Big Tech oder AI-Startups einsteigt</li>
<li>Beiträge von UdS-Vertreterinnen und -Vertretern zum Einsatz von KI-Lösungen (z.B. Tutor-Bots) und KI-Projekten (z.B. UdS Info-Bot).&nbsp;</li>
</ul>
<p>Das Programm wird durch interaktive Elemente („Spot the Fake – KI‑Bilder &amp; Täuschung; Bewusstsein für Risiken von KI“) und Networking-Möglichkeiten ergänzt.&nbsp;</p>
<p>Teilnehmerinnen und Teilnehmer können einen Nachweis erhalten.</p>
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                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Neues Zentrum für Quantentechnologien will Grundlagenforschung mit Anwendungen verknüpfen</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/neues-zentrum-fuer-quantentechnologien-will-grundlagenforschung-mit-anwendungen-verknuepfen/</link>
                        <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 07:39:00 +0000</pubDate>
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                        <description><![CDATA[Die saarl&#228;ndische Landesregierung hat im vergangenen Juni angek&#252;ndigt, den Aufbau eines Zentrums f&#252;r Quantentechnologien (QuTe) an der Universit&#228;t des Saarlandes mit &#252;ber 53 Millionen Euro zu f&#246;rdern. Dieses nimmt heute mit einer Festveranstaltung offiziell seine Arbeit auf. Daran nehmen neben Minister Jakob von Weizs&#228;cker und Universit&#228;tspr&#228;sident Ludger Santen auch Astrid Lambrecht, die Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrum [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die saarländische Landesregierung hat im vergangenen Juni angekündigt, den Aufbau eines Zentrums für Quantentechnologien (QuTe) an der Universität des Saarlandes mit über 53 Millionen Euro zu fördern. Dieses nimmt heute mit einer Festveranstaltung offiziell seine Arbeit auf. Daran nehmen neben Minister Jakob von Weizsäcker und Universitätspräsident Ludger Santen auch Astrid Lambrecht, die Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrum Jülich teil. Dieses wird eng mit dem neuen Zentrum kooperieren.</strong></p>
<p>Das Zentrum für Quantentechnologien will die Grundlagenforschung und praktische Anwendungen miteinander verbinden. Zum einen wird es um das Quantum Engineering und die Quantenoptik gehen. Hierbei ist das Ziel, ein Quanteninternet sowie Quantennetzwerke und Interfaces zu entwickeln. Darüber hinaus werden sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem zweiten Schwerpunkt der Quanteninformationstheorie, den Quantenalgorithmen sowie der Quanteninformatik und Software des Quantencomputing widmen.</p>
<p>Das Zentrum ist in seinem Grundsatz interdisziplinär und hat ein breit gefasstes Verständnis von Quantentechnologien. Dafür wird eine Brücke zwischen Physik, Mathematik, Informatik und den Ingenieurwissenschaften geschlagen. Die bereits vorhandene Expertise von Professorinnen und Professoren aus diesen vier Fachrichtungen der Universität des Saarlandes wird durch Neuberufungen erweitert.&nbsp;Diese können auf die langjährige Forschungsarbeiten an der Universität des Saarlandes im Bereich der Quantenoptik sowie der experimentellen und theoretischen Physik aufbauen. Diese Forschungsgruppen sind schon jetzt maßgeblich an der Entwicklung von Quantennetzwerken und einem zukünftigen „Quanteninternet“ beteiligt.&nbsp;</p>
<p>Im Bereich Quantum Engineering ist das Ziel, die Grundlagenforschung der Physik mit der anwendungsorientierten Forschung im Bereich Systems Engineering zu verzahnen und so die Forschungsergebnisse in relevante Anwendungen zu bringen. Hierfür ist vorgesehen, zwei weitere Professuren in der experimentellen Quantenphysik sowie acht Professuren im Bereich Systems Engineering zu besetzen. Mit dem Forschungszentrum Jülich steht der Universität des Saarlandes zudem ein renommierter Partner zur Seite: Das Helmholtz-Zentrum wird auf dem Saarbrücker Universitätscampus eine Außenstelle im Bereich Quantum Engineering eröffnen, gemeinsame Professuren besetzen und seine international anerkannte Infrastruktur einbringen.&nbsp;</p>
<p>Im Endausbau wird das Zentrum für Quantentechnologien die gesamte Verwertungskette von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung im Bereich Quantum Engineering abdecken. Es wird damit einer der wenigen Standorte sein, an denen Quantenphysik und Engineering als gleichberechtigte Partner unter einem Dach vereint sind. Hier werden zukünftig wichtige Beiträge zur Entwicklung von Technologien für Quantennetzwerke und der Hardware von Quantencomputern erwartet.</p>
<p>In dem zweiten Schwerpunkt zum Thema Quantencomputing forscht Frank Wilhelm-Mauch als Professor der Universität des Saarlandes gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich („Jülicher Modell“). Er koordiniert große integrierte Verbünde und bildet die wichtige Schnittstelle zwischen Quantensoftware und -hardware ab. Der Bereich Theoretische Quantentechnologie und Quanteninformation wird an der Universität des Saarlandes bereits durch vier Professuren in der Physik, Informatik und Mathematik vertreten. Sie sollen im&nbsp;Fachbereich Informatik durch zwei Professuren für Quanteninformation sowie in der Mathematik durch eine weitere auf diesem Gebiet verstärkt werden. Gemeinsam mit einer geplanten Professur für Quantum Communication im Bereich Systems Engineering deckt das neue Zentrum somit perspektivisch das interdisziplinäre Gebiet der Quanteninformation in ungewöhnlicher Breite ab. Zudem wird eine Brückenprofessur mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) im Bereich Quantum Artificial Intelligence besetzt werden — auch hier nimmt das Saarland eine Vorreiterrolle ein.</p>
<p>Bereits jetzt leistet das Zentrum für Quantentechnologien – in enger Kooperation mit der international renommierten Informatik an der Universität des Saarlandes — einen wichtigen Beitrag, um die Lücke in der Forschung im Bereich Quantensoftware und Quantenalgorithmik zu schließen. Hier soll auch künftig Software für das Quantum Computing und für industrielle Anwendungen entwickelt werden, zum Beispiel durch hybride Algorithmen, die Methoden des klassischen High-Performance Computing mit denen des Quantencomputing vereinen.</p>
<p>„Ziel ist es, auf dem Campus der Universität des Saarlandes einen weltweit sichtbaren Standort für Quantentechnologien zu schaffen, der sich sowohl durch exzellente Grundlagenforschung als auch anwendungsnahe Entwicklung auszeichnet“, sagt Universitätspräsident Ludger Santen. Insbesondere im Bereich Quantum Engineering sollen technische Entwicklungen, Patente und schließlich auch Start-Ups vorangetrieben werden. Auch im Softwarebereich läge viel Potential für Start-Ups. Für die praktische Anwendung von Quantencomputern werden neue Algorithmen benötigt, um mit ihrer Hilfe bestimmte Probleme effizienter zu lösen als auf klassischen Computern, so Santen. „Um die Spezialisten für diese Themen auszubilden, wird die Universität des Saarlandes ab dem Wintersemester ihre bereits seit 2019 angebotenen Bachelor- und Masterstudiengänge Quantum Engineering durch ein Masterprogramm Quanteninformation ergänzen, das nicht zwingend ein Physikstudium voraussetzt, sondern auch Interessierten aus den Informatik- und Mathematikstudiengängen offensteht“, ergänzt der Universitätspräsident.&nbsp;</p>
<p>Wissenschaftsminister Jakob von Weizsäcker verdeutlicht darüber hinaus die wirtschaftliche Bedeutung des neuen Zentrums für das Saarland: „Was vor 100 Jahren mit der Quantenmechanik als Revolution der theoretischen Physik begann, ist heute eine Schlüsseltechnologie mit enormen wirtschaftlichen Potenzialen. Das neue Zentrum für Quantentechnologien baut auf bestehende Stärken an unserer Universität auf und schafft gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich die kritische Masse für internationale Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Mit Unterstützung des saarländischen Transformationsfonds gelingt es, hier einen technologischen Leuchtturm zu etablieren mit entsprechenden Abstrahleffekten für Wertschöpfung und Arbeitsplätze.“</p>
<p>Astrid Lambrecht, Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich, sagt anlässlich der Kick-Off-Veranstaltung in Saarbrücken: „Innovative Quantentechnologien entstehen in vernetzten Ökosystemen – getragen von unseren Talenten und einer engen Verzahnung universitärer und außeruniversitärer Forschung. Mit Unterstützung des Landes schafft das neue Zentrum für Quantencomputing an der Universität des Saarlandes hierfür optimale Rahmenbedingungen und stärkt gezielt die wissenschaftliche Exzellenz. Die Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich bietet für die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses Zugang zu einer leistungsfähigen Infrastruktur, die mit konkreten Anwendungen verbunden wird. Damit möchten wir aktiv dazu beitragen, die wissenschaftliche Quantencomputing-Community in Deutschland weiter zu stärken.“</p>
<p>Bei der heutigen <strong>Kick-off-Veranstaltung des Zentrums für Quantentechnologien&nbsp;</strong>ab 16 Uhr im Innovation Center der Universität des Saarlandes gibt Mathematik-Professor Moritz Weber für das Führungsteam des QuTe Einblicke in vergangene und geplante Aktivitäten. Anschließend beleuchten Finanz- und Wissenschaftsminister Jakob von Weizsäcker, Universitätspräsident Ludger Santen und die Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich Astrid Lambrecht die Bedeutung des neuen Zentrums aus Landes-, Hochschul- und Forschungsperspektive. Der deutsch-österreichische Experimentalphysiker Rainer Blatt hält den Festvortrag. Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, wird eine Videogrußbotschaft senden. Zu dem Gründungsdirektorium des neuen Zentrums für Quantentechnologien der Universität des Saarlandes gehören Christoph Becher (Physik), Markus Bläser (Informatik), Jürgen Eschner (Physik), Giovanna Morigi (Physik), Peter Orth (Physik), Moritz Weber (Mathematik) als leitender Direktor und Frank Wilhelm-Mauch (Physik).</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p><a href="https://www.uni-saarland.de/forschen/quantentechnologien.html" target="_blank">https://www.uni-saarland.de/forschen/quantentechnologien.html</a></p>
<p><strong>Fragen beantwortet:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Moritz Weber<br />Tel.: 0681-302-2556<br />E-Mail:&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="thpsav1dlilyGthao5bup4zi5kl" data-mailto-vector="7">weber(at)math.uni-sb.de</a></p>
]]></content:encoded>
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                        <item>
                        <title>Computerlinguist Michael Hahn mit renommiertem Heinz Maier-Leibnitz-Preis ausgezeichnet</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/computerlinguist-michael-hahn-mit-renommiertem-heinz-maier-leibnitz-preis-ausgezeichnet/</link>
                        <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 12:25:44 +0000</pubDate>
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                        <description><![CDATA[Selbst die besten KI-Sprachmodelle, sogenannte Large Language Models, k&#246;nnen bei logischen Fragestellungen deutlich danebenliegen. Dann stimmen Rechnungen nicht, Reihenfolgen werden falsch wiedergegeben oder die KI halluziniert und denkt sich falsche Kennzahlen oder Zitate aus. F&#252;r dieses Problem hat Michael Hahn, Computerlinguist der Fachrichtung Sprachwissenschaft und Sprachtechnologie, bereits vielversprechende Forschungsergebnisse vorzuweisen. Daf&#252;r wurde er nun mit [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Selbst die besten KI-Sprachmodelle, sogenannte Large Language Models, können bei logischen Fragestellungen deutlich danebenliegen. Dann stimmen Rechnungen nicht, Reihenfolgen werden falsch wiedergegeben oder die KI halluziniert und denkt sich falsche Kennzahlen oder Zitate aus. Für dieses Problem hat Michael Hahn, Computerlinguist der Fachrichtung Sprachwissenschaft und Sprachtechnologie, bereits vielversprechende Forschungsergebnisse vorzuweisen. Dafür wurde er nun mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet – als einer von nur zehn Preisträger*innen deutschlandweit.</strong></p>
<p>Alle großen Sprachmodelle basieren derzeit auf der so genannten Transformer-Architektur. Bei dieser hat man sich an der menschlichen Fähigkeit orientiert, auf relevante Informationen zu achten und nicht so wichtige Details zu ignorieren. Michael Hahn, Professor für Computerlinguistik der Universität des Saarlandes, konnte mathematisch beweisen, dass Transformer bei Aufgaben scheitern, in denen jeder Teil der Eingabe für die Ausgabe relevant ist. Wenn also nur ein einziges Zeichen verändert wird, kann dies das korrekte Ergebnis verändern. Darüber kann der Computerlinguist mit seinem interdisziplinären Team am Saarland Informatics Campus theoretische Einsichten gewinnen, mit denen man die Stärken und Schwächen von großen Sprachmodellen besser vorhersagen lassen.</p>
<p>Erst kürzlich hatte Michael Hahn für seine Forschung an der Schnittstelle von Maschinellem Lernen und Computerlinguistik 1,4 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft erhalten, um eine Emmy-Noether-Forschungsgruppe zu gründen (siehe <a href="https://www.uni-saarland.de/aktuell/ki-logisches-denken-emmy-noether-forschungsgruppe-40901.html">Pressemitteilung vom 13.11.25</a>). Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis gilt als einer der renommiertesten Preise im deutschsprachigen Raum für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem frühen Karrierestadium. Er ist mit 200.000 Euro dotiert, die die Preisträgerinnen und Preisträger dabei unterstützen sollen, ihre wissenschaftliche Laufbahn weiter zu verfolgen. Der Preis ist benannt nach dem Physiker und ehemaligen Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft Heinz Maier-Leibnitz und wird seit 1977 vergeben.</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p>Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis gilt als einer der renommiertesten Preise im deutschsprachigen Raum für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem frühen Karrierestadium. Er ist mit 200.000 Euro dotiert, die die Preisträgerinnen und Preisträger dabei unterstützen sollen, ihre wissenschaftliche Laufbahn weiter zu verfolgen. Der Preis ist benannt nach dem Physiker und ehemaligen Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft Heinz Maier-Leibnitz und wird seit 1977 vergeben.</p>
