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        <title>News | Saarland Informatics Campus</title>
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        <description>in Saarbrücken, Germany</description>
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	<title>News Archiv - Saarland Informatics Campus</title>
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                        <title>Journalismuspreis Informatik in Saarbrücken verliehen</title>
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                        <pubDate>Wed, 13 May 2026 11:21:37 +0000</pubDate>
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                        <description><![CDATA[Das saarl&#228;ndische Wirtschaftsministerium hat in Zusammenarbeit mit dem Saarland Informatics Campus den Journalismuspreis Informatik verliehen. Die Gesellschaft f&#252;r Informatik ist Partner des Preises. Ausgezeichnet mit den Hauptpreisen wurden ein Radiobeitrag des &#214;sterreichischen Rundfunks (ORF), ein Artikel aus dem Magazin &#8222;c&#8217;t &#8211; Magazin f&#252;r Computertechnik&#8220; sowie ein Online-Beitrag des Schweizer Radio und Fernsehens (SRF). Den Sonderpreis [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div class="teaser-text">
<p><strong>Das saarländische Wirtschaftsministerium hat in Zusammenarbeit mit dem Saarland Informatics Campus den Journalismuspreis Informatik verliehen. Die Gesellschaft für Informatik ist Partner des Preises. Ausgezeichnet mit den Hauptpreisen wurden ein Radiobeitrag des Österreichischen Rundfunks (ORF), ein Artikel aus dem Magazin „c’t – Magazin für Computertechnik“ sowie ein Online-Beitrag des Schweizer Radio und Fernsehens (SRF). Den Sonderpreis erhielt ein Artikel im Kinder-Wissensmagazin „GEOlino“.</strong></p>
<p>Der Journalismuspreis Informatik wurde 2006 erstmalig ausgelobt und ist mit insgesamt 16.000 Euro dotiert. Die Preisgelder der Hauptpreise in den drei jeweils mit 5.000 Euro dotierten Kategorien „Text“, „Audio“, und „Video und Multimedia“ stiftet das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie. Zudem stiftet das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz in diesem Jahr erneut einen mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis. Ziel des Journalismuspreises Informatik ist, qualitativ hochwertige Berichterstattung über Fachkreise hinaus zu Themen der Informatik zu fördern.</p>
<p>Schirmherr Jürgen Barke, saarländischer Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie sagt: „Mit dem Journalismuspreis Informatik zeichnen wir herausragende, kritische Berichterstattung über digitale Themen aus und stärken zugleich das Vertrauen in komplexe Technologien. Journalistinnen und Journalisten machen Chancen und Risiken der Informatik verständlich, fördern die digitale Bildung und ermöglichen es den Bürgerinnen und Bürgern, sich fundiert eine eigene Meinung zu bilden – ein zentraler Beitrag zur gesellschaftlichen Verantwortung im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz.“</p>
<p>Insgesamt bewertete die Jury in diesem Jahr 84 Beiträge. Die Jury des Journalismuspreises Informatik bilden Peter Bylda, langjähriger Redakteur der Saarbrücker Zeitung und nun freier Journalist, Peter Hergersberg, Chefredakteur des Wissenschaftsmagazins MaxPlanckForschung, Isabel Münch, Fellow der Gesellschaft für Informatik, Dr. Wolfgang Pohl, Geschäftsführer der Bundesweiten Informatikwettbewerbe, Florian Possinger vom Saarländischen Rundfunk, Vera Sikes, Fachbereichsleiterin im Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik und Leiterin des BSI-Standorts Saarbrücken, Dr. Christel Weins, Naturwissenschaftlerin und Mitgründerin des Journalismuspreises, der freie Technik- und Wissenschaftsjournalist Peter Welchering und Prof. em. Dr. Dr. h.c. Reinhard Wilhelm, Informatik-Professor der Universität des Saarlandes und langjähriger Leiter des Leibniz-Zentrums für Informatik Schloss Dagstuhl.</p>
<p><strong>Die prämierten Beiträge des Journalismuspreises Informatik 2025 im Einzelnen:</strong></p>
<p>Der mit 5.000 Euro dotierte Hauptpreis in der <strong>Kategorie „Text“ </strong>geht an Greta Friedrich für den Beitrag „Koste es, was es wolle: Big-Tech-Unternehmen verschwenden mit ihren Investitionen Ressourcen“, erschienen am 10. September 2025 im Magazin „c’t &#8211; Magazin für Computertechnik“ und bei heise online. Der Beitrag ist abrufbar unter: <a title="https://www.heise.de/ratgeber/Wie-Big-Tech-Unternehmen-Umwelt-und-Mensch-gefaehrden-10508672.html" href="https://www.heise.de/ratgeber/Wie-Big-Tech-Unternehmen-Umwelt-und-Mensch-gefaehrden-10508672.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.heise.de/ratgeber/Wie-Big-Tech-Unternehmen-Umwelt-und-Mensch-gefaehrden-10508672.html</a></p>
<p><strong>Begründung der Jury: </strong>In ihrem Beitrag zeigt Greta Friedrich die verheerenden Folgen des KI-Booms für Umwelt und Menschen auf. Anhand zahlreicher Beispiele und Studien beschreibt sie, wie namhafte Tech-Konzerne in ihrer „Gigantomanie“ rücksichtslos Ressourcen verbrauchen, um im Rennen um die KI-Marktführerschaft vorne zu sein. Es wird von überlasteten Stromnetzen und (wieder) in Betrieb genommenen Atomkraftwerken berichtet, die Rechenzentren mit Energie versorgen. Auch von der Wasserknappheit in den Regionen rund um diese Zentren wird berichtet, weil große Mengen für die Kühlung von KI-Beschleunigern abgegriffen werden. Es geht zudem um die psychischen Belastungen der Menschen, die an der Feinjustierung von Sprachmodellen arbeiten. Der Artikel bietet einen Überblick über den Status quo und macht eindringlich deutlich, dass jede Nutzung von KI hinterfragt werden sollte. Er nimmt die Tech-Konzerne in die Pflicht und sensibilisiert zugleich die Nutzer. Ein herausragender Beitrag zu einem gesellschaftlich brisanten und hochrelevanten Thema.</p>
<p>Der mit 5.000 Euro dotierte Hauptpreis in der <strong>Kategorie „Audio“</strong> geht an Sarah Kriesche für den Beitrag „Wie Algorithmen unser Leben formen“, der am 8. Mai 2025 als vierter Teil einer Radiokolleg-Reihe zum Thema Algorithmen im Sender „Ö1“ des Österreichischen Rundfunks (ORF) veröffentlicht wurde. Der Beitrag ist online abrufbar unter:  <a href="https://oe1.orf.at/programm/20250508/794317/Wie-Algorithmen-unser-Leben-formen-4" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://oe1.orf.at/programm/20250508/794317/Wie-Algorithmen-unser-Leben-formen-4</a></p>
<p><strong>Begründung der Jury: </strong>In einer zunehmend von Algorithmen geprägten Gesellschaft geht Sarah Kriesche der Frage nach, welche Entscheidungen Maschinen treffen können und welche dem Menschen vorbehalten bleiben sollten. Ein eindrückliches Beispiel aus den Niederlanden, bei dem ein KI-System Menschen über Jahre hinweg fälschlicherweise Sozialbetrug unterstellte, schafft gleich zu Beginn ein starkes Problembewusstsein. Danach beleuchtet der Beitrag verschiedene Facetten der von Algorithmen geprägten Gesellschaft: Er erklärt die Grundlagen des Machine Learning, thematisiert die problematische Anthropomorphisierung von KI, also die Zuschreibung menschlicher Eigenschaften und Emotionen, und greift zugleich zentrale Fragen nach Verantwortung, Macht und Transparenz auf. Dabei geht es auch um den Aspekt, wie sich die Mündigkeit der Bürgerinnen und Bürger im Umgang mit solchen Systemen stärken lässt. Aufgelockert durch prägnante O-Töne und musikalische Einspieler entsteht ein kurzweiliges Hörerlebnis, wobei dennoch vielfältige Aspekte behandelt werden. Die Jury hebt besonders die Sorgfalt und Korrektheit hervor, mit der diese Vielzahl an Themen aufgearbeitet wurde.</p>
<p>Der mit 5.000 Euro dotierte Hauptpreis in der <strong>Kategorie „Video &amp; Multimedia </strong>geht an Julian Schmidli, Pascal Albisser, Keto Schumacher und Marina Kunz für den Beitrag „Der toxische Sog der Manosphere“, online erschienen am 4. Dezember 2025 im Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Der Beitrag ist abrufbar unter: <a title="https://www.srf.ch/news/schweiz/radikalisierung-auf-tiktok-der-toxische-sog-der-manosphere" href="https://www.srf.ch/news/schweiz/radikalisierung-auf-tiktok-der-toxische-sog-der-manosphere" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.srf.ch/news/schweiz/radikalisierung-auf-tiktok-der-toxische-sog-der-manosphere</a></p>
<p><strong>Begründung der Jury: </strong>Der visuell aufwändig gestaltete Online-Beitrag von Julian Schmidli, Pascal Albisser, Keto Schumacher und Marina Kunz zeigt eindrücklich, wie schnell Jugendliche auf TikTok in der sogenannten „Manosphere“ landen können – einer Social-Media-Subkultur, die von toxischer Männlichkeit, Frauenfeindlichkeit und Selbsthass geprägt ist. Der Artikel verdeutlicht: Bereits nach durchschnittlich fünf Minuten Scrollen stieß das Team mit seinen präparierten Test-Accounts auf erste toxische Inhalte aus diesem Umfeld. Eine brandgefährliche Entwicklung mit messbaren Auswirkungen auf die psychische Gesundheit junger Männer, wie die Autoren anhand einer Studie belegen. Der Beitrag beleuchtet verschiedene Facetten des Problems und entwickelt durch seine multimediale Aufmachung mit anschaulichen Grafiken, eingebundenen Videos und Illustrationen selbst eine regelrechte Sogwirkung, der man sich bis zum Ende kaum entziehen kann. Gerade im Kontext aktueller Debatten über mögliche Social-Media-Verbote für Jugendliche ein hoch relevanter und aufschlussreicher Beitrag.</p>
<p>Der mit 1.000 Euro dotierte <strong>Sonderpreis </strong>des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) prämiert den Artikel „So klappt’s mit der KI“ von David Krenz, veröffentlicht am 12. September 2025 in „GEOlino“, dem Wissensmagazin für Kinder.</p>
<p><strong>Begründung der Jury:</strong> David Krenz widmet sich im Kindermagazin GEOlino der anspruchsvollen Aufgabe, einer jungen Leserschaft komplexe Themen aus der Informatik verständlich näherzubringen. In klarer, altersgerechter Sprache und unterstützt durch anschauliche visuelle Elemente erklärt er die Funktionsweise von KI-Systemen, zeigt praktische Anwendungsfelder auf und thematisiert zugleich deren Risiken. Sorgfältig ausgewählte Experten helfen dabei, das Gelesene einzuordnen, während Erfahrungsberichte junger KI-Nutzerinnen und -Nutzer zusätzliche Nähe zur Lebenswelt der Kinder schaffen. Die Jury hebt insbesondere hervor, wie wichtig es ist, Kinder frühzeitig an neue Technologien heranzuführen und sie für einen reflektierten, mündigen Umgang zu sensibilisieren. Dies gelingt David Krenz mit  einer dreiteiligen Serie zum Thema KI und insbesondere dem prämierten ersten Teil in herausragender Weise.</p>
<p><strong>Hintergrund Saarland Informatics Campus</strong></p>
<p>1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und rund 2800 Studierende aus mehr als 81 Nationen machen den Saarland Informatics Campus (SIC) zu einem der führenden Standorte für Informatik in Deutschland und Europa. Vier weltweit angesehene Forschungsinstitute, nämlich das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das Max-Planck-Institut für Informatik, das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme, das Zentrum für Bioinformatik sowie die Universität des Saarlandes mit drei vernetzten Fachbereichen und 24 Studiengänge decken das gesamte Themenspektrum der Informatik ab. <a title="https://saarland-informatics-campus.de/" href="https://saarland-informatics-campus.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://saarland-informatics-campus.de/</a></p>
<p><strong>Redaktion:</strong></p>
</div>
<div class="news-text-wrap">
<p>Philipp Zapf-Schramm<br />
Max-Planck-Institut für Informatik<br />
Tel: +49 681 9325 5409<br />
E-Mail: <a title="mailto:pzs@mpi-inf.mpg.de" href="https://www.uni-saarland.de/#" data-mailto-token="thpsav1wgzGtwp4pum5twn5kl" data-mailto-vector="7">pzs(at)mpi-inf.mpg.de</a></p>
<p>Pressemitteilung iin <a href="https://www.uni-saarland.de/fileadmin/upload/aktuell/pdf/2026/PM_123_Journalismuspreis_Informatik.pdf">Druckversion </a>(pdf)</p>
</div>
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                        <item>
                        <title>Informatiker will Vorteile des maschinellen Lernens und symbolischer KI verbinden</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/informatiker-will-vorteile-des-maschinellen-lernens-und-symbolischer-ki-verbinden/</link>
                        <pubDate>Tue, 12 May 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
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                        <description><![CDATA[Egal ob man Roboter durch Fabrikhallen lotst oder komplexe Logistikabl&#228;ufe steuert: KI-Systeme aus dem Bereich der Handlungsplanung k&#246;nnen solche Probleme l&#246;sen. Zu Beginn arbeiteten Planungssysteme haupts&#228;chlich auf Basis symbolischer Techniken, wie etwa der Logik. Um sie zu verbessern, wurden in den letzten Jahren jedoch immer mehr Techniken aus dem maschinellen Lernen integriert. Informatiker Daniel H&#246;ller [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Egal ob man Roboter durch Fabrikhallen lotst oder komplexe Logistikabläufe steuert: KI-Systeme aus dem Bereich der Handlungsplanung können solche Probleme lösen. Zu Beginn arbeiteten Planungssysteme hauptsächlich auf Basis symbolischer Techniken, wie etwa der Logik. Um sie zu verbessern, wurden in den letzten Jahren jedoch immer mehr Techniken aus dem maschinellen Lernen integriert. Informatiker Daniel Höller will nun KI-Planungssysteme schaffen, die die Vorteile beider Ansätze vereinen. </strong></p>
<p><strong>Dafür wird Daniel Höller mit bis zu 1,8 Millionen Euro aus dem Emmy-Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.</strong></p>
<p>Bei der Planung komplexer Abläufe ist es von Vorteil, wenn die dafür verwendeten Systeme flexibel auf Veränderungen in der Umgebung reagieren können. „Der Vorteil bei Systemen aus der Handlungsplanung ist, dass sie verschiedene Probleme lösen können, ohne dass das System verändert werden muss. Sie arbeiten auf Basis eines Modells, einer vereinfachten Beschreibung des Problems“, erklärt Daniel Höller, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität des Saarlandes. Das Verhalten dieser modellbasierten Systeme ist mathematisch beweisbar und damit sicher. Man kann zudem genau erklären, warum ein bestimmtes Verhalten auftritt. „Die Systeme haben allerdings auch einige Nachteile, insbesondere kann es sein, dass sie zwar kleine Probleme lösen, aber sehr viel Rechenzeit benötigen, sobald die Probleme größer werden. Außerdem muss das Modell auch an kleinere Änderungen angepasst werden, ist deshalb also relativ unflexibel“, erklärt Daniel Höller.</p>
<p>&nbsp;Aus diesem Grund werden auch in der Handlungsplanung verstärkt Algorithmen des maschinellen Lernens eingesetzt. Solche Computerprogramme haben den Vorteil, dass sie sich flexibel anpassen können und besser skalierbar sind. Sie können also auf kleinen Szenarien trainiert werden und funktionieren dann auch für große Anwendungen. „Verglichen mit den Systemen aus der klassischen Handlungsplanung ist das Verhalten rein auf Basis von maschinellem Lernen allerdings schwer zu interpretieren oder einem Menschen zu erklären. Warum macht zum Beispiel der Roboter, was er macht?“, sagt der promovierte Informatiker.</p>
<p>&nbsp;Sein Ziel ist daher, Planungssysteme zu entwickeln, in denen die traditionellen, erklärbaren Techniken mit maschinellem Lernen kombiniert werden. „Diese Kombination ist dabei nicht nur beim Lösen der Planungsprobleme sinnvoll, sondern auch schon bei der Erstellung des Modells. Wenn man sich beispielsweise das Straßennetz einer Stadt anschaut und vorhersagen will, wie lange man für eine bestimmte Wegstrecke benötigt, dann spielen Faktoren wie Wochentag, Uhrzeit oder die Wetterbedingungen eine Rolle. Mit Techniken des maschinellen Lernens können diese Faktoren in das Modell und somit in die Planung einbezogen werden“, erläutert Daniel Höller.</p>
<p>&nbsp;Maschinelles Lernen wird in der Handlungsplanung vor allem eingesetzt, um die Systeme zu beschleunigen und schneller Lösungen zu finden. „Hier werden wir insbesondere an Systemen arbeiten, die trotz der Integration von maschinellem Lernen Garantien liefern können, wie zum Beispiel die Optimalität des resultierenden Verhaltens“, erläutert der Informatiker. Neben dieser Integration von Techniken des maschinellen Lernens in Planungssysteme wird auch an der umgekehrten Richtung gearbeitet. „Wir wollen Techniken aus der klassischen Handlungsplanung einsetzen, um zu beweisen, dass beim Befolgen einer erlernten Strategie niemals unsichere Zustände auftreten können“, erklärt Daniel Höller, der bisher im Team von Professor Jörg Hoffmann an der Universität des Saarlandes die Grundlagen der KI erforscht.&nbsp;</p>
<p>Mit seinem Forschungsvorhaben zum Thema „Neuro-Symbolische Methoden zur Sequentiellen Entscheidungsfindung“ war Daniel Höller bei einer Sonderausschreibung zum Thema „Methoden der Künstlichen Intelligenz“ im Emmy-Noether-Programm erfolgreich. Ein international ausgewiesenes Expertengremium wählte aus 178 Projektskizzen 36 aus, die einen Vollantrag einreichen durften. Von diesen wiederum wurden nur 15 für die Förderung ausgewählt. Daniel Höller erhält nun – bei erfolgreicher Zwischenevaluation – insgesamt 1,8 Millionen Euro für die Gründung einer Emmy-Noether-Gruppe. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert mit dem Emmy-Noether-Programm herausragend qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in frühen Karrierephasen, deren Promotion maximal vier Jahre zurückliegt und die über internationale Erfahrung verfügen sowie eine Postdoc-Phase durchlaufen haben.&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Emmy Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG):&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.dfg.de/de/aktuelles/neuigkeiten-themen/pressemitteilungen/2026/pressemitteilung-nr-10" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung zur Ausschreibung „Methoden der Künstlichen Intelligenz“</a></p>