<p><strong>Hintergrund Saarland Informatics Campus</strong><br />
1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (darunter 540 Promovierende) und rund 2800 Studierende aus mehr als 80 Nationen machen den Saarland Informatics Campus (SIC) zu einem der führenden Standorte für Informatik in Deutschland und Europa. Vier weltweit angesehene Forschungsinstitute, nämlich das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das Max-Planck-Institut für Informatik, das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme, das Zentrum für Bioinformatik, sowie die Universität des Saarlandes mit drei vernetzten Fachbereichen und 24 Studiengängen decken das gesamte Themenspektrum der Informatik ab.</p>
<p><strong>Weitere Informationen: </strong></p>
<p><a href="https://www.dfg.de/de/aktuelles/neuigkeiten-themen/pressemitteilungen/2026/pressemitteilung-nr-06" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pressemitteilung der Deutschen Forschungsgemeinschaft </a></p>
<p><a href="https://www.dfg.de/de/foerderung/foerdermoeglichkeiten/preise/leibnitz-preis" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Informationen zum Heinz Maier-Leibnitz-Preis</a></p>
<p>Persönliche Webseite von Professor Michael Hahn: <a href="https://www.mhahn.info" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.mhahn.info</a></p>
<p><strong>Fragen beantwortet:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Michael Hahn<br />
Lehrstuhl für Language, Computation, and Cognition<br />
Tel. 0681 302-4343<br />
E-Mail: <a href="https://www.uni-saarland.de/#" data-mailto-token="thpsav1tohouGsza5bup4zhhyshuk5kl" data-mailto-vector="7">mhahn(at)lst.uni-saarland.de</a></p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Mit KI zum zirkulären Bauen: MIRAKEL eröffnet neue Wege zur systematischen Wiederverwendung von Bauteilen und Ressourcen</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/mit-ki-zum-zirkulaeren-bauen-mirakel-eroeffnet-neue-wege-zur-systematischen-wiederverwendung-von-bauteilen-und-ressourcen/</link>
                        <pubDate>Sun, 22 Mar 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25535</guid>
                        <description><![CDATA[St&#228;dte enthalten enorme Mengen an wertvollen Materialien, die in bestehenden Geb&#228;uden verbaut sind und bei Sanierungen oder R&#252;ckbauten h&#228;ufig ungenutzt verloren gehen. Genau hier setzt Urban Mining an: Es betrachtet Geb&#228;ude als Materiallager und zielt darauf ab, vorhandene Baustoffe und Bauteile systematisch zu erfassen und wiederzuverwenden, statt sie zu entsorgen. Urban Mining spielt somit eine [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Städte enthalten enorme Mengen an wertvollen Materialien, die in bestehenden Gebäuden verbaut sind und bei Sanierungen oder Rückbauten häufig ungenutzt verloren gehen. Genau hier setzt Urban Mining an: Es betrachtet Gebäude als Materiallager und zielt darauf ab, vorhandene Baustoffe und Bauteile systematisch zu erfassen und wiederzuverwenden, statt sie zu entsorgen. Urban Mining spielt somit eine entscheidende Rolle für die klimaneutrale Transformation der Bauwirtschaft. Das Forschungsprojekt MIRAKEL (Mixed-Reality- und vertrauenswürdiges KI-basiertes Assistenzsystem zur Einschätzung von Werten anthropogener Lager und Kosten von Erschließungsprozessen in der Kreislaufwirtschaft) liefert dabei die Grundlage, um Rückbau und Wiederverwendung systematisch zu planen und umzusetzen.</strong></p>
<h3></h3>
<h3>Experten bewerten Gebäudebestände mit KI und Mixed Reality</h3>
<p>Eine große Herausforderung beim Urban Mining in Immobilien ist das fehlende Wissen über Art, Menge und Qualität der zu bergenden Bauprodukte. Hier setzt das Forschungsprojekt MIRAKEL an. In dem Verbundprojekt aus Industrie und Forschung entwickeln die Projektpartner ein innovatives System, das es Experten mithilfe von künstlicher Intelligenz und Mixed Reality ermöglicht, anthropogene Lager in Immobilien präzise und umfassend zu bewerten. Durch die gesteigerte Transparenz über die vorhandenen Bestände und die nötigen Rückbauschritte soll sich Urban Mining zukünftig von der reinen Bergung von Rohstoffen lösen. Das Ziel besteht darin, auch Bauteile, Bauelemente und Komponenten gezielt zurückzugewinnen, um eine möglichst hochwertige Anschlussnutzung der Bauprodukte zu erreichen und Urban Mining zu einem zentralen Baustein einer ressourceneffizienten, klimaneutralen Bauwirtschaft zu machen.</p>
<p>„Mit MIRAKEL machen wir den Wert der verborgenen Rohstoffe in Gebäuden sichtbar und wirtschaftlich nutzbar“, heißt es aus dem Projektteam. „So wird Rückbau vom Kostenfaktor zur Ressourcenquelle für die Bauwirtschaft von morgen.“</p>
<h3>Sieben Partner entwickeln Prototyp für die Praxis</h3>
<p>Das Projekt wird im Rahmen der Förderung „Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft &#8211; Urban Mining: Erschließung anthropogener Lager als Rohstoffquelle“ durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. Während der 30-monatigen Projektlaufzeit arbeiten die sieben Projektpartner Concular GmbH, Wilhelm Knepper GmbH &amp; Co. KG, ryze technologies GmbH, Berliner Immobilienmanagement GmbH, SRH University, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) und CIRCULAR STRUCTURAL DESIGN an einem ersten Prototyp des Assistenzsystems, der in ausgewählten Immobilien praktisch erprobt und wissenschaftlich evaluiert wird. Das Projekt ist im November 2025 gestartet und läuft bis einschließlich April 2028.</p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Joël Ouaknine zum EATCS-Fellow ernannt</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/joel-ouaknine-zum-eatcs-fellow-ernannt/</link>
                        <pubDate>Sun, 22 Mar 2026 19:42:24 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25530</guid>
                        <description><![CDATA[Der wissenschaftliche Direktor des MPI-SWS, Jo&#235;l Ouaknine, wurde von der European Association for Theoretical Computer Science (EATCS) zum Fellow ernannt. Jo&#235;l, der die Forschungsgruppe &#8222;Foundations of Algorithmic Verification&#8220; leitet, wurde f&#252;r &#8222;fundamental contributions to the algorithmic analysis of dynamical systems and related formalisms&#8220; zum EATCS-Fellow ernannt. Das EATCS Fellows Program wurde 2014 von der Vereinigung [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p data-path-to-node="2">Der wissenschaftliche Direktor des MPI-SWS, Joël Ouaknine, wurde von der European Association for Theoretical Computer Science (EATCS) zum Fellow ernannt. Joël, der die Forschungsgruppe „Foundations of Algorithmic Verification“ leitet, wurde für „fundamental contributions to the algorithmic analysis of dynamical systems and related formalisms“ zum EATCS-Fellow ernannt.</p>
<p data-path-to-node="3">Das EATCS Fellows Program wurde 2014 von der Vereinigung ins Leben gerufen, um herausragende EATCS-Mitglieder für ihre wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der theoretischen Informatik zu würdigen.</p>
<p data-path-to-node="4"><strong>Weitere Informationen:</strong><strong> </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://eatcs.org/index.php/component/content/article/1-news/3028--eatcs-fellows-class-of-2026-named">https://eatcs.org/index.php/component/content/article/1-news/3028&#8211;eatcs-fellows-class-of-2026-named</a></li>
<li><a href="https://www.eatcs.org/index.php/eatcs-fellows">https://www.eatcs.org/index.php/eatcs-fellows</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>MPI für Informatik und MPI für Softwaresysteme werden Partner der Max Planck School of Biomedical Artificial Intelligence</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/mpi-sws-jetzt-partner-der-max-planck-school-of-biomedical-artificial-intelligence/</link>
                        <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 08:14:04 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25454</guid>
                        <description><![CDATA[Die neue Graduiertenschule soll fortgeschrittene KI-Methoden f&#252;r die Grundlagenforschung in den Lebenswissenschaften entwickeln. Der inhaltliche Fokus wird darauf liegen, das Verst&#228;ndnis biologischer Systeme zu vertiefen, indem moderne biomedizinische Technologien mit innovativen Ans&#228;tzen der k&#252;nstlichen Intelligenz kombiniert werden. Ziel ist es, eine neue Generation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auszubilden, die Algorithmen entwickeln werden, die die Prinzipien [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<header class="content__hd">
<h3 class="content__subttl ">Die neue Graduiertenschule soll fortgeschrittene KI-Methoden für die Grundlagenforschung in den Lebenswissenschaften entwickeln.</h3>
</header>
<p><strong>Der inhaltliche Fokus wird darauf liegen, das Verständnis biologischer Systeme zu vertiefen, indem moderne biomedizinische Technologien mit innovativen Ansätzen der künstlichen Intelligenz kombiniert werden. Ziel ist es, eine neue Generation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auszubilden, die Algorithmen entwickeln werden, die die Prinzipien lebender Systeme erlernen, erklären, vorhersagen, und diese Erkenntnisse für das Moleküldesign nutzen können.</strong></p>
<p>Die Fellows der neuen Max Planck School of Biomedical Artificial Intelligenbce (BMAI) sind international anerkannte Forscherinnen und Forscher aus 24 Institutionen – darunter 14 Max-Planck-Institute – und kommen aus thematisch sehr unterschiedlichen Bereichen, von der Bild- und Sprachverarbeitung bis zur Immunologie.</p>
<p>Die Fellows des Max-Planck-Instituts für Informatik sind die Direktoren Bernt Schiele (Abteilung Computer Vision and Machine Learning) und Christian Theobalt (Abteilung Visual Computing and Artificial Intelligence), seitens des Max-Planck-Instituts für Softwaresysteme ist Direktor Krishna Gummadi, Leiter der Forschungsgruppe „Networked Systems“, Fellow der neu gegründeten Graduiertenschule. Die Wissenschaftler werden Promovierende betreuen und Ihre Expertise in den Bereichen digitale Modelle des Menschen, KI-basierte Bildverarbeitung und der Erforschung von Netzwerkrepräsentationen in biologischen und künstlichen Neuronalen Netzen einbringen, um deren Anwendbarkeit in medizinischen Kontexten zu untersuchen.</p>
<p>Die Leitung der School wird am Institut des Sprechers Karsten Borgwardt, Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München, angesiedelt sein. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen der Fördervereinbarung zwischen der Max-Planck-Gesellschaft und der Dieter Schwarz Stiftung sowie Eigenbeiträgen der beteiligten Institutionen.</p>
<p>Es ist geplant, dass ab Herbst 2026 die ersten Bewerbungen auf Doktorandenstellen in der School entgegengenommen werden und dass der erste BMAI-Jahrgang im Herbst 2027 mit der Promotion beginnt.</p>
<h2>Liste der beteiligten Institutionen</h2>
<ol>
<li>Max-Planck-Institut für molekulare Genetik (Berlin)</li>
<li>Technische Universität Berlin (Berlin)</li>
<li>Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre (Bochum)</li>
<li>Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn</li>
<li>Max-Planck-Institut für die Biologie des Alterns (Köln)</li>
<li>Technische Universität Darmstadt</li>
<li>Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (Dresden)</li>
<li>Max-Planck-Institut für Hirnforschung (Frankfurt)</li>
<li>Leibniz-Institut für Virologie (Hamburg)</li>
<li>Deutsches Krebsforschungszentrum (Heidelberg)</li>
<li>Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften (Göttingen)</li>
<li>Max-Planck-Institut für Software Systeme (Kaiserslautern und Saarbrücken)</li>
<li>Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften (Leipzig)</li>
<li>Universität Leipzig</li>
<li>Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme (Magdeburg)</li>
<li>Max-Planck-Institut für Polymerforschung (Mainz)</li>
<li>Max-Planck-Institut für Biochemie (Martinsried)</li>
<li>Ludwig-Maximilians-Universität München</li>
<li>Max-Planck-Institut für Psychiatrie (München)</li>
<li>Technische Universität München</li>
<li>Helmholtz Zentrum München (Neuherberg/München)</li>
<li>Max-Planck-Institut für Informatik (Saarbrücken)</li>
<li>Eberhard-Karls-Universität Tübingen</li>
<li>Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik (Tübingen)</li>
</ol>
<p><strong>Über die Max Planck Schools:</strong><br />
Die Max Planck Schools sind ein gemeinsames Graduiertenprogramm deutscher Universitäten und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen. Seit 2019 bieten sie jungen Talenten die Möglichkeit, ihre Promotion im Rahmen eines einzigartigen Netzwerks zu machen, mit frühzeitigem Zugang zu exzellenter Infrastruktur und renommierten Wissenschaftler:innen. Die Max Planck Schools sprechen Bewerber:innen aus der ganzen Welt an. Gesucht sind ambitionierte Doktorand:innen, die ihre Forschungskompetenzen aufbauen und ihre Wissenschaftskarriere im Rahmen eines innovativen Promotionsprogramms starten möchten.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
Mitteilung der Max-Planck-Gesellschaft:<br />
<a class="link-external" href="https://www.mpg.de/26242899/max-planck-school-of-biomedical-artificial-intelligence" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.mpg.de/26242899/max-planck-school-of-biomedical-artificial-intelligence</a></p>
<p>Mitteilung der Max Planck Schools:<br />