<p><a href="https://www.dfg.de/de/foerderung/foerdermoeglichkeiten/programme/einzelfoerderung/emmy-noether" target="_blank" rel="noreferrer">Webseite des Emmy Noether-Programms</a></p>
<p>Webseite von Daniel Höller:&nbsp;<a href="https://fai.cs.uni-saarland.de/hoeller/" target="_blank" rel="noreferrer">https://fai.cs.uni-saarland.de/hoeller/</a></p>
<p><strong>Fragen beantwortet:</strong></p>
<p>Dr. Daniel Höller<br />Wissenschaftlicher Mitarbeiter<br /><a href="https://fai.cs.uni-saarland.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Foundations of Artificial Intelligence (FAI) Group</a><br />Mail:&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="thpsav1ovlsslyGjz5bup4zhhyshuk5kl" data-mailto-vector="7">hoeller(at)cs.uni-saarland.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Bioinformatiker Andreas Keller erhält neun Millionen Dollar für internationale Parkinsonforschung</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/bioinformatiker-andreas-keller-erhaelt-neun-millionen-dollar-fuer-internationale-parkinsonforschung/</link>
                        <pubDate>Mon, 11 May 2026 08:18:00 +0000</pubDate>
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                        <description><![CDATA[Professor Andreas Keller und sein Team von der Universit&#228;t des Saarlandes wurden ausgew&#228;hlt, dem Kooperationsnetzwerk (CRN) beizutreten. Damit verbunden ist eine F&#246;rderung durch die Initiative &#8222;Aligning Science Across Parkinson&#8217;s&#8220; (ASAP) in Zusammenarbeit mit der Michael J. Fox Foundation for Parkinson&#8217;s Research (MJFF). Diese hat das Ziel, Wirkstoffe zu finden, die bei der Behandlung der Parkinson-Krankheit [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Professor Andreas Keller und sein Team von der Universität des Saarlandes wurden ausgewählt, dem Kooperationsnetzwerk (CRN) beizutreten. Damit verbunden ist eine Förderung durch die Initiative „Aligning Science Across Parkinson’s“ (ASAP) in Zusammenarbeit mit der Michael J. Fox Foundation for Parkinson’s Research (MJFF). Diese hat das Ziel, Wirkstoffe zu finden, die bei der Behandlung der Parkinson-Krankheit helfen können.</strong></p>
<p>In dieser neuen Phase konzentriert sich das Kooperationsnetzwerks CRN darauf, die Heterogenität der Parkinson-Krankheit zu verstehen und zu ergründen, warum sie von Mensch zu Mensch unterschiedlich verläuft. Hierfür soll die Forschung vorangetrieben werden, um präzisere Diagnosen zu ermöglichen und bessere Therapien zu entwickeln. Es werden neue Ressourcen geschaffen, damit die weltweite Forschungsgemeinschaft auf einer gemeinsamen, qualitativ hochwertigen Grundlage arbeiten und technische Hürden überwinden kann, die die Arzneimittelentwicklung behindern.</p>
<p>Seit über einem Jahrzehnt erforscht Andreas Keller, Professor für Bioinformatik der Universität des Saarlandes, mit seinem Team neurodegenerative Krankheiten wie Parkinson und Alzheimer. Im Mittelpunkt seines Interesses stehen dabei sogenannte microRNAs, das sind kurze, nicht kodierende Abschnitte der Ribonukleinsäure. Diese steuern die Umsetzung genetischer Information in den Zellen. „Bei ihrer Analyse fallen riesige Datenmengen aus der Gensequenzierung an, die wir mit unseren bioinformatischen Methoden analysieren. Im Rahmen der jetzt bewilligten Förderung erhalten wir über hundert Terabyte Daten von Parkinsonpatienten“, erklärt Andreas Keller. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz wird sein Team diese Daten auswerten, um neue RNA-basierte Wirkstoffe zu finden, mit denen die Parkinsonerkrankung behandelt werden kann.&nbsp;</p>
<p>„Wir werden nach unseren Auswertungen die für eine Therapie geeigneten RNA-Kandidaten vorschlagen. Diese werden dann von unseren Forschungspartner am Weizmann-Institut in Israel und der Columbia University in den USA in zellulären Systemen getestet. Im Erfolgsfall werden sie in weiteren Laboruntersuchungen an Versuchstieren erforscht, um möglichst rasch in die klinische Anwendung zu kommen“, sagt Bioinformatiker Andreas Keller, der auch am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland eine Forschungsgruppe leitet.&nbsp;</p>
<p>Die Parkinson-Krankheit wird von vielen Faktoren bestimmt, die in einer Wechselwirkung zueinanderstehen. So beeinflussen biologische Faktoren wie Alter und Geschlecht das Krankheitsrisiko und den Verlauf, werden jedoch bisher in der molekularen Forschung oft nur unzureichend untersucht. „Gleichzeitig tragen Zelltyp, genetischer Hintergrund und Umwelteinflüsse zur Komplexität bei. Auch sie beeinflussen den Krankheitsverlauf und wirken sich darauf aus, wie Patienten auf eine Behandlung ansprechen“, erklärt Andreas Keller. Selbst innerhalb eines Zelltyps folge die Parkinson-Krankheit unterschiedlichen molekularen Mustern, die durch die genannten Faktoren beeinflusst werden. „Wir gehen davon aus, dass wir in einer großen Wissensdatenbank Muster finden werden, um individuell für den einzelnen Patienten bessere Wirkstoffe und Therapien entwickeln zu können. Wir profitieren dabei schon heute von großen Datenbeständen mit Informationen über Parkinson-Erkrankte. Diese enthalten zum Beispiel Blutproben, Analysen von Nervenwasser oder Untersuchungen des Hirngewebes von verstorbenen Patienten“, erläutert Andreas Keller.</p>
<p>Mit Hilfe ihrer KI-gestützten, über viele Jahre entwickelten Methoden werden die Saarbrücker Bioinformatiker diese Parkinsondaten auswerten und mit den Angaben zu den Altersgruppen und Geschlechtern abgleichen. Daraus soll eine umfassende, frei zugängliche molekulare Wissensdatenbank für die Parkinsonkrankheit entstehen. Sie wird den Forschungspartnern im neu geförderten Netzwerk bei ihren weiteren Untersuchungen helfen. Maßgeblich daran beteiligt sind die Wissenschaftlerin Tal Iram und ihr Team am Weizmann-Institut in Tel Aviv sowie die Wissenschaftler Philip De Jager und Vilas Menon mit ihren Teams an der Columbia University in New York. Die Förderung von neun Millionen Dollar (rund 7,7 Millionen Euro) von ASAP wird zum überwiegenden Teil an die Universität des Saarlandes fließen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br /><a href="https://www.asapcrn.org/funding/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.asapcrn.org/funding/</a><br /><a href="https://eur02.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Funi-saarland.us15.list-manage.com%2Ftrack%2Fclick%3Fu%3D062b4c869580a7aafd5a2eb45%26id%3Db7555a01df%26e%3D3d4f4a92ad&amp;data=05%7C02%7Cfrme001%40teams.uni-saarland.de%7C432faa7b6c6949c9f1b408de687a614e%7C676100271ac349b68641ccd83ce1b01f%7C0%7C0%7C639063072347994908%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=3wU5PRUPeYGlFQvNQ7j%2Fk1uF6QnNyaZrL0h2bLD1bIY%3D&amp;reserved=0" target="_blank" title="Ursprüngliche URL: https://uni-saarland.us15.list-manage.com/track/click?u=062b4c869580a7aafd5a2eb45&amp;id=b7555a01df&amp;e=3d4f4a92ad. Klicken oder tippen Sie, wenn Sie diesem Link Vertrauen." rel="noreferrer">https://www.ccb.uni-saarland.de/</a><br /><a href="https://eur02.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Funi-saarland.us15.list-manage.com%2Ftrack%2Fclick%3Fu%3D062b4c869580a7aafd5a2eb45%26id%3Dd434ff7309%26e%3D3d4f4a92ad&amp;data=05%7C02%7Cfrme001%40teams.uni-saarland.de%7C432faa7b6c6949c9f1b408de687a614e%7C676100271ac349b68641ccd83ce1b01f%7C0%7C0%7C639063072348016512%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=BbNFGo3SroOtSs8uVXmUYVa6o7DZvocSacShZn%2F1jsg%3D&amp;reserved=0" target="_blank" title="Ursprüngliche URL: https://uni-saarland.us15.list-manage.com/track/click?u=062b4c869580a7aafd5a2eb45&amp;id=d434ff7309&amp;e=3d4f4a92ad. Klicken oder tippen Sie, wenn Sie diesem Link Vertrauen." rel="noreferrer">https://www.helmholtz-hips.de/de/forschung/people/person/prof-dr-andreas-keller/</a><br />&nbsp;<br /><strong>Fragen beantwortet:</strong><br />&nbsp;<br />Prof. Dr. Andreas Keller<br />Tel. +49 681 302 68611<br />Mail:&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="thpsav1hukylhz5rlsslyGjji5bup4zhhyshuk5kl" data-mailto-vector="7">andreas.keller(at)ccb.uni-saarland.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Zwei Wissenschaftler des MPI für Informatik erhalten hohe Auszeichnungen der Eurographics Association</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/zwei-wissenschaftler-des-mpi-fuer-informatik-erhalten-hohe-auszeichnungen-der-eurographics-association/</link>