<a class="link-external" href="https://www.maxplanckschools.org/de/news-events/start-der-max-planck-school-of-biomedical-artificial-intelligence" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.maxplanckschools.org/de/news-events/start-der-max-planck-school-of-biomedical-artificial-intelligence</a></p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Projekt erforscht das Beste aus den Welten von Quantencomputern und klassischen Rechnern</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/projek-erforscht-das-beste-aus-den-welten-von-quantencomputern-und-klassischen-rechnern/</link>
                        <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 06:50:56 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25457</guid>
                        <description><![CDATA[Quantencomputer k&#246;nnen manches besser als klassische Computer, aber vieles eben auch noch nicht. Wissenschaftler der Saar-Universit&#228;t wollen nun gemeinsam mit den Industriepartnern BMW, Infineon und dem Quantencomputer-Start-up planqc beide Welten zusammenbringen. Ein Quantencomputer soll klassischen Rechnern dabei helfen, hochkomplexe Optimierungsherausforderungen aus dem Industrie-Alltag zu bew&#228;ltigen. Gef&#246;rdert wird das Projekt mit 2,3 Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium. [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Quantencomputer können manches besser als klassische Computer, aber vieles eben auch noch nicht. Wissenschaftler der Saar-Universität wollen nun gemeinsam mit den Industriepartnern BMW, Infineon und dem Quantencomputer-Start-up planqc beide Welten zusammenbringen. Ein Quantencomputer soll klassischen Rechnern dabei helfen, hochkomplexe Optimierungsherausforderungen aus dem Industrie-Alltag zu bewältigen. Gefördert wird das Projekt mit 2,3 Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium.</strong></p>
<p>Das „Problem des Handlungsreisenden“ dürfte das bekannteste so genannte Optimierungsproblem sein, das Mathematiker vor große Herausforderungen stellt: Mit zunehmender Zahl an Zwischenstopps, an denen der Handlungsreisende Halt macht, um seine Waren zu verkaufen, steigt die Schwierigkeit, seine Route so zu berechnen, dass er möglichst schnell alle Stationen erreicht und am Ende wieder am Ausgangspunkt ankommt. Solche Optimierungsprobleme betreffen aber nicht nur Handelsvertreter, sie tauchen in unserem Alltag überall auf, zum Beispiel auch bei der Herstellung komplexer Produkte oder der Kalkulation von Preisen für ein Produkt.</p>
<p>Wie gut, dass es heutzutage Computer gibt, die solche Probleme im Handumdrehen lösen können. Oder? Nicht immer. Klassische Computer können manch hartes mathematisches Problem auch heute noch nur näherungsweise knacken, aber nicht vollständig und oft nur unter langer Laufzeit. Ihre Algorithmen orientieren sich dabei an tatsächlichen Problemen aus der Praxis und nutzen deren Strukturen heuristisch aus. „Das funktioniert erstaunlich gut. Oft sind Algorithmen, die in der Theorie langsamer sind als andere, in der Praxis dennoch schneller“, erklärt Peter P. Orth, Professor für Theoretische Physik der Quanteninformation an der Universität des Saarlandes. Aber bei aller Qualität, die diese Algorithmen mit sich bringen, sind sie doch oft nur die beste Lösung, die sich unter den gegebenen Umständen finden lässt, frei nach dem Motto: „Machen wir das Beste daraus, mehr geht derzeit nicht.“ Peter P. Orth, seinem Professoren-Kollegen Markus Bläser, Informatiker und Experte für Komplexität und Algorithmik, den Industriepartnern Infineon und BMW sowie dem Quantencomputer-Start-up planqc ist das aber nicht gut genug.</p>
<p>In einem neuen Forschungsprojekt namens „QIAPO – Quanteninformierte approximative Optimierung auf NISQ und partiell fehlertoleranten Quantencomputern“ gehen sie daher neue Wege: Ein spezieller Quantencomputer basierend auf Neutralatomen, gebaut von planqc in Garching, soll in einem ersten Schritt dafür sorgen, dass die hochkomplexen Logistikaufgaben, die zum Beispiel bei Herstellung und Vertrieb von Autos oder Computerchips auftauchen, so weit „kleiner gerechnet“ werden, bis der klassische Computer mit seinen in der Praxis erprobten Algorithmen damit besser fertig wird. Denn Quantencomputer sind in manchen Fällen herkömmlichen Computern weit überlegen, da ihre Recheneinheiten, die Qubits, in einer Überlagerung der Zustände 0 und 1 sein können, wohingegen die Bits bei herkömmlichen Computern entweder den Zustand 1 oder den Zustand 0 einnehmen. Daher eignen sich Quantencomputer sehr gut, um hochkomplexe mathematische Probleme lösen oder vereinfachen zu können, die einen klassischen Rechner überfordern würde.</p>
<p>Ist der „Dschungel“ des mathematischen Problems erst einmal ordentlich gelichtet, können die Wissenschaftler mit den zahlreichen in der Praxis erprobten und erfolgreichen Algorithmen auf den klassischen Computern weiterarbeiten und das riesige Problem, das dank der Quanten-Unterstützung viel kleiner gemacht wurde, zu Ende rechnen. Aber auch mit dieser Methode wird es für die Herausforderungen, die für Industrieunternehmen wie Infineon und BMW zum Alltag gehören, keine hundertprozentige Lösung geben, schränkt Peter P. Orth ein, weshalb das Projekt auch „approximative Optimierung“ im Titel trägt. Das heißt, die Wissenschaftler versuchen, mit ihrer Methode aus Quanten- und klassischen Algorithmen die bestehenden Optimierungsthemen per Annäherung noch etwas besser zu lösen als es derzeit der Fall ist. Ein Beispiel zur Veranschaulichung, dessen Werte nun frei erdacht sind: Wenn ein Problem derzeit mit 80-prozentiger Genauigkeit gelöst werden kann, könnte ein Ansatz aus der Kombination von Quanten- und klassischen Computern dafür sorgen, dass das Problem auf effiziente Weise zu 85 oder 95 Prozent gelöst wird. „Hier könnte man mit dem Quantencomputer also ‚in die Lücke stoßen‘, um die Genauigkeit zu erhöhen und einen Quantenvorteil zu erzielen“, umschreibt es Peter P. Orth.</p>
<p>„Das Projekt QIAPO zeigt nicht nur, wie weit die Entwicklung von Quantencomputern inzwischen fortgeschritten ist“, sagt Dr. Martin Kiffner, Head of Algorithms bei planqc. „Wir demonstrieren damit bereits heute, wie sich hochkomplexe, industrierelevante Herausforderungen in Quantenalgorithmen übersetzen lassen – die schließlich auf Quantencomputern getestet werden können.“</p>
<p>Physiker Peter P. Orth beschreibt ein realistisches Ziel des Projektes: „Wir werden nun in den kommenden drei Jahren nicht auf Anhieb die großen Probleme lösen. Aber wir werden am Ende mit hoher Wahrscheinlichkeit wissen, ob wir mit unserem Ansatz solche Probleme grundsätzlich lösen können und diese dann gegebenenfalls weiter erforschen.“ Denn wenn es gelingt, die komplexen Abläufe der industriellen Produktion und des Vertriebs auch nur minimal effizienter zu gestalten, wäre am Ende viel gewonnen. Denn, so heißt es in der Projektbeschreibung: „Bereits geringe Ressourceneinsparungen können bei hohen Produktionsvolumina erhebliche finanzielle Effekte erzielen.“</p>
<p><strong>Auf einen Blick:</strong><br />
<strong>Das Projekt „QIAPO</strong> – Quanteninformierte approximative Optimierung auf NISQ und partiell fehlertoleranten Quantencomputern“ wird seit Anfang Januar 2026 für drei Jahre vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt mit 2,33 Millionen Euro gefördert. Koordiniert wird es von Prof. Dr. Peter P. Orth von der Universität des Saarlandes. Beteiligt sind außerdem Prof. Dr. Markus Bläser (Universität des Saarlandes), die BMW AG, die Infineon Technologies AG sowie die planqc GmbH. planqc entwickelt Quantencomputer auf Basis neutraler Atome – der schnellste Weg zu skalierbaren Quantenprozessoren für industrielle Anwendungen. Gegründet im April 2022 in Garching bei München von Alexander Glätzle, Sebastian Blatt und Johannes Zeiher, ist planqc das erste Spin-off des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik im Rahmen der Munich Quantum Valley-Initiative.</p>
<p><strong>Weiterführende Links:</strong><br />
<a href="https://www.quantensysteme.info/projektatlas/projekte/q/qiapo" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.quantensysteme.info/projektatlas/projekte/q/qiapo</a><br />
<a href="https://planqc.eu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.planqc.eu</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
Prof. Dr. Peter P. Orth<br />
Tel.: (0681) 3024960<br />
E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="thpsav1wlaly5vyaoGbup4zhhyshuk5kl" data-mailto-vector="7">peter.orth(at)uni-saarland.de</a><br />
Webseite: <a href="https://www.uni-saarland.de/lehrstuhl/orth.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.uni-saarland.de/lehrstuhl/orth.html</a></p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Quantencomputing trifft Visual Computing: Neue Wege für die Bildrekonstruktion</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/quantencomputing-trifft-visual-computing-neue-wege-fuer-die-bildrekonstruktion/</link>
                        <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 10:15:00 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25441</guid>
                        <description><![CDATA[Die Forschungsgruppe &#8222;4D Quantum Computer Vision&#8220; am Max-Planck-Institut (MPI) f&#252;r Informatik in Saarbr&#252;cken untersucht, welches Potenzial das Quantencomputing f&#252;r Fragen der computergest&#252;tzten Bildverarbeitung (Visual Computing) bietet. Ein neues, von ihnen gemeinsam mit Partnern der Universit&#228;t Udine und der Universit&#228;t Neapel Federico II entwickeltes Hybridmodell aus einem sogenannten &#8222;Quantum Neural Network&#8220; und einem klassischen neuronalen Netz, [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Forschungsgruppe „4D Quantum Computer Vision“ am Max-Planck-Institut (MPI) für Informatik in Saarbrücken untersucht, welches Potenzial das Quantencomputing für Fragen der computergestützten Bildverarbeitung (Visual Computing) bietet. Ein neues, von ihnen gemeinsam mit Partnern der Universität Udine und der Universität Neapel Federico II entwickeltes Hybridmodell aus einem sogenannten „Quantum Neural Network“ und einem klassischen neuronalen Netz, übertrifft nun in Tests an etablierten Metriken bisherige Methoden, bei deutlich weniger Netzwerk-Verbindungen und kürzerer Trainingszeit. </strong></p>
<p>Technologien zu erforschen, die heute noch nicht mit dem Stand der Technik mithalten können, aber das Potenzial haben, morgen ganze Felder zu verändern, genau das ist Grundlagenforschung. Eine solche Technologie ist das Quantencomputing.Noch sind Quantencomputer selten, schwer zugänglich und in vielen Anwendungen langsamer als klassische Computer. Gleichzeitig versprechen Quantencomputer aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften große Vorteile: der Fähigkeiten, viele Zustände gleichzeitig zu repräsentieren (Superposition), und Qubits zu einem zusammenhängenden Gesamtzustand zu verknüpfen, sodass sie nicht mehr als unabhängig voneinander betrachtet werden können (Verschränkung). Herauszufinden, wo diese Eigenschaften vorteilhaft genutzt werden können, ist ein neues und aktives Forschungsfeld.</p>
<p>Am MPI für Informatik untersucht die Forschungsgruppe „4D Quantum Computer Vision“ unter Leitung von Dr. Vladislav Golyanik, ob und wie das Quantencomputing die computergestützte Bildverarbeitung, genauer das Visual Computing und die 3D Computer Vision, voranbringen könnte. „Dazu suchen wir einerseits nach alternativen ‚Quanten-Lösungswegen‘ für bereits bekannte Probleme. Darüber hinaus aber natürlich auch nach völlig neuen Forschungsfragen, die durch das Quantencomputing überhaupt erst ermöglicht werden“, erklärt Vladislav Golyanik. Das Ziel ist hoch gesteckt: Zum Beispiel will das Team in Zukunft beliebige Szenen der realen Welt aus wenigen aufgezeichneten Bilddaten im Computer fotorealistisch und aus neuen Blickwinkeln rekonstruieren – selbst dann, wenn sich Objekte in der Szene bewegen oder verformen. Solche Aufgaben sind extrem rechenintensiv, sodass selbst moderne Hochleistungsrechner an ihre Grenzen kommen.</p>
<p>Aktuell arbeitet die Gruppe deshalb an sogenannten „Quantum Neural Networks (QNNs)“. Dabei werden Quantenschaltkreise, die meist auf klassischer Hardware simuliert werden, wie beim klassischen Maschinellen Lernen als trainierbare Modelle aufgefasst und mithilfe datengetriebener Trainings- und Optimierungsmethoden angepasst.</p>
<p>In einer kürzlich veröffentlichten Arbeit mit dem Titel „<span style="color: #000000;">Quantum Visual Fields with Neural Amplitude Encoding“</span>, die im Dezember 2025 auf der Conference on Neural Information Processing Systems (NeurIPS) vorgestellt wurde, präsentierte das Team bestehend aus dem Doktoranden Shuteng Wang, Dr. Vladislav Golyanik und <span style="background-color: transparent;">Professor Christian Theobalt, wissenschaftlicher Direktor der Abteilung „Visual Computing and Artificial Intelligence“ am MPI für Informatik, </span>eine Methode, um Bilddaten so aufzubereiten, dass QNNs sie besser verarbeiten können. Dazu entwickelten die Forscher erstmals ein hybrides Modell, das ein klassisches Neuronales Netz mit einem QNN kombiniert, um Eingangssignale in 2D oder 3D sowie Sammlungen solcher Signale zu kodieren.</p>
<p>Auf dieser Grundlage entstand das Folgeprojekt „QNeRF: Neural Radiance Fields on a Simulated Gate-based Quantum Computer“, das gemeinsam mit Partnern der Universität Udine und der Universität Neapel Federico II durchgeführt wurde. Die Forschenden entwickelten darin ein Hybridmodell zum „Novel-Viewpoint Rendering“, also zur Synthese neuer Blickwinkel auf Objekte oder Szenen, die nicht in den Ausgangsdaten enthalten waren. In Experimenten erzielte das neue Modell an der etablierten PSNR-Metrik vergleichbare bis bessere Qualität als frühere Ansätze, bei weniger als der Hälfte der benötigten Netzwerkparameter und in weniger Trainingsschritten. „Für unsere Tests haben wir die Quantenschaltkreise auf klassischer Hardware simuliert. Dadurch war die absolute Trainingszeit zwar höher, aber wir konnten die Anzahl der Trainingsschritte reduzieren, was künftig auf ‚echter‘ Quantenhardware auf eine kürzere Trainingszeit hindeuten könnte“, erklärt Golyanik. „QNeRF“ ist derzeit als Preprint öffentlich zugänglich.</p>