                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 07:41:17 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=26057</guid>
                        <description><![CDATA[Prof. Dr. Karol Myszkowski wird mit dem &#8222;Outstanding Technical Contributions Award&#8220; der European Association for Computer Graphics ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um die h&#246;chste technische Ehrung der europ&#228;ischen Computergrafik-Community. Dr. Marc Habermann erh&#228;lt einen der beiden &#8222;Young Researcher Awards&#8220;, mit denen j&#228;hrlich die herausragendsten Nachwuchswissenschaftler geehrt werden. Die Eurographics Conference 2026 findet vom 4. [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Prof. Dr. Karol Myszkowski wird mit dem „Outstanding Technical Contributions Award“ der European Association for Computer Graphics ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um die höchste technische Ehrung der europäischen Computergrafik-Community. Dr. Marc Habermann erhält einen der beiden „Young Researcher Awards“, mit denen jährlich die herausragendsten Nachwuchswissenschaftler geehrt werden. Die Eurographics Conference 2026 findet vom 4. bis 8. Mai in Aachen statt.</strong></p>
<p>Der „Outstanding Technical Contributions Award“ würdigt Karol Myszkowskis langjährige und einflussreiche Arbeit in der Computergrafikforschung. In der Laudatio heißt es, seine Arbeit habe „[…] über Jahrzehnte mitgeprägt, wie wir die Welt verstehen, modellieren und visualisieren“, und seine Beiträge hätten ihn zu einem der bedeutendsten Forscher Europas auf diesem Gebiet gemacht. Seine Forschung verbindet Computergrafik und Wahrnehmungsforschung „mit außerordentlicher Eleganz und technischer Gründlichkeit und setzte Exzellenzstandards in vielen Feldern“, insbesondere im Bereich „High-Dynamic-Range-Imaging (HDR)“, einer Technik zur Darstellung besonders kontrastreicher und detailreicher Bilder. So ist Karol Myszkowski unter anderem Co-Autor des Buches „High Dynamic Range Imaging: Acquisition, Display, and Image-Based Lighting<i>“</i>, das sich inzwischen als Standardwerk für Studierende, Wissenschaftler und Praktiker etabliert hat.</p>
<p>Darüber hinaus ist er für seine Beiträge zur Analyse von Bildqualität und zur Entwicklung entsprechender Metriken bekannt. Er hat zudem grundlegende Beiträge zum sogenannten „Perceptual Rendering“ geleistet und Verfahren zur Bildsynthese entwickelt, die sich an der menschlichen Wahrnehmung orientieren und nur jene Details rekonstruieren, die visuell entscheidend sind.</p>
<p>Weitere wichtige Forschungsfelder, in denen er maßgebliche Impulse gesetzt hat, sind die stereoskopische Bildgebung, bei der für jedes Auge ein leicht unterschiedliches Bild erzeugt wird, wodurch etwa 3D-Tiefe in Filmen oder VR-Anwendungen entsteht, sowie die realistische Darstellung von Materialien. In jüngerer Zeit widmet er sich verstärkt der Virtual-Reality-Forschung. Seine Arbeiten haben insgesamt dazu beigetragen, Rechenressourcen effizienter einzusetzen.</p>
<p>Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit engagiert sich Myszkowski intensiv in der Fachgemeinschaft. So war er 2020 Vorsitzender des Technical Papers Program der SIGGRAPH Asia und ist in zahlreichen Fachgremien und Editorial Boards aktiv. Besonders hervorzuheben ist sein Einsatz für die Nachwuchsförderung, in der er durch seine Mentorenrolle und wissenschaftliche Integrität als Vorbild gilt.</p>
<p>Karol Myszkowski forscht seit 2000 am Max-Planck-Institut für Informatik, wo er als Senior Researcher die Forschungsgruppe „HDR Imaging, Rendering and Advanced Displays“ leitet. Zuvor war er viele Jahre in Japan tätig, unter anderem als Associate Professor an der Universität Aizu. Seine akademische Laufbahn begann er an der Technischen Universität Stettin. Die Promotion erhielt er 1991, die Habilitation folgte 2001, beide im Fach Informatik an der Technischen Universität Warschau. Im Jahr 2011 wurde ihm vom Präsidenten der Republik Polen der Titel eines Professors auf Lebenszeit verliehen. 2025 wurde er bereits zum Eurographics Fellow ernannt und in die ACM SIGGRAPH Academy aufgenommen, was zu den höchsten internationalen Ehrungen der Computergrafikforschung zählt.</p>
<p>Der <strong>„Young Researcher Award“</strong> für Marc Habermann unterstreicht die Bedeutung des Max-Planck-Instituts für Informatik in der Förderung internationaler Spitzenforschung in der Computergrafik.</p>
<p>Die Auszeichnung würdigt Habermanns bedeutende Beiträge zur Erfassung menschlicher Bewegungen (Human Performance Capture), zur digitalen Rekonstruktion von Menschen und zur fotorealistischen Darstellung menschlicher Avatare. Seine Arbeit verbindet auf innovative Weise Computergrafik, Computer Vision und maschinelles Lernen, wie die Laudatio betont.</p>
<p>Bereits während seiner Promotion entwickelte Marc Habermann mit „LiveCap“ die erste Methode, die aus den Bilddaten einer handelsüblichen Kamera, wie sie etwa in Smartphones verbaut wird, ein detailliertes, bewegliches 3D-Modell eines Menschen berechnen konnte, inklusive der Verformungen der Kleidung. Mit „DeepCap“ führte er die Methode weiter und präsentierte das erste KI-basierte Framework für detailgetreue Human Performance Capture, wofür er mit einer „CVPR Best-Paper Honorable Mention“ geehrt wurde. Aktuell forscht Marc Habermann daran, wie klassische Methoden der Computergrafik mit Ansätzen des Maschinellen Lernens kombiniert werden können (neural-explizite Ansätze), um digitale Menschen noch realistischer und gleichzeitig effizienter darstellen zu können. Solche Technologien könnten künftig in virtuellen Meetings, Spielen, Filmen und überall dort eingesetzt werden, wo digitale Menschen eine Rolle spielen.</p>
<p>Habermanns Forschungsergebnisse wurden auf den wichtigsten Konferenzen und in den führenden Fachzeitschriften der Computergrafik und der Computer Vision veröffentlicht, darunter SIGGRAPH, ACM Transactions on Graphics, CVPR, ICCV, ECCV, EUROGRAPHICS und NeurIPS. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem EUROGRAPHICS PhD Award, dem DAGM MVTec Dissertation Award und der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft.</p>
<p>Seit 2017 forscht der gebürtige Saarländer am Max-Planck-Institut für Informatik, zunächst als Doktorand in der Gruppe von Professor Christian Theobalt. Seit seiner Promotion im November 2021 leitet er die „Graphics and Vision for Digital Humans Group“ und ist wissenschaftlicher Leiter des „Real Virtual Lab“ in der Abteilung „Visual Computing and Artificial Intelligence“ von Direktor Christian Theobalt. Im Dezember 2024 wurde er Senior Researcher am Institut.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />Webseite von Karol Myszkowski: <a href="https://people.mpi-inf.mpg.de/~karol/" target="_blank" rel="noreferrer"><span style="color:#000080"><u>https://people.mpi-inf.mpg.de/~karol/</u></span></a></p>
<p>Preisbegründung Karol Myszkowski: <a href="https://www.eg.org/wp/eurographics-awards-programme/the-outstanding-technical-contributions-award/outstanding-technical-contributions-award-2026-karol-myszkowski/" target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://www.eg.org/wp/eurographics-awards-programme/the-outstanding-technical-contributions-award/outstanding-technical-contributions-award-2026-karol-myszkowski/</a></p>
<p>Webseite der „Graphics and Vision for Digital Humans Group“: <a href="https://gvdh.mpi-inf.mpg.de/" target="_blank" rel="noreferrer"><span style="color:#000080"><u>https://gvdh.mpi-inf.mpg.de/</u></span></a></p>
<p>Webseite des „Real Virtual Lab“: <a href="https://www.mpi-inf.mpg.de/de/departments/visual-computing-and-artificial-intelligence/real-virtual-lab" target="_blank"><span style="color:#000080"><u>https://www.mpi-inf.mpg.de/de/departments/visual-computing-and-artificial-intelligence/real-virtual-lab</u></span></a></p>
<p>Preisbegründung Marc Habermann: <a href="https://www.eg.org/wp/eurographics-awards-programme/the-young-researcher-award/young-researcher-award-2026-marc-habermann/" target="_blank" class="link-external" rel="noreferrer">https://www.eg.org/wp/eurographics-awards-programme/the-young-researcher-award/young-researcher-award-2026-marc-habermann/</a></p>
<p>Webseite der „Eurographics Conference 2026“: <a href="https://eg2026.github.io/" target="_blank" rel="noreferrer"><span style="color:#000080"><u>https://eg2026.github.io/</u></span></a></p>
<p><strong>Redaktion:</strong><br />Philipp Zapf-Schramm<br />Max-Planck-Institut für Informatik<br />Tel: +49 681 9325 4509<br />E-Mail: <a href="mailto:pzs@mpi-inf.mpg.de"><span style="color:#0563c1"><u>pzs@mpi-inf.mpg.de</u></span></a></p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>MPI-Forscher erhält Outstanding Paper Award auf der ICLR 2026</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/mpi-researcher-receives-outstanding-paper-award-at-iclr-2026/</link>
                        <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 14:31:50 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25941</guid>
                        <description><![CDATA[Anthony W. Lin &#8212; Max-Planck-Fellow am MPI-SWS und Professor f&#252;r Informatik an der RPTU in Kaiserslautern&#8211; hat auf der ICLR 2026, einer der f&#252;hrenden Konferenzen im Bereich des maschinellen Lernens, f&#252;r seine Arbeit zum Thema &#8222;Transformers are Inherently Succinct&#8220; den &#8222;Outstanding Paper Award&#8220; erhalten (https://openreview.net/forum?id=Yxz92UuPLQ)! Das ist eine unglaubliche Errungenschaft &#8212; nur zwei von &#252;ber [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Anthony W. Lin &#8212; Max-Planck-Fellow am MPI-SWS und Professor für Informatik an der RPTU in Kaiserslautern&#8211; hat auf der ICLR 2026, einer der führenden Konferenzen im Bereich des maschinellen Lernens, für seine Arbeit zum Thema „Transformers are Inherently Succinct“ den „Outstanding Paper Award“ erhalten (<em><a href="https://openreview.net/forum?id=Yxz92UuPLQ" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=https://openreview.net/forum?id%3DYxz92UuPLQ&amp;source=gmail&amp;ust=1777472835025000&amp;usg=AOvVaw1ne0KFetGvSM61QBzIj-c_">https://openreview.net/forum?id=Yxz92UuPLQ</a></em>)!</p>
<p>Das ist eine unglaubliche Errungenschaft — nur zwei von über 5.000 angenommenen ICLR Papers haben in diesem Jahr eine solche Auszeichnung erhalten!</p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Max-Planck Forschende veröffentlichen 20 Papers auf der LICS/ICALP 2026</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/max-planck-researchers-publish-20-papers-at-lics-icalp-2026/</link>
                        <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 15:28:17 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25943</guid>
                        <description><![CDATA[Forschende des Max-Planck-Instituts f&#252;r Softwaresysteme (MPI-SWS), des Max-Planck-Instituts f&#252;r Informatik (MPI-INF) und des Max-Planck-Instituts f&#252;r Sicherheit und Privatsph&#228;re (MPI-SP) haben gemeinsam 20 Papers f&#252;r die Konferenzen LICS 2026 und ICALP 2026 verfasst, zwei der f&#252;hrenden Konferenzen im Bereich der theoretischen Informatik. LICS ist die f&#252;hrende Konferenz zum Thema Logik in der Informatik und ICALP ist [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Forschende des <a href="http://www.mpi-sws.org">Max-Planck-Instituts für Softwaresysteme (MPI-SWS)</a>, des <a href="http://www.mpi-inf.mpg.de">Max-Planck-Instituts für Informatik (MPI-INF)</a> und des <a href="http://www.mpi-sp.org">Max-Planck-Instituts für Sicherheit und Privatsphäre (MPI-SP)</a> haben gemeinsam 20 Papers für die Konferenzen LICS 2026 und ICALP 2026 verfasst, zwei der führenden Konferenzen im Bereich der theoretischen Informatik. LICS ist die führende Konferenz zum Thema Logik in der Informatik und ICALP ist die Flaggschiff-Konferenz der Europäischen Vereinigung für Theoretische Informatik.</p>
<p>MPI-SWS Papers:</p>
<ol>
<li>Automata on S-adic Words. Valérie Berthé, <strong>Toghrul Karimov</strong> und <strong>Mihir Vahanwala</strong> (ICALP, Track B)</li>
<li>Hypersequent calculi have Ackermannian upper bounds. <strong>A. R. Balasubramanian</strong>, Vitor Greati und Revantha Ramanayake (LICS)</li>
<li>Infinite-state games with energy objectives beyond counters. <strong>Irmak Saglam</strong> und <strong>Georg Zetzsche</strong> (ICALP, Track B)</li>
<li>On the Subspace Orbit Problem and the Simultaneous Skolem Problem. <strong>Piotr Bacik</strong> und Anton Varonka (LICS)</li>
<li>On Variable-Bounded Non-Linear Expansions of Presburger Arithmetic. <strong>Piotr Bacik</strong>, <strong>Joris Nieuwveld</strong>, <strong>Joël Ouaknine</strong>, <strong>Mihir Vahanwala</strong>, <strong>Madhavan Venkatesh</strong> und <strong>Emil Rugaard Wieser</strong> (LICS)</li>
<li>Optimally Controlling a Random Population. Hugo Gimbert, <strong>Corto Mascle</strong>, Patrick Totzke (ICALP, Track B)</li>
<li>Optimal Sequential Flows. Hugo Gimbert, <strong>Corto Mascle</strong>, Patrick Totzke (ICALP, Track A)</li>
<li>Population Protocols over Ordered Agents. Michael Blondin, Michaël Cadilhac, Benjamin Courchesne, <strong>Lucie Guillou</strong>, <strong>Corto Mascle</strong>, and <strong>Isa Vialard</strong> (ICALP, Track B)</li>
<li>The Complexity of Nested Reset Counter Systems. <strong>A. R. Balasubramanian</strong> und Franzisco Schmidt (LICS)</li>
<li>The complexity of downward closures of indexed languages. <strong>Richard Mandel</strong>, <strong>Corto Mascle</strong> und <strong>Georg Zetzsche</strong> (LICS)</li>
</ol>
<p>MPI-SP Papers:</p>
<ol>
<li>Complete Relational Logic for Infinite-Dimensional Quantum Programs with Unbounded Assertions. <strong>Gilles Barthe</strong>, Minbo Gao, <strong>Jam Kabeer Ali Khan</strong>, <strong>Matthijs Muis</strong>, <strong>Ivan Renison</strong>, Keiya Sakabe, Michael Walter, <strong>Yingte Xu</strong>, Tianshi Yu und Li Zhou (LICS)</li>
</ol>
<p>MPI-INF Papers:</p>
<ol>
<li>A Faster Directed Single-Source Shortest Path Algorithm. Ran Duan, Xiao Mao, <strong>Xinkai Shu</strong>, Longhui Yin (ICALP, Track A)</li>
<li>Computing the (k+2)-Edge-Connected Components in k-Edge-Connected Digraphs in Subquadratic Time. Loukas Georgiadis, <strong>Evangelos Kipouridis</strong>, Evangelos Kosinas, Charis Papadopoulos, Nikos Parotsidis (ICALP, Track A)</li>
<li>Faster algorithms for k-Orthogonal Vectors in low dimension. <strong>Anita Dürr</strong>, <strong>Evangelos Kipouridis</strong>, Michael Lampis, <strong>Karol Wegrzycki</strong> (ICALP, Track A)</li>
<li>Fast decremental tree sums in forests. <strong>Benjamin Aram Berendsohn</strong>, <strong>Marek Sokołowski</strong> (ICALP, Track A)</li>
<li>Improved Tree Sparsifiers in Near-Linear Time. Daniel Agassy, <strong>Dani Dorfman</strong>, Haim Kaplan (ICALP, Track A)</li>
<li>Low Rank MSO. Mikołaj Bojańczyk, Michał Pilipczuk, Wojciech Przybyszewski, <strong>Marek Sokołowski</strong> und Giannos Stamoulis (LICS)</li>
<li>Node-Weighted Triangles: Faster and Simpler. <strong>Shyan Akmal</strong>, <strong>Nick Fischer</strong> (ICALP, Track A)</li>
<li>Permutation Patterns in Streams. <strong>Benjamin Aram Berendsohn</strong> (ICALP, Track A)</li>
<li>Random Access in Grammar-Compressed Strings: Optimal Trade-Offs in Almost All Parameter Regimes. <strong>Anouk Duyster</strong>, <strong>Tomasz Kociumaka</strong> (ICALP, Track A)</li>
</ol>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>DFKI stärkt Kooperation mit Brasilien: Zwei neue KI-Partnerschaften auf der Hannover Messe</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/dfki-staerkt-kooperation-mit-brasilien-zwei-neue-ki-partnerschaften-auf-der-hannover-messe/</link>
                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25786</guid>
                        <description><![CDATA[Kaiserslautern/Bremen/Hannover &#8211; Das Deutsche Forschungszentrum f&#252;r K&#252;nstliche Intelligenz (DFKI) baut seine internationalen Aktivit&#228;ten weiter aus: Im Rahmen der Hannover Messe unterzeichnet das DFKI zwei Memoranda of Understanding (MoUs) mit brasilianischen Organisationen im Bereich der K&#252;nstlichen Intelligenz und angewandten Forschung &#8211; dem langj&#228;hrigen Partner SENAI CIMATEC sowie dem Innovationshub NEXUS AI Campus. Die Vereinbarungen stehen im [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kaiserslautern/Bremen/Hannover – Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) baut seine internationalen Aktivitäten weiter aus: Im Rahmen der Hannover Messe unterzeichnet das DFKI zwei Memoranda of Understanding (MoUs) mit brasilianischen Organisationen im Bereich der Künstlichen Intelligenz und angewandten Forschung – dem langjährigen Partner SENAI CIMATEC sowie dem Innovationshub NEXUS AI Campus. Die Vereinbarungen stehen im Kontext der deutsch-brasilianischen Zusammenarbeit: Brasilien ist Partnerland der diesjährigen Hannover Messe und rückt damit als zentraler Akteur für Innovation, Digitalisierung und nachhaltige industrielle Transformation in den Fokus der Weltleitmesse.</strong></p>