<p>Die Arbeit der Forschungsgruppe „4D Quantum Computer Vision“ wird zusätzlich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) über das Projekt „Angewandtes Quantum Computing für maschinelles Sehen“ gefördert.</p>
<p><span style="background-color: transparent;">Professor Christian Theobalt sagt: „Quantencomputing ist für uns eine Wette auf die Zukunft, ein ‚High-Risk-High-Gain‘-Ansatz: Wir wollen früh verstehen, welche Grundprinzipien des Quantencomputings wirklich nützlich sein könnten, um wissenschaftlich und technologisch bereit zu sein, wenn Quantenressourcen breiter verfügbar werden.“</span></p>
<p>Langfristig könnte die Fähigkeit, komplexe Szenen effizienter zu rekonstruieren, Anwendungen in Bereichen wie Robotik, Produktion, Medizin oder Film und Visual Effects unterstützen: überall dort, wo Computer aus Kameraaufnahmen verlässliche 3D-Informationen gewinnen und neue Blickwinkel berechnen müssen.</p>
<p><strong>Originalpublikationen:</strong></p>
<p>Shuteng Wang, Christian Theobalt, and Vladislav Golyanik. “Quantum Visual Fields with Neural Amplitude Encoding.” <i>Neural Information Processing Systems (NeurIPS)</i>, 2025.<br />
Projektseite: <a href="https://4dqv.mpi-inf.mpg.de/QVF/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #000080;"><u>https://4dqv.mpi-inf.mpg.de/QVF/</u></span></a></p>
<p>Daniele Lizzio Bosco, Shuteng Wang, Giuseppe Serra, and Vladislav Golyanik. “QNeRF: Neural Radiance Fields on a Simulated Gate-based Quantum Computer.” <i>arXiv preprint</i> arXiv:2601.05250, 2026.<br />
Projektseite: <a href="https://4dqv.mpi-inf.mpg.de/QNeRF/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #000080;"><u>https://4dqv.mpi-inf.mpg.de/QNeRF/</u></span></a></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Website der Forschungsgruppe „4D Quantum Computer Vision“: <a href="https://4dqv.mpi-inf.mpg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://4dqv.mpi-inf.mpg.de/</a></p>
<p>DFG-Projekt “Angewandtes Quantum Computing für maschinelles Sehen”: <a class="link-external" href="https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/534951134" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/534951134</a></p>
<p><strong>Wissenschaftlicher Ansprechpartner:</strong><br />
Dr. Vladislav Golyanik<br />
Forschungsgruppenleiter, Max-Planck-Institut für Informatik<br />
E-Mail: <a href="mailto:golyanik@mpi-inf.mpg.de"><span style="color: #000080;"><u>golyanik@mpi-inf.mpg.de</u></span></a></p>
<p>Prof. Dr. Christian Theobalt<br />
Wissenschaftlicher Direktor, Max-Planck-Institut für Informatik</p>
<p><strong>Redaktion und Pressekontakt:</strong><br />
Philipp Zapf-Schramm<br />
Max-Planck-Institut für Informatik<br />
Tel: +49 681 9325 4509<br />
E-Mail: <a href="mailto:pzs@mpi-inf.mpg.de"><span style="color: #0563c1;"><u>pzs@mpi-inf.mpg.de</u></span></a></p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Sara Magliacane wird Professorin für Machine Learning an der Universität des Saarlandes</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/sara-magliacane-wird-professorin-fuer-machine-learning-an-der-universitaet-des-saarlandes/</link>
                        <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 11:34:40 +0000</pubDate>
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                        <description><![CDATA[K&#252;nstliche Intelligenz basiert heute weitgehend auf statistischen Methoden, mit denen nach Mustern in gro&#223;en Datenmengen gesucht wird. Bisher kann die KI keine Kausalit&#228;ten erkennen, kann also nicht wie ein Mensch verstehen, wie Ursache und Wirkung miteinander zusammenh&#228;ngen. Das will die Informatikforscherin Sara Magliacane &#228;ndern, sie wurde jetzt zur Professorin f&#252;r Machine Learning an der Universit&#228;t [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Künstliche Intelligenz basiert heute weitgehend auf statistischen Methoden, mit denen nach Mustern in großen Datenmengen gesucht wird. Bisher kann die KI keine Kausalitäten erkennen, kann also nicht wie ein Mensch verstehen, wie Ursache und Wirkung miteinander zusammenhängen. Das will die Informatikforscherin Sara Magliacane ändern, sie wurde jetzt zur Professorin für Machine Learning an der Universität des Saarlandes ernannt.</strong></p>
<p>Künstliche Intelligenz wird heute immer häufiger bei wichtigen Entscheidungen eingesetzt, die einen großen Einfluss auf das Leben der Menschen haben – von der Verbesserung medizinischer Diagnose und der Effizienzsteigerung in der Forschung bis hin zur Unterstützung von datenbasierter Entscheidungsfindung in Wirtschaft und Verwaltung. KI kann aber nicht wie ein Mensch „verstehen“, warum etwas passiert oder wie man Schaden vermeiden könnte, wenn man anders handelt, etwa beim Steuern eines autonomen Fahrzeugs oder in der Robotik. „Viele reale Systeme basieren heute auf KI, aber ihr Handeln lässt sich nur schlecht interpretieren, weil man oft nicht so genau weiß, was die neuronalen Netzwerke im Hintergrund genau rechnen. Die IT-Systeme sind daher auch nicht besonders verlässlich und schwierig zu handhaben, wenn sie zum Beispiel Sicherheitsvorschriften einhalten müssen“, sagt Sara Magliacane.</p>
<p>Die Informatikerin will daher an der Universität des Saarlandes erforschen, wie man Ideen der Kausalität nutzen kann, um komplexe KI-Modelle sicherer und zuverlässiger zu machen. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem die Large Language Models, auf denen ChatGPT und Co basieren. Zudem geht es um so genannte Vision Language Models, bei denen die KI darauf trainiert wird, Textdaten und visuelle Daten wie Bilder und Videos miteinander zu verknüpfen. Auch soll es um „verkörperte KI“ gehen, mit der etwa Pflegeroboter so programmiert werden können, dass sie Informationen aus ihrer Umwelt „verstehen“ und in eigenes Handeln umsetzen können.</p>
<p>Die Schwerpunkte von Sara Magliacane bereichern das Forschungsumfeld am Saarland Informatics Campus in vielfacher Hinsicht. Sie passen insbesondere zu dem Graduiertenkolleg „Neuroexplizite Modelle für Sprachverarbeitung, Bilderkennung und Aktionsentscheidungen“, an dem neben der Saar-Universität mehrere Informatik-Forschungsinstitute im Umfeld beteiligt sind und das noch bis 2028 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird.</p>
<p><strong>Kurz-Lebenslauf von Sara Magliacane </strong></p>
<p>Sara Magliacane ist seit 2020 Assistenzprofessorin am Amsterdam Machine Learning Lab der Universität Amsterdam. Von 2019 bis 2025 war sie zudem Forscherin am renommierten MIT-IBM Watson AI Lab in Cambridge/Massachusetts (USA), wo sie als „Principal Investigator“ von IBM für mehrere Projekte in Zusammenarbeit mit der MIT-Fakultät zuständig war. Die gebürtige Italienerin hat an der Polytechnischen Universität in Mailand (Italien) ihren Masterabschluss gemacht und 2017 an der Freien Universität Amsterdam (Niederlande) promoviert. Anschließend forschte sie zwei Jahre lang am IBM Thomas J. Watson Research Center, bevor sie an das MIT-IBM Watson AI Lab und die Universität Amsterdam wechselte.</p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Andreas Zeller wird für Lebenswerk ausgezeichnet</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/andreas-zeller-wird-fuer-lebenswerk-ausgezeichnet/</link>
                        <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 14:47:04 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=24798</guid>
                        <description><![CDATA[Der Harlan D. Mills Award ist im Bereich Software Engineering die wichtigste internationale Auszeichnung, um Wissenschaftler f&#252;r ihr Lebenswerk zu ehren. Als erst zweiter Deutscher wurde jetzt Andreas Zeller diese Ehre zuteil. Er ist Forscher am Helmholtz-Zentrum f&#252;r IT-Sicherheit (CISPA) und Professor f&#252;r Softwaretechnik der Universit&#228;t des Saarlandes. Der Harlan D. Mills Award wird von [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<header class="subheader-wrapper">
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<p><strong>Der Harlan D. Mills Award ist im Bereich Software Engineering die wichtigste internationale Auszeichnung, um Wissenschaftler für ihr Lebenswerk zu ehren. Als erst zweiter Deutscher wurde jetzt Andreas Zeller diese Ehre zuteil. Er ist Forscher am Helmholtz-Zentrum für IT-Sicherheit (CISPA) und Professor für Softwaretechnik der Universität des Saarlandes.</strong></p>
<p>Der Harlan D. Mills Award wird von der internationalen Ingenieur-Vereinigung IEEE (Institute for Electrical and Electronics Engineers) vergeben und würdigt langjährige und wirkungsvolle Forschungsbeiträge in der Softwareentwicklung. Andreas Zeller wird für seine nachhaltigen Beiträge zum Software-Debugging, der Programmanalyse, für &#8222;mining software repositories&#8220; sowie der automatisierten Testgenerierung ausgezeichnet.</p>
<p>Der Harlan D. Mills Award wird Andreas Zeller im April auf der &#8222;International Conference on Software Engineering&#8220; in Rio de Janeiro überreicht. Die IEEE zählt mehr als 500.000 Mitglieder aus über 190 Ländern. Sie publiziert etwa ein Drittel der Fachliteratur in den Bereichen Elektrotechnik, Informatik und Elektronik und unterstützt jährlich mehr als 2.000 Konferenzen.</p>
<p><strong>Hintergrund Saarland Informatics Campus:</strong></p>
<p>1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (darunter 540 Promovierende) und rund 2800 Studierende aus mehr als 80 Nationen machen den Saarland Informatics Campus (SIC) zu einem der führenden Standorte für Informatik in Deutschland und Europa. Vier weltweit angesehene Forschungsinstitute, nämlich das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das Max-Planck-Institut für Informatik, das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme, das Zentrum für Bioinformatik, sowie die Universität des Saarlandes mit drei vernetzten Fachbereichen und 24 Studiengängen decken das gesamte Themenspektrum der Informatik ab.</p>
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                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Wie verändern Weltraumflüge den Organismus? Bioinformatiker werten dafür Geninformationen aus</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/wie-veraendern-weltraumfluege-den-organismus-bioinformatiker-werten-dafuer-geninformationen-aus/</link>
                        <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 15:55:00 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=24780</guid>
                        <description><![CDATA[In der Weltraumforschung sind bemannte Missionen zum Mond und mittelfristig auch zum Mars geplant. Wie sich ein l&#228;ngerer Aufenthalt im All auf den Organismus auswirkt, wird daher auf der Raumstation ISS erforscht. Ein Team um Bioinformatiker Andreas Keller an der Universit&#228;t des Saarlandes hat gemeinsam mit Kollegen der Stanford University untersucht, wie sich bei einem [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div class="teaser-text">
<p><strong>In der Weltraumforschung sind bemannte Missionen zum Mond und mittelfristig auch zum Mars geplant. Wie sich ein längerer Aufenthalt im All auf den Organismus auswirkt, wird daher auf der Raumstation ISS erforscht. Ein Team um Bioinformatiker Andreas Keller an der Universität des Saarlandes hat gemeinsam mit Kollegen der Stanford University untersucht, wie sich bei einem Weltraumflug der Austausch von Geninformationen im Inneren von Zellen verändert.</strong></p>
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<div class="news-text-wrap">
<p><strong>Ihre Erkenntnisse haben sie im renommierten Fachjournal „Nature Communications“ veröffentlicht. </strong></p>
<p>„Die Flüge zur internationalen Raumstation ISS sind für Astronauten in mehrfacher Hinsicht belastend. Der Raketenstart mit enormer Geschwindigkeit und entsprechendem Druck auf den Körper führt zu Stress, die Schwerelosigkeit verändert die Blutzirkulation und lässt den Körper anders altern. Auch die Strahlenbelastung im All ist erhöht“, sagt Andreas Keller, Professor für klinische Bioinformatik der Universität des Saarlandes. Was sich genau an biologischen Prozessen im Weltall verändert, hat sein Forscherteam anhand sogenannter microRNAs untersucht, das sind kurze, nicht kodierende Abschnitte der Ribonukleinsäure. Diese steuern die Umsetzung genetischer Information in den Zellen. „Dafür reichten uns nicht die Blutproben von Astronauten aus, die bei früheren Weltraumflügen etwa für die Genanalysen im Rahmen der NASA-Zwillingsstudie abgenommen wurden, sondern wir benötigten Gewebeproben von Säugetieren“, erklärt Andreas Keller.</p>
<p>Bei vergangenen ISS-Missionen schickte die NASA dafür einige Mäuse mit ins All, die drei und acht Monate alt waren und mit gleichaltrigen Mäusen auf der Erde verglichen werden konnten. Das Saarbrücker Forscherteam, das dabei eng mit Kollegen an der renommierten Stanford University zusammenarbeitete, erhielt von der NASA 686 kleine RNA-Proben. Diese stammten aus 13 verschiedenen Organen der Mäuse, die mindestens drei Wochen auf der Internationalen Raumstation verbracht hatten. „Dabei fielen riesige Datenmengen aus der Gensequenzierung an, die wir mit unseren bioinformatischen Methoden analysiert haben. Diese Analysen, für die wir auf unsere langjährige Erfahrung zum Thema mircroRNAs aufbauen konnten, haben über ein Jahr in Anspruch genommen“, erläutert Andreas Keller, der auch am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland eine Forschungsgruppe leitet.</p>
<p><strong>Schwerelosigkeit führt zu Symptomen wie bei degenerativen Erkrankungen</strong></p>