<p><span style="font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;">Mit SENAI CIMATEC verbindet das </span><span style="font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;">DFKI Robotics Innovation Center</span><span style="font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;"> in Bremen eine langjährige erfolgreiche Kooperation. Bereits 2013 eröffnete SENAI (Serviço Nacional de Aprendizagem Industrial) das nach DFKI-Vorbild aufgebaute „Brazilian Institute of Robotics“ (BIR) in Salvador/Bahia mit </span><span style="font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;">Prof. Dr. Dr. H.c. Frank Kirchner</span><span style="font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;"> als Scientific Director. </span><span style="color: black; font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;">SENAI ist die zentrale Organisation für industrielle Ausbildung, angewandte Forschung und Innovation in Brasilien.</span><span style="font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;"> Aus der Zusammenarbeit entstand unter anderem das autonome Unterwasserfahrzeug (AUV) FlatFish zur Inspektion von Offshore-Energieinfrastruktur. Der nun unterzeichnete Rahmenvertrag zielt darauf ab, diese Partnerschaft weiter zu vertiefen, insbesondere in den Bereichen angewandte KI, Robotik und industrielle Innovation.</span></p>
<p><span style="color: black; font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;">Mit dem NEXUS AI Campus gewinnt das DFKI zudem einen neuen strategischen Partner. Der in Joinville/Santa Catarina, im industriestarken Süden Brasiliens ansässige Innovationshub fokussiert sich auf angewandte KI-Forschung, technologische Entwicklung und die Umsetzung marktorientierter Lösungen. NEXUS vernetzt Unternehmen, Universitäten und internationale Exzellenzzentren und fördert gezielt globale Zusammenarbeit sowie Wissenstransfer. Zu den Schwerpunkten zählen generative KI, Large Language Models, Computer Vision, Health Tech, Industrielle KI, Quantencomputing, kognitive Robotik sowie Anwendungen in der Agrarwirtschaft und in Smart Cities.</span></p>
<p><span style="color: black; font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;">Ziel beider Partnerschaften ist es, die Entwicklung und Anwendung innovativer KI-Technologien gemeinsam voranzutreiben, den Austausch von Wissen und Talenten zu intensivieren und neue Impulse für die wirtschaftliche Nutzung von KI zu setzen.</span></p>
<p><span style="color: black; font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;">„Mit Brasilien als Partnerland bietet die Hannover Messe in diesem Jahr einen besonders passenden Rahmen, um die Weiterentwicklung unserer Kooperationen sichtbar zu machen. Die Intensivierung der Zusammenarbeit mit Partnern wie SENAI CIMATEC und NEXUS AI Campus eröffnet uns zusätzliche Möglichkeiten, unsere europäische KI-Forschungsperspektive und Expertise in industrielle Anwendungen zu überführen und unser internationales Netzwerk mit gleichgesinnten Partnern weiter auszubauen“, so Prof. Dr. Antonio Krüger, CEO des DFKI.</span></p>
<h2 style="margin-left: 0cm;"><span style="color: black; font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;"><strong>Das DFKI auf der Hannover Messe 2026</strong></span></h2>
<p><span style="color: black; font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;">Die Hannover Messe gilt als weltweit führende Plattform </span><span style="font-family: Helvetica;">für Technologien rund um die industrielle Transformation </span><span style="color: black; font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;">und bringt jährlich tausende Unternehmen aus Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie Energiewirtschaft zusammen. In diesem Jahr präsentiert sich </span><span style="color: black; font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;">das DFKI in Halle 11, Stand B30 sowie auf Partnerständen</span><span style="color: black; font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;"> mit praxisnahen KI-Lösungen – von robotischen Systemen für Raumfahrt und Logistik über Assistenzlösungen in Medizin, Management und Recht bis hin zur Optimierung komplexer Prozesse in Industrie und Gesundheitswesen. Der Transfer von der Forschung in die industrielle Anwendung wird hier erlebbar und zeigt zugleich, wie sich die entwickelten Technologien erfolgreich in weitere Anwendungsfelder übertragen lassen.</span></p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>KI als Transformator – DFKI auf der Hannover Messe 2026</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/ki-als-transformator-dfki-auf-der-hannover-messe-2026/</link>
                        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 09:58:44 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25742</guid>
                        <description><![CDATA[Wie gelingt der Transfer von K&#252;nstlicher Intelligenz aus der Forschung in die Praxis? Auf der Hannover Messe 2026 demonstriert das Deutsche Forschungszentrum f&#252;r K&#252;nstliche Intelligenz (DFKI), wie KI&#8209;L&#246;sungen wirtschaftlich nutzbar, gesellschaftlich verantwortungsvoll und technologisch souver&#228;n umgesetzt werden k&#246;nnen. Vom 20. bis 24. April pr&#228;sentiert das DFKI in Halle 11, Stand B30, sowie an Partnerst&#228;nden praxisnahe [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div class="teaser-text fw-semibold">
<p>Wie gelingt der Transfer von Künstlicher Intelligenz aus der Forschung in die Praxis? Auf der Hannover Messe 2026 demonstriert das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), wie KI‑Lösungen wirtschaftlich nutzbar, gesellschaftlich verantwortungsvoll und technologisch souverän umgesetzt werden können. Vom 20. bis 24. April präsentiert das DFKI in Halle 11, Stand B30, sowie an Partnerständen praxisnahe KI‑Technologien und Transferansätze, die den Innovationsstandort Deutschland stärken und den Weg von der wissenschaftlichen Exzellenz in die Anwendung ebnen.</p>
<div id="c16395" class=" pb-5 frame frame-default default frame-type-text frame-layout-0">
<p>Das DFKI zeigt moderne KI-Verfahren, die domänenübergreifend einsetzbar sind. Intelligente robotische Systeme unterstützen die Ressourcengewinnung auf dem Mond ebenso wie die Simulation von Schwerelosigkeit und bewähren sich gleichermaßen in der industriellen Warenlogistik. Als Assistenz- und Entscheidungsunterstützungssysteme entfalten KI-Technologien ihre Wirkung in unterschiedlichsten Anwendungsfeldern: von medizinischer Diagnostik und Therapie über betriebswirtschaftliche Entscheidungsprozesse bis hin zur juristischen Vertragsprüfung. Darüber hinaus modellieren und optimieren KI-Systeme komplexe Prozesse – etwa in mittelständischen Produktionsunternehmen oder in der Notaufnahme eines Krankenhauses – und tragen so maßgeblich zu mehr Effizienz, Transparenz und zur Qualitätssicherung bei.</p>
<p class=" my-4"><em>„Nie war der Zeitpunkt besser, auf industrielle und europäische KI zu setzen. Die nötige Infrastruktur entsteht gerade in Europa, und wir haben die Ideen. Wer KI heute noch nicht nutzt, um Produkte und Prozesse zu transformieren, sollte dies spätestens jetzt tun oder riskiert seine Wettbewerbsfähigkeit. In den Feldern Trusted AI, im Weltraum und im Gesundheitswesen sehen wir bereits, welche Mehrwerte KI liefert.“ — </em>Prof. Dr. Antonio Krüger, Wissenschaftlich-technischer Direktor und CEO des DFKI</p>
<p class=" my-4"><span style="color: #333333; font-size: 22px;">Die strategischen Innovationsfelder Trusted AI, Health AI und Space AI bilden den thematischen Schwerpunkt des DFKI auf der Hannover Messe</span></p>
<p class=" my-4"><strong>Trusted AI</strong> steht für transparente, sichere und regelkonforme KI-Systeme entlang des gesamten Lebenszyklus – von der Datenerhebung bis zum produktiven Einsatz. Ziel ist es, Vertrauen als Grundlage wirtschaftlicher Wertschöpfung zu verankern und europäische Standards aktiv mitzugestalten. Trusted AI sorgt dafür, dass KI-Systeme überprüfbar, robust und sicher zugelassen werden können – für autonome Systeme, kritische Infrastrukturen und industrielle Prozesse. Das DFKI entwickelt Verfahren und Standards, die Sicherheit, Erklärbarkeit und Souveränität vereinen.</p>
<p class=" my-4">Mit <strong>Health AI</strong> überführt das DFKI modernste KI-Methoden in die medizinische Praxis – von Diagnostik und personalisierter Therapie bis zu intelligenten Assistenzsystemen in Pflege und Rehabilitation. Das DFKI verbindet Bildverarbeitung, Signalanalyse und klinische Expertise – für eine effizientere Versorgung und lebensrettende Mustererkennung.</p>
<p class=" my-4">In der Raumfahrt entfaltet KI ihr volles Potenzial: in Robotik, Echtzeit-Datenanalyse und Missionssteuerung. <strong>Space AI</strong> erschließt neue Horizonte für autonome Systeme, satellitengestützte Datennutzung und resiliente Infrastrukturen. Die Entwicklungen stärken nicht nur Europas Rolle in der Raumfahrt, sondern liefern Impulse für Industrie, Umweltmonitoring und Versorgungssysteme auf der Erde. DFKI-Lösungen für Erdbeobachtung und extraterrestrische Exploration lassen sich nahtlos auf irdische Herausforderungen übertragen.</p>