<p>Das Saarbrücker Wissenschaftlerteam konzentrierte sich dabei auf die Frage, wie sich das Gewebe im Herz, Gehirn, Milz und Thymus sowie im Verdauungstrakt unter Weltraumbedingungen verändert. „Wir haben dabei festgestellt, dass die physiologischen Auswirkungen von Raumflügen auf den Menschen erheblich sind. Ein längerer Aufenthalt in der Schwerelosigkeit führt zu Symptomen, die den auf der Erde zu beobachtenden degenerativen Erkrankungen ähneln. Dazu zählen Muskelschwund und Knochenschwund, ein geschwächtes Herz-Kreislauf-System und Veränderungen des Immunsystems“, erklärt Andreas Keller. Zudem habe man beobachtet, dass die Organe in der Schwerelosigkeit anders altern, es also vermutlich zu einer schnelleren Alterung der Astronauten kommt. „Diese Auswirkungen verstärken sich mit der Dauer der Mission, was für zukünftige Missionen zum Mars und darüber hinaus, die deutlich länger dauern würden, zu bedenken ist. Ziel sollte es nun sein, durch weitere Forschungsarbeiten Biomarker und therapeutische Ansatzpunkte zu identifizieren, um die negativen Auswirkungen für Astronauten zu mildern“, erklärt Andreas Keller.</p>
<p>Die Forschungsergebnisse wurden in dem renommierten Fachjournal „Nature Communications“ veröffentlicht. Erstautoren sind Friederike Grandke und Shusruto Rishik. Die Arbeit entstand unter der Leitung von Professor Andreas Keller (Universität des Saarlandes) und Professor Tony Wyss-Coray (Stanford University). Eine weitere Publikation zu den gefundenen Mustern aus der Gensequenzierung soll im Frühjahr folgen.</p>
<p><strong>Originalpublikation:</strong></p>
<p>Friederike Grandke, Shusruto Rishik, Viktoria Wagner, Annika Engel, Nicole Ludwig, Kruti Calcuttawala, Fabian Kern, Verena Keller, Marcin Krawczyk, Louis Stodieck, Virginia Ferguson, Amanda Roberts, Eckart Meese, Nicholas Schaum, Steven Quake, Tony Wyss-Coray &amp; Andreas Keller: “MiRNAs shape mouse age-independent tissue adaptation to spaceflight via ECM and developmental pathways” in : Nature Communications 17, 1387 (2026): <a href="https://doi.org/10.1038/s41467-026-68737-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://doi.org/10.1038/s41467-026-68737-1</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p><a href="https://www.ccb.uni-saarland.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.ccb.uni-saarland.de/</a></p>
<p><a href="https://www.helmholtz-hips.de/de/forschung/people/person/prof-dr-andreas-keller/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.helmholtz-hips.de/de/forschung/people/person/prof-dr-andreas-keller/</a></p>
<p><strong>Fragen beantwortet:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Andreas Keller<br />
Tel. +49 681 302 68611<br />
Mail: <a href="https://www.uni-saarland.de/#" data-mailto-token="thpsav1hukylhz5rlsslyGjji5bup4zhhyshuk5kl" data-mailto-vector="7">andreas.keller(at)ccb.uni-saarland.de</a></p>
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                        <item>
                        <title>2nd Trusted AI Day setzt starkes Zeichen für vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz in Europa</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/2nd-trusted-ai-day-setzt-starkes-zeichen-fuer-vertrauenswuerdige-kuenstliche-intelligenz-in-europa/</link>
                        <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 15:48:03 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=24774</guid>
                        <description><![CDATA[Mit dem 2nd Trusted AI Day hat sich Saarbr&#252;cken erneut als zentraler Treffpunkt f&#252;r den Diskurs rund um vertrauensw&#252;rdige K&#252;nstliche Intelligenz positioniert. Am Deutschen Forschungszentrum f&#252;r K&#252;nstliche Intelligenz (DFKI) kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung, Wirtschaft und Politik zusammen, um aktuelle Entwicklungen, zentrale Herausforderungen und konkrete L&#246;sungsans&#228;tze im Bereich Trusted AI zu diskutieren. Die halbt&#228;gige [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div class="teaser-text fw-semibold">
<p><strong>Mit dem 2nd Trusted AI Day hat sich Saarbrücken erneut als zentraler Treffpunkt für den Diskurs rund um vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz positioniert. Am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung, Wirtschaft und Politik zusammen, um aktuelle Entwicklungen, zentrale Herausforderungen und konkrete Lösungsansätze im Bereich Trusted AI zu diskutieren.</strong></p>
</div>
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<div class="news-img position-relative mb-3"><picture class="w-100 h-auto"><source srcset="/fileadmin/_processed_/0/d/csm_2nd-trusted-ai-day-2-1920px_75823b92b3.jpg" media="(min-width: 1400px)" sizes="1080px" /><source srcset="/fileadmin/_processed_/0/d/csm_2nd-trusted-ai-day-2-1920px_9511999107.jpg" media="(min-width: 1200px)" sizes="855px" /><source srcset="/fileadmin/_processed_/0/d/csm_2nd-trusted-ai-day-2-1920px_02f3921068.jpg" media="(min-width: 992px)" sizes="960px" /><source srcset="/fileadmin/_processed_/0/d/csm_2nd-trusted-ai-day-2-1920px_03f3546824.jpg" media="(min-width: 768px)" sizes="720px" /><source srcset="/fileadmin/_processed_/0/d/csm_2nd-trusted-ai-day-2-1920px_bc211ac315.jpg" media="(min-width: 576px)" sizes="540px" /><source srcset="/fileadmin/_processed_/0/d/csm_2nd-trusted-ai-day-2-1920px_7f50cef170.jpg" media="(min-width: 0px)" sizes="575px" /></picture></div>
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<div class="news-text-wrap">
<p>Die halbtägige Veranstaltung, organisiert vom Center for European Research in Trusted Artificial Intelligence (CERTAIN), stand ganz im Zeichen des sektorübergreifenden Dialogs zwischen Forschung, Wirtschaft und Politik. In Keynotes und Podiumsdiskussionen wurden zentrale Fragen der KI-Governance, der Evaluation und Zertifizierung von KI-Systemen sowie der praktischen Umsetzung regulatorischer Anforderungen – insbesondere des europäischen AI Acts – diskutiert.</p>
<p>Ein deutliches Signal ging auch von der politischen Ebene aus. Jürgen Barke, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie des Saarlandes, unterstrich die Bedeutung der Veranstaltung für den Forschungs- und Innovationsstandort:</p>
<p>„Vertrauenswürdige KI ist ein entscheidender Zukunftsfaktor für unseren Forschungsstandort. Der Trusted AI Day zeigt, wie im Saarland Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Partner aus anderen Ländern gemeinsam an verantwortungsvollen KI-Lösungen arbeiten. Dieses Zusammenspiel zielt darauf ab, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln, von denen alle profitieren.“</p>
<p>Die Diskussionen machten deutlich, dass vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz weit über technische Fragestellungen hinausgeht. Nachhaltige und gesellschaftlich akzeptierte KI-Systeme entstehen nur im Zusammenspiel von Anwendungspraxis, Regulierung, wissenschaftlicher Exzellenz und ethischer Verantwortung.</p>
<p>Diese Perspektive spiegelt sich auch in den Keynotes der Veranstaltung wider. Antoine Gautier, Co-Founder von QuantPi, einem auf die Funktions- und Sicherheitsanalyse von KI-Anwendungen spezialisierten Start-Up aus dem Saarland, zeigte auf, welche Rolle belastbare Prüf- und Testverfahren für den verantwortungsvollen Einsatz von KI-Systemen in der Praxis spielen. Matthias Heck vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik unterstrich die Bedeutung staatlicher Leitplanken für sichere, transparente und nachvollziehbare KI. Eine internationale Dimension brachte Raouf Kerkouche vom französischen Forschungsinstitut Inria ein, der die wachsenden Herausforderungen für Datenschutz und Privatsphäre im Zeitalter großer Sprachmodelle beleuchtete. Zusammengenommen machten die Beiträge deutlich, dass vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz nur durch das enge Zusammenspiel von Regulierung, technischer Qualitätssicherung und internationaler Zusammenarbeit erfolgreich umgesetzt werden kann.</p>
<p>Neben fachlichen Impulsen bot der 2nd Trusted AI Day vielfältige Möglichkeiten zur Vernetzung. In Gesprächen am Rande der Veranstaltung wurden neue Kooperationen angestoßen und bestehende Partnerschaften vertieft. Besonders hervorgehoben wurde dabei die Rolle von CERTAIN als verbindendes Element zwischen exzellenter Forschung, industrieller Praxis und politischen Rahmenbedingungen.</p>
<p>Mit dem 2nd Trusted AI Day knüpft CERTAIN an den Erfolg der ersten Ausgabe an und setzt den begonnenen Dialog konsequent fort. Die Veranstaltung machte deutlich, dass Saarbrücken und das Saarland eine aktive Rolle bei der Gestaltung vertrauenswürdiger KI in Europa einnehmen – als Ort, an dem Forschung, Wirtschaft und Politik gemeinsam an zukunftsfähigen und verantwortungsvollen KI-Systemen arbeiten.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zu CERTAIN und kommenden Aktivitäten unter:</strong></p>
<p><a class="external-link" href="https://www.certain-trust.eu" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.certain-trust.eu</a></p>
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                                                                </item>
                        <item>
                        <title>MEISTHERUNTERGELADENES PACMPL-PAPER DES JAHRES 2025</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/meistheruntergeladenes-pacmpl-paper-des-jahres-2025/</link>
                        <pubDate>Sat, 31 Jan 2026 22:45:36 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25451</guid>
                        <description><![CDATA[Das Paper Tree Borrows&#160;(verfasst von Neven Villani, Johannes Hostert, Derek Dreyer und Ralf Jung) erhielt nicht nur einen Distinguished Paper Award auf der PLDI&#8217;25, sondern war im Jahr 2025 auch der am h&#228;ufigsten heruntergeladene Artikel aus allen Ausgaben der gesamten PACMPL (der ACM-Fachzeitschrift, in der die Proceedings von POPL, PLDI, ICFP und OOPSLA erscheinen). Obwohl [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p data-path-to-node="3">Das Paper <a href="https://dl.acm.org/doi/10.1145/3735592">Tree Borrows</a> (verfasst von Neven Villani, Johannes Hostert, Derek Dreyer und Ralf Jung) erhielt nicht nur einen <b data-path-to-node="3" data-index-in-node="122">Distinguished Paper Award</b> auf der PLDI&#8217;25, sondern war im Jahr 2025 auch der am häufigsten heruntergeladene Artikel aus allen Ausgaben der gesamten PACMPL (der ACM-Fachzeitschrift, in der die Proceedings von POPL, PLDI, ICFP und OOPSLA erscheinen). Obwohl das Paper erst im Juni 2025 veröffentlicht wurde, wurde es bereits über 9000 Mal heruntergeladen!</p>
<p data-path-to-node="4">Die Liste der meistgeladenen PACMPL-Paper des Jahres 2025 finden Sie hier: <a class="ng-star-inserted" href="https://dl.acm.org/journal/pacmpl/announcements" target="_blank" rel="noopener" data-hveid="0" data-ved="0CAAQ_4QMahcKEwithODwwKqTAxUAAAAAHQAAAAAQSw">https://dl.acm.org/journal/pacmpl/announcements</a></p>
<p data-path-to-node="5">Lesen Sie <a href="https://www.ralfj.de/blog/2023/06/02/tree-borrows.html">hier </a>und <a href="https://plf.inf.ethz.ch/research/pldi25-tree-borrows.html">hier</a> mehr über Tree Borrows.</p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>MAX-PLANCK-FORSCHENDE VERÖFFENTLICHEN 5 PAPER AUF DER POPL 2026!</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/max-planck-forschende-veroeffentlichen-5-paper-auf-der-popl-2026/</link>
                        <pubDate>Sun, 25 Jan 2026 22:25:16 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=24713</guid>
                        <description><![CDATA[Forschende des Max-Planck-Instituts f&#252;r Softwaresysteme (MPI-SWS) haben insgesamt f&#252;nf Paper verfasst, die f&#252;r die POPL 2026 angenommen wurden. Dies ist das neunte Jahr in Folge, in dem Forschende des MPI-SWS f&#252;nf oder mehr Paper auf der POPL ver&#246;ffentlichen. Herzlichen Gl&#252;ckwunsch an alle unsere POPL-Autor:innen! A Verified High-Performance Composable Object Library for Remote Direct Memory Access [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p data-path-to-node="5,0">Forschende des Max-Planck-Instituts für Softwaresysteme (MPI-SWS) haben insgesamt fünf Paper verfasst, die für die POPL 2026 angenommen wurden. Dies ist das neunte Jahr in Folge, in dem Forschende des MPI-SWS fünf oder mehr Paper auf der POPL veröffentlichen.</p>
<p data-path-to-node="5,1">Herzlichen Glückwunsch an alle unsere POPL-Autor:innen!</p>
<p data-path-to-node="5,1">
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li><strong><a href="https://popl26.sigplan.org/track/POPL-2026-popl-research-papers?#" data-event-modal="14ce8f12-9267-43c6-b257-4d8d708aeefc">A Verified High-Performance Composable Object Library for Remote Direct Memory Access</a></strong><br />
Guillaume Ambal<span class="prog-aff"> </span>, George Hodgkins, Mark Madler, Gregory Chockler, Brijesh Dongol, Joe Izraelevitz, Azalea Raad, <strong>Viktor Vafeiadis</strong></li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li><strong><a href="https://popl26.sigplan.org/track/POPL-2026-popl-research-papers?#" data-event-modal="fc6167c9-742b-4617-a8f4-5b3d5a80bc71">Bounded Treewidth, Multiple Context-Free Grammars, and Downward Closures<span class="pull-right"><span class="output-badge" data-facet-badge="Remote"><span class="label-primary label">Remote</span></span></span></a></strong><br />
C. Aiswarya, <strong>Pascal Baumann</strong>, Prakash Saivasan, <strong>Lia Schütze</strong>, <strong>Georg Zetzsche</strong></li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li><strong><a href="https://popl26.sigplan.org/track/POPL-2026-popl-research-papers?#" data-event-modal="1f034b5a-69d4-4602-98ea-574c6f0c3173">Endangered by the Language But Saved by the Compiler: Robust Safety via Semantic Back-Translation</a></strong><br />
<strong>Niklas Mück</strong>, <strong>Aina Linn Georges</strong>,<strong>Derek Dreyer</strong>, <strong>Deepak Garg, </strong>Michael Sammler</li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li><strong><a href="https://popl26.sigplan.org/track/POPL-2026-popl-research-papers?#" data-event-modal="0b7ad9b7-3a30-4088-bdea-7875ab8efdfc">General Decidability Results for Systems with Continuous Counters</a></strong><br />