<p class=" my-4">Im Bühnenprogramm der Hannover Messe sprechen DFKI-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler über zentrale Zukunftsthemen wie KI-Gigafactories und den Weg zur technologischen Souveränität, Agentic AI und resiliente Fabriken, vertrauenswürdige KI als Fundament der digitalen Souveränität Europas, mobile Roboter für den extraterrestrischen Einsatz, physische KI in der Rehabilitation sowie industrielle KI im länderübergreifenden Kontext.</p>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Zwei „Best Paper Awards“ auf der weltgrößten Konferenz zur Mensch-Maschine-Interaktion</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/zwei-best-paper-awards-auf-der-weltgroessten-konferenz-zur-mensch-maschine-interaktion/</link>
                        <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25731</guid>
                        <description><![CDATA[Virtuelle Welten buchst&#228;blich sp&#252;rbar zu machen, ist eine der wichtigsten Fragestellungen im Bereich Mensch-Maschine-Interaktion. W&#228;hrend der Sehsinn und das Geh&#246;r schon gut in die virtuelle und erweiterte Realit&#228;t (VR und AR) integriert sind, hinkt der Tastsinn noch hinterher. Dies zu &#228;ndern erforscht die &#8222;Sensorimotor Interaction Group&#8220; von Dr. Paul Strohmeier am Max-Planck-Institut (MPI) f&#252;r Informatik. [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Virtuelle Welten buchstäblich spürbar zu machen, ist eine der wichtigsten Fragestellungen im Bereich Mensch-Maschine-Interaktion. Während der Sehsinn und das Gehör schon gut in die virtuelle und erweiterte Realität (VR und AR) integriert sind, hinkt der Tastsinn noch hinterher. Dies zu ändern erforscht die „</strong><span style="color: #000000;"><strong>Sensorimotor</strong></span><strong> Interaction Group“ von Dr. Paul Strohmeier am Max-Planck-Institut (MPI) für Informatik. Zwei Arbeiten, die die Gruppe gemeinsam mit der Universität des Saarlandes und internationalen Partnern verfasst hat, werden nun auf der weltgrößten Fachkonferenz im Bereich Mensch-Maschine-Interaktion jeweils mit einem „Best-Paper-Award“ ausgezeichnet.</strong></p>
<p>Diese Auszeichnung wird nur rund 3,6 % der insgesamt mehr als 1700 Arbeiten verliehen, die bei der „Conference on Human Factors in Computing Systems“ akzeptiert wurden. Die Konferenz findet 2026 vom 13.-17. April in Barcelona statt.</p>
<p>Die erste ausgezeichnete Arbeit ist „Scene2Hap: Generating Scene-Wide Haptics for VR from Scene Context with Multimodal LLMs<strong>“</strong>. „In der virtuellen Realität sind wir es gewohnt, Inhalte zu sehen oder zu hören. Virtuelle Welten zum Tasten sind deutlich seltener. Während visuelle Inhalte durch Licht und akustische durch Schallwellen erzeugt werden, basiert unser Ansatz auf Vibration. Aufbauend auf einfachen Effekten, wie man sie etwa von VR-Controllern oder Smartphones kennt, bilden wir so die komplexen Dynamiken der taktilen Welt nach“, erklärt Paul Strohmeier. Die Vibrationsmuster (fachsprachlich vibrotaktiles Feedback) zur Erzeugung solcher haptischer Eindrücke müssen bisher jedoch händisch erstellt werden – was für komplexe VR-Szenen mit vielen Gegenständen nicht skaliert. Damit befasst sich die nun ausgezeichnete Arbeit.</p>
<p>Mit „Scene2Hap“ haben die Erstautoren Arata Jingu aus dem Human-Computer Interaction Lab der Universität des Saarlandes von Professor Jürgen Steimle und Easa AliAbbasi aus der <span style="color: #000000;">Sensorimotor</span> Interaction Group von Paul Strohmeier nun einen Ansatz entwickelt, um Gegenstände und Szenen in der Virtuellen Realität automatisch mit aussagekräftigen Vibrationsmustern zu versehen. Dazu nutzen die Forscher ein multimodales großes Sprachmodell (Large Language Model (LLM)), das neben Sprache auch Bild- und Tondaten verarbeiten kann. Das Modell erschließt automatisch die Semantik der Objekte, physikalische Eigenschaften und Materialeigenschaften sowie den physikalischen Kontext der Szene.</p>
<p>„Wir greifen dazu auf verschiedene Meta-Informationsebenen zurück, die vom Kontext eines virtuellen Gegenstands bis hin zu den Materialeigenschaften, die das LLM auf dem Bild erkennt, reichen können“, erklärt Easa AliAbbasi. Das vibrotaktile Feedback wird anschließend für jede Hand einzeln erzeugt und auf die gehaltenen VR-Controller übertragen. In drei verschiedenen Nutzerstudien konnte das Team zeigen, dass „Scene2Hap“ erfolgreich das Raumgefühl und die Materialwahrnehmung verbessern und allgemein zu einem besseren Nutzungserlebnis beitragen konnte, wenn die VR-Umgebung komplett mit der neu entwickelten Pipeline erstellt wurde.</p>
<p>Bei der zweiten ausgezeichneten Arbeit „How are Vibrotactile Experiences Visually Represented? A Taxonomy of Illustration Characteristics“ handelt es sich um eine Metastudie, die sich damit befasst, wie haptische Eindrücke und taktile Informationen in der Forschung kommuniziert werden. Konkret wurde in der nun ausgezeichneten Arbeit untersucht, wie vibrotaktiles Feedback visuell dargestellt wird. „Wenn neue Methoden für visuelles Rendering entwickelt werden, lässt sich ihre Qualität in Artikeln direkt zeigen, etwa durch ein Bild. In der Haptikforschung ist das anders: Wir können nur beschreiben, wie sich etwas anfühlt, den tatsächlichen E<span style="color: #000000;">i</span>ndruck aber <span style="color: #000000;">nicht</span> so einfach unmittelbar vermitteln. Meiner Meinung nach ist diese eingeschränkte Darstellbarkeit eine zentrale Herausforderung der Haptikforschung“, sagt Paul Strohmeier.</p>
<p>Z<span style="color: #000000;">u</span>r Analyse dieser Problematik haben die Forschenden zunächst eine Taxonomie für die Darstellung vibrotaktiler Erfahrungen (VTX) erstellt und anschließend insgesamt 1652 Paper der letzten 25 Jahre aus den digitalen Bibliotheken der beiden weltgrößten professionellen Vereinigungen der Informatik (Association for Computing Machinery (ACM) und Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE)) gesammelt. Darin haben sie wiederum 768 Darstellungen aus 409 Forschungsarbeiten identifiziert und hinsichtlich ihrer visuellen Darstellung von VTX auf Grundlage ihrer Taxonomie kodiert. Ihre Ergebnisse deuten darauf hin, dass (1) die Hälfte der Abbildungen die zeitliche Abstimmung vibrotaktiler Rückmeldungen in Bezug auf die Handlungen der Nutzerinnen und Nutzer vermittelt, (2) Abbildungen eher Reize als Erlebnisse darstellen und multimodale Aspekte der Erfahrungen nur selten kommunizieren, und (3) kontextuelle Informationen zu vibrotaktilen Displays sowie erfahrungsbezogene Aspekte häufig auf mehrere sich ergänzende Abbildungen verteilt sind.</p>
<p>„Mit unserer Taxonomie wollen wir Autoren künftig ein Werkzeug an die Hand geben, um ihre Illustrationen zu analysieren und zu verbessern. Gleichzeitig könnte sie gemeinsam mit dem zugehörigen Datensatz ein Ansatz für generative Modelle sein, um sich Ideen oder Inspirationen für Visualisierungen der eigenen Forschung automatisch erstellen zu lassen“, erklärt Dennis Wittchen aus der SensInt-Group, der die Arbeit gemeinsam mit Bruno Fruchard vom französischen Forschungsinstitut Inria als Erstautor verfasst hat.</p>
<p><strong>Originalpublikationen:</strong><br />
Arata Jingu, Easa AliAbbasi, Sara Safaee, Paul Strohmeier, and Jürgen Steimle. 2026. Scene2Hap: Generating Scene-Wide Haptics for VR from Scene Context with Multimodal LLMs. In <i>Proceedings of the 2026 CHI Conference on Human Factors in Computing Systems (CHI ’26), April 13–17, 2026, Barcelona, Spain</i>. ACM, New York, NY, USA, 21 pages. <a href="https://doi.org/10" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #000080;"><u>https://doi.org/10</u></span></a>.1145/3772318.3791297</p>
<p>Bruno Fruchard, Dennis Wittchen, Nihar Sabnis, Paul Strohmeier, and Donald Degraen. 2026. How are Vibrotactile Experiences Visually Represented? A Taxonomy of Illustration Characteristics. In <i>Proceedings of the 2026 CHI Conference on Human Factors in Computing Systems (CHI ’26), April 13–17, 2026, Barcelona, Spain</i>. ACM, New York, NY, USA, 24 pages.<br />
<a href="https://doi.org/10.1145/3772318.3790598" target="_blank" rel="noopener noreferrer">doi.org/10.1145/3772318.3790598</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
Website der Conference on Human Factors in Computing Systems: <a class="link-external" href="https://chi2026.acm.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://chi2026.acm.org/</a><br />
Website der <span style="color: #000000;">Sensorimotor</span> Interaction Group: <a href="https://sensint.mpi-inf.mpg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://sensint.mpi-inf.mpg.de/</a></p>
<p><strong>Redaktion:</strong><br />
Philipp Zapf-Schramm<br />
Max-Planck-Institut für Informatik<br />
Tel: +49 681 9325 4509<br />