A. R. Balasubramanian, Matthew Hague, <strong>Rupak Majumdar</strong>, Ramanathan S. Thinniyam, <strong>Georg Zetzsche</strong></li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li><strong><a href="https://popl26.sigplan.org/track/POPL-2026-popl-research-papers?#" data-event-modal="355438fc-73a5-426d-8b2e-fbd47ffed1ec">Verifying Almost-Sure Termination for Randomized Distributed Algorithms</a></strong><br />
Constantin Enea, <strong>Rupak Majumdar</strong>, <strong>Harshit Jitendra Motwani</strong>, <strong>V.R. Sathiyanarayana</strong></li>
</ul>
</li>
</ul>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Sven Apel zum ACM Fellow ernannt</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/sven-apel-zum-acm-fellow-ernannt/</link>
                        <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 14:11:31 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=24707</guid>
                        <description><![CDATA[Sven Apel ist zum ACM Fellow ernannt worden. Mit dieser Auszeichnung wird der Informatik-Professor daf&#252;r geehrt, dass er Theorien und Methoden entwickelt hat, die Menschen in die Lage versetzen, Softwaresysteme zu verstehen, zu konstruieren und zu optimieren. Sven Apel ist damit einer von elf Forscherinnen und Forschern am Saarland Informatics Campus, denen diese Ehre zu [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Sven Apel ist zum ACM Fellow ernannt worden. Mit dieser Auszeichnung wird der Informatik-Professor dafür geehrt, dass er Theorien und Methoden entwickelt hat, die Menschen in die Lage versetzen, Softwaresysteme zu verstehen, zu konstruieren und zu optimieren. Sven Apel ist damit einer von elf Forscherinnen und Forschern am Saarland Informatics Campus, denen diese Ehre zu teil wurde. Deutschlandweit zählen derzeit nur 31 Personen zu den Fellows der Association for Computing Machinery (ACM).</h3>
<p>Die ACM ist die größte und bedeutendste internationale wissenschaftliche Fachgesellschaft für Informatik. Für das Jahr 2026 wurden weltweit nur 71 neue ACM Fellows gekürt, sie werden im Rahmen einer Preisverleihung am 13. Juni in San Francisco offiziell geehrt. Die neuen Fellows wurden von ihren Kollegen für ihre bemerkenswerten Leistungen durch technische Innovationen und ihre Verdienste um das Fachgebiet ausgewählt. Die diesjährigen Preisträger stammen aus 14 Ländern und zählen zu den mehr als 100.000 Mitgliedern der ACM weltweit. ACM-Fellows fungieren als Botschafter der Organisation und werden häufig gebeten, ihr Fachwissen den Medien, Behörden und Branchenführern zur Verfügung zu stellen.<br />
Der Forschungsschwerpunkt von Sven Apel, Professor für Software Engineering der Saar-Universität liegt darauf, Methoden, Werkzeugen und Theorien zu entwickeln, mit denen zur verlässliche, effizienter und wartbarer Software konstruiert und analysiert werden kann. Für ihn steht dabei der Mensch als Softwareentwickler im Mittelpunkt, zudem widmet er sich verschiedenen  interdisziplinären Fragestellungen.</p>
<p><strong>Kurzbiographie</strong></p>
<p>Sven Apel studierte von 1996 bis 2002 Informatik auf Diplom an der Universität Magdeburg. Dort promovierte er von 2003 bis 2007, ebenfalls in Informatik. Seine Dissertation (mit Prädikat summa cum laude) erhielt mehrere renommierte Preise. Von 2010 bis 2013 leitete er die Emmy-Noether-Forschungsgruppe „Sichere und effiziente Softwareproduktlinien“ an der Universität Passau, bevor er 2013 im Rahmen des Heisenberg-Programms der DFG zum Professor ernannt wurde. Seit 2019 ist Sven Apel Informatik-Professor mit Schwerpunkt Software Engineering an der Universität des Saarlandes. Dort leitet er seit 2022 auch das Projekt „Brains on Code“, das durch den Europäischen Forschungsrat gefördert wird (ERC Advanced Grant). Darin geht es darum, mithilfe von neurophysiologischen Methoden die Grundlagen des Programmverstehens zu untersuchen. Sven Apel ist Autor oder Mitautor von über zweihundert Publikationen, die dem Peer-Review -Prozess unterzogen wurden.</p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Informatiker Andreas Zeller wird IEEE-Fellow</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/informatiker-andreas-zeller-wird-ieee-fellow/</link>
                        <pubDate>Fri, 09 Jan 2026 12:32:25 +0000</pubDate>
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                        <description><![CDATA[Andreas Zeller, Forscher am Helmholtz-Zentrum f&#252;r IT-Sicherheit (CISPA) und Professor f&#252;r Softwartechnik der Saar-Universit&#228;t wurde in den Kreis der IEEE Fellows aufgenommen. Fellow ist der h&#246;chste Mitgliedsgrad des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE), der weltweit gr&#246;&#223;ten Fachorganisation f&#252;r Elektrotechnik, Informatik und verwandte technische Disziplinen. Weniger als 0,1 % der stimmberechtigten IEEE-Mitglieder erhalten diese [&#8230;]]]></description>
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<h3>Andreas Zeller, Forscher am Helmholtz-Zentrum für IT-Sicherheit (CISPA) und Professor für Softwartechnik der Saar-Universität wurde in den Kreis der IEEE Fellows aufgenommen. Fellow ist der höchste Mitgliedsgrad des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE), der weltweit größten Fachorganisation für Elektrotechnik, Informatik und verwandte technische Disziplinen.</h3>
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<p>Weniger als 0,1 % der stimmberechtigten IEEE-Mitglieder erhalten diese ehrwürdige Anerkennung jährlich. Andreas Zeller wird geehrt für seine herausragenden Beiträge zur Analyse von Software und ihres Entwicklungsprozesses. Seine wissenschaftliche Karriere hat er der Softwaresicherheit gewidmet: Zeller forscht vorrangig zu automatisiertem Debugging, Mining von Softwarearchiven, Spezifikationsfindung und Sicherheitstests. Den langfristigen internationalen Einfluss seiner Forschungsarbeit belegen insgesamt neun &#8222;Test of Time Awards&#8220;. Diese Auszeichnungen bemessen die überdauernde Wirkung einzelner Forschungsbeiträge. Zeller ist zudem einer der wenigen Forscher, die der European Research Council mit zwei ERC Advanced Grants gefördert hat. Andreas Zeller ist ACM Fellow, Mitglied der Academia Europaea, und Träger eines ACM SIGSOFT Outstanding Research Award sowie eines ACM SIGSOFT Influential Educator Award.</p>
<p>Über seine Aufnahme in den Kreis der IEEE Fellows sagt Andreas Zeller: „Ich bin sehr stolz, dass meine Kolleginnen und Kollegen mich für diese besondere Ehre der IEEE ausgewählt haben. Es ist das erklärte Ziel der IEEE, den technologischen Fortschritt in den Dienst der Menschheit zu stellen. In diesem Licht sehe ich auch meine eigene Arbeit in der Softwaresicherheit: Die Menschen brauchen sichere Anwendungen, um vertrauensvoll an der digitalen Welt teilhaben zu können.“</p>
<p>Die IEEE zählt mehr als 500.000 Mitglieder aus über 190 Ländern. Sie publiziert etwa ein Drittel der Fachliteratur in den Bereichen Elektrotechnik, Informatik und Elektronik und unterstützt jährlich mehr als 2.000 Konferenzen. Der Mitgliedsgrad des „Fellow“ ist erfahrenen IEEE-Mitgliedern vorbehalten, die sich durch eine herausragende Leistungsbilanz in den betreffenden Disziplinen auszeichnen. Der Ernennung zum IEEE Fellow geht ein strenger Auswertungsprozess voran. Von 1.268 Nominierungen für das Jahr 2026 wurden nur 350 Mitglieder tatsächlich zu Fellows ernannt.<strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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                        <item>
                        <title>Ingmar Weber ist Fellow der US-Fachgesellschaft für KI</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/ingmar-weber-ist-fellow-der-us-fachgesellschaft-fuer-ki/</link>
                        <pubDate>Fri, 09 Jan 2026 10:33:50 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=24643</guid>
                        <description><![CDATA[Humboldt-Professor Ingmar Weber ist zum Fellow der &#8220;Association for the Advancement of Artificial Intelligence&#8221; (AAAI) gew&#228;hlt worden.&#160;Er wurde damit f&#252;r seine bedeutenden Beitr&#228;ge zur KI f&#252;r das soziale Wohl und die Anwendung von KI in den computergest&#252;tzten Sozialwissenschaften geehrt. Die weltweit f&#252;hrende Fachgesellschaft zur F&#246;rderung der K&#252;nstlichen Intelligenz zeichnet Personen als Fellows aus, die in [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<header class="subheader-wrapper">
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<p>Humboldt-Professor Ingmar Weber ist zum Fellow der “Association for the Advancement of Artificial Intelligence” (AAAI) gewählt worden. Er wurde damit für seine bedeutenden Beiträge zur KI für das soziale Wohl und die Anwendung von KI in den computergestützten Sozialwissenschaften geehrt.</p>
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<div class="field-item even">
<p>Die weltweit führende Fachgesellschaft zur Förderung der Künstlichen Intelligenz zeichnet Personen als Fellows aus, die in der Regel über einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren bedeutende und nachhaltige Beiträge auf diesem Gebiet geleistet haben. Ingmar Weber engagiert sich vor allem in der „Computational Social Science Community“ für die „International AAAI Conference on Web and Social Media“ (<a href="http://icwsm.org/">ICWSM</a>).  Ingmar Weber ist einer von nur rund zehn deutschen Forschern, die bisher zum Fellow der US-amerikanischen Fachgesellschaft AAAI ernannt wurden.</p>
<p>Die Leistungen der AAAI-Fellows reichen von bahnbrechenden Fortschritten in der Theorie der Künstlichen Intelligenz bis hin zu außergewöhnlichen Errungenschaften in der Technologie der Künstlichen Intelligenz und deren Anwendungen. Hier auf dieser <a id="menurdn" class="fui-Link ___1q1shib f2hkw1w f3rmtva f1ewtqcl fyind8e f1k6fduh f1w7gpdv fk6fouc fjoy568 figsok6 f1s184ao f1mk8lai fnbmjn9 f1o700av f13mvf36 f1cmlufx f9n3di6 f1ids18y f1tx3yz7 f1deo86v f1eh06m1 f1iescvh fhgqx19 f1olyrje f1p93eir f1nev41a f1h8hb77 f1lqvz6u f10aw75t fsle3fq f17ae5zn" title="https://aaai.org/about-aaai/aaai-awards/the-aaai-fellows-program/elected-aaai-fellows/" href="https://aaai.org/about-aaai/aaai-awards/the-aaai-fellows-program/elected-aaai-fellows/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AAAI-Webseite</a> wurden die neu gewählten Fellows veröffentlicht, die am 22. Januar offiziell ernannt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Alexander Koller wird Fellow der Association for Computational Linguistics</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/alexander-koller-fellow-der-association-for-computational-linguistics/</link>
                        <pubDate>Tue, 16 Dec 2025 13:25:26 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=24593</guid>
                        <description><![CDATA[Alexander Koller wurde zum Fellow der Association for Computational Linguistics gew&#228;hlt, der weltweit gr&#246;&#223;ten Fachgesellschaft f&#252;r Computerlinguistik. Unter den elf neuen ACL Fellows in diesem Jahr ist der Saarbr&#252;cker Computerlinguistik-Professor der einzige Europ&#228;er. Alexander Koller wurde &#8222;f&#252;r seine grundlegenden Beitr&#228;ge zur computergest&#252;tzten Semantik, zu Grammatikformalismus und neurosymbolischen Architekturen&#8221; ausgezeichnet. Das Fellows-Programm w&#252;rdigt ACL-Mitglieder, deren Beitr&#228;ge [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alexander Koller wurde zum Fellow der Association for Computational Linguistics gewählt, der weltweit größten Fachgesellschaft für Computerlinguistik. Unter den elf neuen ACL Fellows in diesem Jahr ist der Saarbrücker Computerlinguistik-Professor der einzige Europäer.</strong></p>
<p>Alexander Koller wurde „für seine grundlegenden Beiträge zur computergestützten Semantik, zu Grammatikformalismus und neurosymbolischen Architekturen” ausgezeichnet. Das Fellows-Programm würdigt ACL-Mitglieder, deren Beiträge zu diesem Fachgebiet in Bezug auf wissenschaftliche und technische Exzellenz, Verdienste um die Vereinigung und die Gemeinschaft oder mit Blick auf die Bildungs- oder Öffentlichkeitsarbeit außergewöhnlich sind.</p>
<p>Weitere Infos: <a href="https://www.aclweb.org/portal/content/acl-fellows-2025#main-content">ACL-Fellows 2025</a></p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Tomohiro Nagashima on the Henriette Herz Fellowship, LaLa Lab, and AI in Education</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/tomohiro-nagashima-on-the-henriette-herz-fellowship-lala-lab-and-ai-in-education/</link>
                        <pubDate>Thu, 11 Dec 2025 14:05:34 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=24570</guid>
                        <description><![CDATA[How do we create AI systems that facilitate learning rather than dictating it? Meet Saarland University&#8217;s LaLa Lab. Directed by Professor Tomohiro Nagashima, LaLa Lab explores how we learn, how AI can improve learning, and how to make sure learners keep their agency in a society where automated learning is starting to become the status [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3><span style="font-weight: 400;">How do we create AI systems that facilitate learning rather than dictating it?</span></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Meet Saarland University’s LaLa Lab. Directed by Professor Tomohiro Nagashima, LaLa Lab explores how we learn, how AI can improve learning, and how to make sure learners keep their agency in a society where automated learning is starting to become the status quo. To achieve this, the lab stands at the intersection of human-computer Interaction, the learning sciences, cognitive science, and psychology.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">As one of Saarland University’s recently selected Henriette Herz Scouts, Professor Nagashima has been preparing to welcome three international Humboldt Research Fellows. In this interview, he shares his vision for the fellowship, criteria he seeks in applicants, the role of diversity and interdisciplinarity in the field of learning sciences, and the future directions of LaLa Lab.</span></p>
<h4><b>Could you briefly introduce LaLa Lab and its activities?</b></h4>
<p><span style="font-weight: 400;">“Happy to do so! We’re still a young research group, small but growing at a fast pace. I’m starting my fourth year at the university. LaLa Lab (Learning to Adapt, Learning with Agency Lab) is highly interdisciplinary in its approach and outcomes – that is, both our methodological approaches and publication venues. We use advanced technologies, such as AI-based tutoring systems, to understand how people learn in complex ways. At the same time, we use these technologies to empower learners so that they can learn with agency and adaptively.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Our project </span><a href="https://algespace.sic.saarland/"><span style="font-weight: 400;">AlgeSPACE</span></a><span style="font-weight: 400;"> is designed to help high school students strategically decide which solution approaches they should use for solving systems of equations. At the same time, we collect various types of data to see how exactly human learning happens. This includes student interactions with the system, pre- and post-activity measures to see if students learn by using the system, and qualitative insights such as interviews and think-aloud responses to deeply investigate their experience with the system. </span></p>
<div id="attachment_24576" style="width: 540px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24576" class=" wp-image-24576" src="https://saarland-informatics-campus.de/wp-content/uploads/algespace.png" alt="A screenshot of the AlgeSPACE educational game interface, showing Exercise 7 / 10 in the Equalization Method module. At the top left, under the heading &quot;System of equations,&quot; two balance scales are shown, each containing papaya and carrots, and representing a mathematical equation: 1) Scale 1: 2x = 100 g + 4x (Two papayas are balanced with 100 g of weights and four papayas.) and 2) Scale 2: 2x = 400 g + 2x (Two papayas are balanced with 400 g of weights and two papayas.) On the right, under the heading &quot;Exercise,&quot; the instruction is: &quot;Step 1: Can you use the scale below to derive an equation from the system of equations shown at the top left in which no papaya is used? Try to keep the scale in balance.&quot; In the foreground, a large balance scale sits on a counter, displaying 0 = 0. To the left of the counter are 500 g, 200 g, and 100 g weights, and bins holding papayas and carrots. The background shows a store or market setting." width="530" height="285" /><p id="caption-attachment-24576" class="wp-caption-text">A screenshot from AlgeSPACE.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">For example, in our <a href="https://tomonag.org/mindfulmath/">Mindful Math</a> project, we also measure how a mindful, LLM-based conversation experience with our virtual fox agent can help students reduce their math anxiety while supporting their learning. </span></p>
<div id="attachment_24574" style="width: 540px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24574" class="wp-image-24574" src="https://saarland-informatics-campus.de/wp-content/uploads/mi-math-ext-e1765455662777.png" alt="A screenshot of the Mindful Math Tutor game interface. On the left, a box labeled &quot;What you have done so far:&quot; shows the steps to solve for t: t + 6 + 2t = 21, 3t + 6 = 21, 3t = 15, t = 5. On the right, the main question asks: &quot;Which equation results if we substitute c from the first equation into the second equation?&quot; The two original equations are listed: 1) c = 1 + 6 and 2) c + 2t = 21. Below the question is a placeholder box labeled &quot;Drag and drop the solution here.&quot; At the bottom, three possible resulting equations are provided as drag-and-drop options: t + 2t = 21, 6t + 2t = 21, t + 6 + 2t = 21. The background is a cartoon forest scene with a smiling fox character in the lower-left corner." width="530" height="305" /><p id="caption-attachment-24574" class="wp-caption-text">A screenshot of the Mindful Math tutor.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">To conduct research that is meaningful for both researchers and practitioners, we work very closely with school students, teachers, administrators, and parents in Saarland and beyond, also internationally in North America and Asia. Together, we co-design technologies that serve not only our research purposes but also teachers and students in real classrooms. Technologies like AlgeSPACE are freely and openly available, and have been used in everyday teaching activities.”</span></p>
<h4><b>Could you share a bit about your vision or plans for bringing fellows into LaLa Lab over the next couple of years through this Humboldt Research Fellowship?</b></h4>
<p><span style="font-weight: 400;">“When I applied for this opportunity to become a Henriette Herz Scout, I was hoping to make our lab even more interdisciplinary. We are already quite diverse — with students from computer science, educational technology, psychology, and even cultural studies — but I wanted to boost this strength further.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">I plan to bring in three postdocs in the next few years, each with a different expertise. Since I work at the intersection of the learning sciences, human-computer interaction, and psychology/cognitive science, my idea is to select fellows from each of these disciplines to strengthen our approach, so they can also learn from each other and gain new skills from other disciplines in the lab.” </span></p>
<h4><b>What do you think separates the Humboldt Research Fellows, recruited through Henriette Herz Scouts, from other postdoc opportunities for international postdocs?</b></h4>
<p><span style="font-weight: 400;">“One thing that I am committed to is giving the fellows a sense of what a PI’s job looks like. A particularly generous aspect of this program is that they get their own research funding of approximately 20,000 euros. My plan is to let them use this funding to simulate the experience of having a &#8218;mini&#8216; lab within our lab.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">They can decide what they want to do: have their own projects, decide who to hire, do recruiting and interviewing, figure out how to allocate their resources to run a project effectively… All this decision-making is something that regular postdocs wouldn’t necessarily get to experience. That’s one of the biggest opportunities I see. After two years, I hope that the three fellows will feel ready to lead their own labs with the skills they gained.”</span><span style="font-weight: 400;"> </span></p>
<h4><b>How do you see the fellowship support the career paths of the fellows, in addition to their research?</b><span style="font-weight: 400;"> </span></h4>
<p><span style="font-weight: 400;">“The fellows will be experiencing the PI role in a risk-free environment, because I’m still responsible for all the decision-making in the end. Personally, I jumped from finishing my PhD to a professor position. There are a lot of things you learn as you go — and I think I would’ve liked to get management and leadership experience in a risk-free environment as a postdoc. This opportunity will familiarize them with the different types of decisions a PI has to make, supporting a smoother transition when they become a PI.” </span></p>
<h4><b>While you’re reviewing applications, what are some qualities you pay attention to in a candidate?</b></h4>
<p><span style="font-weight: 400;">“There are several aspects. One thing that I want to ensure — which is also aligned with the fellowship — is bringing international talent to Germany, especially those who might not otherwise have had the opportunity to come here. I tried to share this job opportunity through various channels — mailing lists, social media, conferences, academic societies, and personal connections — to reach talented candidates around the world.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Our lab is already quite diverse, but as I mentioned, we want to boost this strength even further. I’m happy to see that I’m getting applications from all over the world. I’m very excited about the different perspectives they will bring — they’re trained in different education systems and have diverse cultural views, which are important for my field of study and for running a diverse and inclusive lab. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In addition, to further expand our interdisciplinarity, I didn’t focus on just one expertise when I made a job ad for the first Humboldt Fellow position. I decided to target broader fields, so applicants could bring expertise in designing systems, understanding human behaviors, analyzing complex data, and/or technical implementations. I wanted to see what they might be able to bring in, and that’s something you can’t really know until you get the applications. That’s why I’m interviewing potential candidates from different fields — to decide who to accept in the first round and who to accept next — so they effectively complement each other in terms of disciplinary and interdisciplinary skills when they join.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Last but not least, I’ve also emphasized leadership and management potential during the interviews and in the job listing, which candidates particularly liked. I want to see if they can be independent in coming up with research ideas, doing management tasks or mentoring students. To assess this, I asked applicants for a cover letter outlining an independent project idea that they would like to lead and manage in the lab.”</span></p>
<h4><b>Do you have any criteria other than publications/academic record that could mark someone as a strong candidate? Any particular skills or mindsets that you might find specifically valuable in a postdoc working in LaLa Lab?</b></h4>
<p><span style="font-weight: 400;">“Although these decisions can be difficult to articulate, something I always ask in interviews is candidates&#8216; attitudes toward collaboration with people from different backgrounds. Since our lab collaborates across fields, it’s often necessary for candidates to be able to explain things from their background to someone who isn’t familiar with that concept. They need to communicate their work to people from design and technical backgrounds, as well as stakeholders in the community who may not know a lot about research. Doing community-based research in my field requires actively listening to others’ thoughts, effectively negotiating with people from different backgrounds and daily experiences, and finding solutions that satisfy all parties involved – this is very hard! </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In addition to this, I pay attention to their ability to mentor students and scaffold their learning, since supervision skills require time to develop and people have different mentoring styles. I want to know how they approach mentoring.” </span></p>
<h4><b>What kind of independence and freedom will fellows have when it comes to proposing and leading their own projects?</b></h4>
<p><span style="font-weight: 400;">“In my lab, fellows can propose and work on their own projects based on their interests and research, as long as the project fits within the growth scope of the lab. The fellowship funding can be used for these independent projects, and I will be happy to help or compensate for anything the funding doesn’t cover, if needed. In addition to their own project,  I will also find an existing project where they can be integrated.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">I think this is a nice opportunity; they can actually lead something independently while also becoming well integrated within the lab by getting involved in existing projects. This way, they learn how things are done here and meet the other lab members, while I can still provide guidance as they work on their own.”</span></p>
<h4><b>What excites you most about welcoming new international researchers into LaLa Lab?</b></h4>
<p><span style="font-weight: 400;">“Getting international people itself is very exciting. I come from Japan, but my training was in the USA, and now in Germany I see many advantages that people bring through their diverse training and cultural experiences.</span><span style="font-weight: 400;"> </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">For example, the way we conduct design research with schools here is different from what I was used to in the USA. There are always new tactics and approaches to learn based on the cultural setting. Technologies are used in different ways across cultures. Teachers here have a different approach to research than their counterparts in the USA. These experiences give you a new perspective on how to adjust your approach to what’s in front of you.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">At the same time, I want to learn from their experiences in other countries I’m less familiar with to see what other strategies we might be able to integrate in the lab. I think this will help the lab become more flexible and improve our approaches to conducting our work.”</span></p>
<h4><b>What advice would you give to international researchers who might consider applying in the future?</b></h4>
<p><span style="font-weight: 400;">“The hiring process is quite flexible. I can hire three postdocs over the next few years, with possible overlaps and different start dates. That’s why I’m planning to have another call sometime soon to bring in another person. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">One thing I can say is that our lab is growing not only in size but also in approach. As a lab, we’re trying to adapt our strategies to make sure we move in the right direction and build on existing work. So, future candidates may discover opportunities that are more relevant to them if they keep up with our work.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">So, my advice: check my website and stay updated!”</span></p>
<h4><b>What kind of projects and directions are you hoping to head in Lala Lab in the next few years?</b></h4>
<p><span style="font-weight: 400;">“That’s a big question. In the lab, our work is organized around several pillars, and each of them has multiple sub-projects. For example, something we’re increasingly focusing on is how complex dynamic interactions happen between teachers, students, and AI systems used in classroom settings. There’s a lot of dynamic decision-making involved in the process.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">This decision-making is hard to understand, but also very interesting to explore. One thing that we’re prioritizing is ensuring that the human stakeholders, like teachers and students, keep their agency while making decisions, since technologies with &#8218;accurate&#8216; models may attempt to detect the students’ emotional or cognitive state and make decisions for them (more AI control).</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">If that happens too much, sometimes it can take away important decision-making opportunities for students. Students might want to decide what topics to learn by themselves, instead of getting assigned one based on their previous performance. These types of decision-making opportunities help them become more metacognitive and self-regulated.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">So that’s something we will discuss more in the future: how we can ensure that students and teachers control their own decision-making, and how to balance that control between AI systems and human stakeholders to use AI systems not only effectively but also ethically and sustainably.”</span></p>
<p><strong>Editor’s note:</strong> The interviewee wishes to acknowledge the contributions of lab members Katharina Bonaventura, Mirella Hladký, Helene Nüttgens, Vera Rief, Mareike Silber, and Man “Echo” Su,  to the projects referenced.</p>
<p><em>Want to find out more about the research conducted in LaLa Lab? Visit their <a href="https://tomonag.org/lab/">website</a>.</em></p>
<p data-renderer-start-pos="1304"><em>Are you interested in creating ethical AI systems that support students? Are you an international researcher? Maybe you could be the next Henriette Herz fellow in one of Germany’s most interdisciplinary learning-science labs. Take a look at the <a href="https://saarland-informatics-campus.de/wp-content/uploads/Humboldt-Fellow-2.pdf">application requirements.</a></em></p>
<p data-renderer-start-pos="1304"><strong>Relevant pages:</strong></p>
<p class="entry-title"><a href="https://saarland-informatics-campus.de/en/piece-of-news/computer-scientists-at-saarland-university-develop-customized-learning-software/"><strong>Computer scientists at Saarland University develop customized learning software</strong></a></p>
<p><a href="https://www.humboldt-foundation.de/en/apply/sponsorship-programmes/humboldt-research-fellowship"><strong>Information about the Humboldt Research Fellowship</strong></a></p>
<p><strong>Editor:</strong><br />
Saarland Informatics Campus Team<br />
Email: yagmur.akarsu@uni-saarland.de</p>
<p><strong>Background Saarland Informatics Campus:</strong><br />
900 scientists (including 400 PhD students) and about 2,500 students from more than 80 nations make the Saarland Informatics Campus (SIC) one of the leading locations for computer science in Europe. Four world-renowned research institutes cover the entire spectrum of computer science, namely the German Research Center for Artificial Intelligence (DFKI), the Max Planck Institute for Informatics, the Max Planck Institute for Software Systems, the Center for Bioinformatics as well as Saarland University with three departments and 24 degree programs.</p>
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                        <title>Der Ton formt das Gesicht: Neue Methode steuert digitale Avatare per Audiospur</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/mpi-informatik-steuert-digitale-avatare/</link>
                        <pubDate>Tue, 09 Dec 2025 14:02:27 +0000</pubDate>
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                        <description><![CDATA[Forschende am Max-Planck-Institut f&#252;r Informatik entwickeln Techniken zur Erstellung fotorealistischer, dreidimensionaler Ganzk&#246;rper- und Kopf-Avatare Realistische digitale Avatare werden zunehmend relevanter, etwa in Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen, bei Videokonferenzen, in Filmen und Computerspielen, oder in der Medizin. Forschende des Saarbr&#252;cker Max-Planck-Instituts (MPI) f&#252;r Informatik pr&#228;sentieren nun auf den weltweit f&#252;hrenden Computergrafik-Konferenzen &#8222;SIGGRAPH&#8220; und &#8222;SIGGRAPH Asia&#8220; zwei neuartige [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3 class="content__subttl ">Forschende am Max-Planck-Institut für Informatik entwickeln Techniken zur Erstellung fotorealistischer, dreidimensionaler Ganzkörper- und Kopf-Avatare</h3>
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<p class="western"><strong>Realistische digitale Avatare werden zunehmend relevanter, etwa in Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen, bei Videokonferenzen, in Filmen und Computerspielen, oder in der Medizin. Forschende des Saarbrücker Max-Planck-Instituts (MPI) für Informatik präsentieren nun auf den weltweit führenden Computergrafik-Konferenzen „SIGGRAPH“ und „SIGGRAPH Asia“ zwei neuartige Methoden, mit denen sich fotorealistische Ganzkörper-Avatare erzeugen und Kopf-Avatare allein per Audiospur steuern lassen.</strong></p>
<p class="western">Bisherige Verfahren zur Generation digitaler Avatare haben erhebliche Einschränkungen: Gesicht und Körper lassen sich oft nicht unabhängig steuern, Kleidung wirkt teils unnatürlich, die Darstellung ist häufig nur aus bestimmten Blickwinkeln überzeugend und Gesichtsanimationen sind oftmals steril und leblos. Mit den Arbeiten „EVA: Expressive Virtual Avatars from Multi-view Videos“ und „Audio-Driven Universal Gaussian Head Avatars“ gehen die Max-Planck-Forscher einen Schritt, diese Probleme zu beheben.</p>
<p class="western">Das Paper „Audio-Driven Universal Gaussian Head Avatars“, das im Dezember auf der „SIGGRAPH Asia“ in Hongkong vorgestellt wird, beschreibt ein Verfahren, mit dem fotorealistische 3D-Kopf-Avatare allein aus Sprachaufnahmen automatisch gesteuert und animiert werden können. Grundlage dessen ist der neu entwickelte „Universal Head Avatar Prior (UHAP). Dabei handelt es sich um ein vortrainiertes Modell (engl. Prior), das auf vielen Videoaufnahmen echter Menschen aus einem öffentlich zugänglichen Datensatz trainiert wurde und dabei klar zwischen Identität (dem Aussehen einer bestimmten Person) und Mimik (Gesichtsausdrücke und Bewegungen) unterschieden kann.</p>
<div id="attachment_24566" style="width: 304px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-24566" class=" wp-image-24566" src="https://saarland-informatics-campus.de/wp-content/uploads/mpi-avatar-de.jpg" alt="Marc Habermann, Kartik Teotia und Christian Theobalt (v.l.n.r.). Foto: MPI-INF/Philipp Zapf-Schramm" width="294" height="197" /><p id="caption-attachment-24566" class="wp-caption-text">Marc Habermann, Kartik Teotia und Christian Theobalt (v.l.n.r.). Foto: MPI-INF/Philipp Zapf-Schramm</p></div>
<p class="western">Ein Audio-Encoder übersetzt anschließend Audiosignale direkt in die Mimik-Darstellung des digitalen Avatar Models. Anders als frühere Ansätze berücksichtigt es nicht nur Lippen- und Kieferbewegungen, sondern auch feine, audioabhängige Veränderungen wie Bewegungen im Mundinnenraum oder subtile Gesichtsausdrücke. Mit dem so entwickelten und vortrainierten Modell lassen sich in der Anwendung hochrealistische, dreidimensionale Gesichtsaufnahmen auch mit deutlich weniger Daten generieren. „Unser Ziel ist es, digitale Köpfe zu erzeugen, die sich nicht nur mit der Sprache synchronisieren, sondern auch sehr lebensecht wirken, mit Details wie Augenbrauenbewegungen und Blickrichtungswechseln“, sagt Kartik Teotia, Doktorand an der Universität des Saarlandes, der am MPI für Informatik forscht.</p>
<p class="western">Neben Gesichtern werden am MPI für Informatik auch Methoden zur Erzeugung von Ganzkörper-Avataren erforscht. Das Paper „EVA: Expressive Virtual Avatars from Multi-view Videos“ wurde im August bei der Konferenz „SIGGRAPH“ in Vancouver veröffentlicht und beschreibt einen neuartigen Ansatz, bei dem die Modellierung von Bewegungen und äußerem Erscheinungsbild voneinander getrennt werden. Ein flexibles digitales Modell erfasst zunächst Körper, Hände und Gesicht sowie deren Bewegungen und die Mimik. Darüber legt eine zweite Ebene das äußere Erscheinungsbild, also Haut, Haare und Kleidung. „Mit EVA können wir so Bewegungen und Gesichtsausdrücke unabhängig voneinander realistisch erzeugen und auch aus neuen, zuvor nicht aufgezeichneten Blickwinkeln darstellen“, sagt Marc Habermann, Leiter der Forschungsgruppe „Graphics and Vision for Digital Humans“ am MPI für Informatik. Eine Voraussetzung ist zurzeit noch, dass das System mit Aufnahmen aus einem Labor des Instituts trainiert wird, bei denen eine Person aus mehr als einhundert Kameraperspektiven gefilmt wird.</p>
<p class="western">„Mit diesen beiden Arbeiten bringen wir die Forschung an realistischen digitalen Avataren entscheidend voran. Solche Modelle könnten in Zukunft die Art, wie wir kommunizieren, zusammenarbeiten, oder neue Fähigkeiten erlernen, beispielsweise durch virtuelle Tutoren, grundlegend verändern und zwar weit über die Informatik hinaus“, sagt Professor Christian Theobalt, Direktor am Max-Planck-Institut für Informatik und Leiter der dortigen Abteilung „Visual Computing and Artificial Intelligence“, in der die beschriebenen Projekte erforscht werden. Theobalt ist zugleich Gründungsdirektor des Saarbrücken Research Centers for Visual Computing, Interaction and Artificial Intelligence (VIA), einer strategischen Forschungspartnerschaft mit Google.</p>
<p class="western">Beide der oben beschriebenen Arbeiten erweckten bereits Interesse aus der Industrie: „EVA: Expressive Virtual Avatars from Multi-view Videos“ ist in Kooperation mit Google am Saarbrücker VIA-Center entwickelt worden. „Audio-Driven Universal Gaussian Head Avatars“ wurde in wissenschaftlicher Zusammenarbeit mit dem in London ansässigen Filmtechnologieunternehmen Flawlees AI entwickelt, das kürzlich durch das „Time Magazine“ als eines der 100 einflussreichsten Unternehmen 2025 ausgezeichnet wurde.  Die „Visual-Dubbing“-Technologie von Flawless AI, die auf Grundlagenforschung aus Theobalts Abteilung basiert, ermöglicht es, die Lippenbewegungen von Schauspielern präzise an neue Sprachen anzupassen, was in Hollywood zunehmend Aufmerksamkeit erregt. Im Mai 2025 wurde der erste vollständig mit Visual-Dubbing überarbeitete Spielfilm, „Watch the Skies“, in den US-Kinos veröffentlicht.</p>
<p class="western"><strong>Originalpublikationen:</strong></p>
<p class="western">Kartik Teotia, Helge Rhodin, Mohit Mendiratta, Hyeongwoo Kim, Marc Habermann, and Christian Theobalt. 2025. Audio-Driven Universal Gaussian Head Avatars. In SIGGRAPH Asia 2025 Conference Papers December 15–18, 2025, Hong Kong, Hong Kong. ACM, New York,NY, USA, 16 pages. <u><a class="link-external" href="https://doi.org/10.48550/arXiv.2509.18924" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://doi.org/10.48550/arXiv.2509.18924</a></u></p>
<p class="western">Hendrik Junkawitsch, Guoxing Sun, Heming Zhu, Christian Theobalt, and Marc Habermann. 2025. <strong>EVA</strong>: <strong>E</strong>xpressive <strong>V</strong>irtual <strong>A</strong>vatars from Multi-view Videos.In Special Interest Group on Computer Graphics and Interactive TechniquesConference Conference Papers (SIGGRAPH Conference Papers ’25), August10–14, 2025, Vancouver, BC, Canada. ACM, New York, NY, USA, 20 pages. <u><a class="link-external" href="https://doi.org/10.1145/3721238.3730677" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://doi.org/10.1145/3721238.3730677</a></u></p>
<p class="western"><strong>Weitere Informationen:<br />
&#8211;</strong> Abteilung „Visual Computing and Artificial Intelligence“: <u><a href="https://www.mpi-inf.mpg.de/de/departments/visual-computing-and-artificial-intelligence">https://www.mpi-inf.mpg.de/de/departments/visual-computing-and-artificial-intelligence</a></u><br />
&#8211; Gruppe „Graphics and Vision for Digital Humans“:<u> <a href="https://gvdh.mpi-inf.mpg.de/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://gvdh.mpi-inf.mpg.de/index.html</a></u><br />
&#8211; Saarbrücken Research Center for Visual Computing, Interaction and Artificial Intelligence:<u> <a href="https://www.via-center.science/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.via-center.science/</a></u></p>
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<p class="western"><strong>Wissenschaftliche Ansprechpartner:</strong><br />
Prof. Dr. Christian Theobalt<br />
Direktor, Abteilung „Visual Computing and Artificial Intelligence“<br />
Max-Planck-Institut für Informatik<br />
Mail: d6-sek@mpi-inf.mpg.de<br />
Tel: +49 681 9325 4500</p>
<p>Dr. Marc Habermann<br />
Gruppenleiter, Gruppe „Graphics and Vision for Digital Humans“<br />
Max-Planck-Institut für Informatik<br />
Mail: mhaberma@mpi-inf.mpg.de<br />
Tel: +49 681 9325 4507</p>
<p class="western"><strong>Redaktion und Pressekontakt:</strong><br />
Philipp Zapf-Schramm<br />
Max-Planck-Institut für Informatik<br />
Tel: +49 681 9325 4509<br />
E-Mail: <a href="mailto:pzs@mpi-klsb.mpg.de">pzs@mpi-klsb.mpg.de</a></p>
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