E-Mail: <a href="mailto:pzs@mpi-inf.mpg.de"><span style="color: #0563c1;"><u>pzs@mpi-inf.mpg.de</u></span></a></p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Uni-Camp 2026 für Schülerinnen: Einblicke in Wissenschaft und Campusleben</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/uni-camp-2026-fuer-schuelerinnen-einblicke-in-wissenschaft-und-campusleben/</link>
                        <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 06:21:54 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25697</guid>
                        <description><![CDATA[Das Gleichstellungsb&#252;ro der Universit&#228;t des Saarlandes l&#228;dt auch in diesem Sommer wieder zum Uni-Camp f&#252;r MINT-interessierte Sch&#252;lerinnen ein. Es findet vom 20. bis 24. Juli statt und bietet eine Woche lang spannende Einblicke in Wissenschaft und Campusleben. Mit Unterst&#252;tzung des Ministeriums f&#252;r Bildung und Kultur wird das Programm bereits zum 23. Mal organisiert. Eine Anmeldung [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Gleichstellungsbüro der Universität des Saarlandes lädt auch in diesem Sommer wieder zum Uni-Camp für MINT-interessierte Schülerinnen ein. Es findet vom 20. bis 24. Juli statt und bietet eine Woche lang spannende Einblicke in Wissenschaft und Campusleben. Mit Unterstützung des Ministeriums für Bildung und Kultur wird das Programm bereits zum 23. Mal organisiert. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.</strong></p>
<p>Das Uni-Camp richtet sich an Schülerinnen der 8. und 9. Klasse, die sich für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) interessieren oder dieses Interesse entdecken möchten. In der Woche vom 20. bis 24. Juli erhalten die Teilnehmerinnen exklusive Einblicke in verschiedene MINT-Fachbereiche und Forschung der Universität des Saarlandes in zukunftsrelevanten Bereichen. Darüber hinaus lernen sie den Uni-Alltag und die Campus-Atmosphäre kennen.</p>
<p>Die Teilnehmerinnen erwartet ein abwechslungsreiches Programm, das sie an die Standorte der Universität in Saarbrücken und Homburg führt. Auch der Besuch des CISPA Helmholtz-Zentrums für Informationssicherheit in St. Ingbert ist einer der Programmpunkte. Dabei stehen praxisnahe Workshops, Experimente und spannende Vorträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf dem Plan.</p>
<p>Für die Unterbringung der Schülerinnen ist gesorgt: Sie wohnen auf dem Sportcampus direkt neben der Universität. Auch die Verpflegung sowie ein unterhaltsames Abendprogramm und sportliche Aktivitäten sind Teil des Camps.&nbsp;<br />Das Uni-Camp richtet sich an Schülerinnen, die Neugier und Interesse für die MINT-Fächer mitbringen. Auch wer bisher wenig Berührungspunkte mit diesen Themen hatte, ist herzlich willkommen.</p>
<p><strong>Die Kosten</strong> für den Aufenthalt betragen 160 Euro. Eine finanzielle Förderung ist auf Anfrage möglich, sodass keine interessierte Schülerin aufgrund finanzieller Hürden ausgeschlossen bleibt. Das Uni-Camp 2026 wird gefördert vom Ministerium für Bildung und Kultur.</p>
<p><strong>Weitere Infos und Anmeldung unter</strong>: <a href="https://www.uni-saarland.de/verwaltung/gleichstellung/gender-equality-mint/unicamp.html" target="_blank">https://www.uni-saarland.de/verwaltung/gleichstellung/gender-equality-mint/unicamp.html</a><br />Die Anzahl der Plätze ist auf 40 begrenzt.</p>
<p><strong>Kontakt:&nbsp;</strong><br />Gleichstellungsbüro der Universität des Saarlandes<br />Telefon: 0681 302-4795<br />E-Mail: unicamp@uni-saarland.de<br /><a href="https://www.uni-saarland.de/verwaltung/gleichstellung/" target="_blank">https://www.uni-saarland.de/verwaltung/gleichstellung/</a></p>
<p>Pressefoto zum Download zur honorarfreien Verwendung in Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>MPI-SWS researchers receive 2026 EATCS Best Paper award</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/mpi-sws-researchers-receive-2026-eatcs-best-paper-award/</link>
                        <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 12:48:52 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25770</guid>
                        <description><![CDATA[The EATCS Award for the best theory paper at ETAPS 2026 was awarded to Isa Vialard, Jo&#235;l Ouaknine and Quentin Guilmant for their paper &#8222;The value problem for weighted timed games with two clocks is undecidable&#8220;, published in FoSSaCS 2026. The EATCS award is given each year to the best ETAPS papers in theoretical computer [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>The <a href="https://www.eatcs.org/index.php/component/content/article/1-news/3032-best-etaps-paper-award-2026">EATCS Award for the best theory paper at ETAPS 2026</a> was awarded to Isa Vialard, Joël Ouaknine and Quentin Guilmant for their paper &#8222;The value problem for weighted timed games with two clocks is undecidable&#8220;, published in FoSSaCS 2026. The EATCS award is given each year to the best ETAPS papers in theoretical computer science.</p>
<p>The paper solves a long-standing open problem in the field of quantitative games. Weighted timed games were introduced in several works in the early 2000s, and constitute a fundamental model for formal verification and control. The key decision problems for quantitative games are the existence of winning strategies and the ‘value problem’: is the inf-sup across all pairs of Minimizer/Maximizer strategies smaller than a given rational? With three clocks, the value problem was proved undecidable in 2015. With a single clock, the problem was shown to be decidable in 2022. This paper finally closes the gap: with two clocks, both problems are shown to be undecidable using a novel and ingenious reduction, resulting in a deep contribution</p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>UdS-KI-Tag für Studierende im Innovation Center am 22. April</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/uds-ki-tag-fuer-studierende-im-innovation-center-am-22-april/</link>
                        <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 10:00:27 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25631</guid>
                        <description><![CDATA[Am 22. April&#160;findet der UdS-KI-Tag f&#252;r Studierende&#160;im Innovation Center (Geb&#228;ude A2 1) statt. Der Untertitel lautet: &#8222;Entdecke, wie KI dir hilft, effizienter zu studieren, dich gezielt auf deine berufliche Zukunft vorzubereiten und eigene Lernagenten zu entwickeln &#8211; pr&#228;sentiert von der Universit&#228;t des Saarlandes und dem AStA mit Microsoft als besonderem Gast&#8220;. Die Veranstaltung wird von [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 22. April findet der UdS-KI-Tag für Studierende im Innovation Center (Gebäude A2 1) statt. Der Untertitel lautet: „Entdecke, wie KI dir hilft, effizienter zu studieren, dich gezielt auf deine berufliche Zukunft vorzubereiten und eigene Lernagenten zu entwickeln – präsentiert von der Universität des Saarlandes und dem AStA mit Microsoft als besonderem Gast“. Die Veranstaltung wird von der Stabsstelle Digitalisierung, ZeLL, dem Dezernat Lehre und Studium, dem DFKI und dem AStA organisiert</strong></p>
<p>&nbsp;Ziel des UdS-KI-Tages für Studierende im Innovation Center ist es, das Thema Künstliche Intelligenz im Studienkontext und den Copilot Chat speziell für Studierende vorzustellen. Die vorläufige Agenda (ca. 9:30 – 15:00 Uhr) beinhaltet Fachvorträge von Microsoft.</p>
<p>Geplante Themen sind:</p>
<ul>
<li>News from the Valley – Überblick über die neuesten Entwicklungen aus dem Silicon Valley zu KI und Co.</li>
<li>AI &amp; Careers – Karriereperspektiven: Wie KI die Arbeitswelt verändert, welche Skills gefragt sind und wie man in Big Tech oder AI-Startups einsteigt</li>
<li>Beiträge von UdS-Vertreterinnen und -Vertretern zum Einsatz von KI-Lösungen (z.B. Tutor-Bots) und KI-Projekten (z.B. UdS Info-Bot).&nbsp;</li>
</ul>
<p>Das Programm wird durch interaktive Elemente („Spot the Fake – KI‑Bilder &amp; Täuschung; Bewusstsein für Risiken von KI“) und Networking-Möglichkeiten ergänzt.&nbsp;</p>
<p>Teilnehmerinnen und Teilnehmer können einen Nachweis erhalten.</p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Neues Zentrum für Quantentechnologien will Grundlagenforschung mit Anwendungen verknüpfen</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/neues-zentrum-fuer-quantentechnologien-will-grundlagenforschung-mit-anwendungen-verknuepfen/</link>
                        <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 07:39:00 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25582</guid>
                        <description><![CDATA[Die saarl&#228;ndische Landesregierung hat im vergangenen Juni angek&#252;ndigt, den Aufbau eines Zentrums f&#252;r Quantentechnologien (QuTe) an der Universit&#228;t des Saarlandes mit &#252;ber 53 Millionen Euro zu f&#246;rdern. Dieses nimmt heute mit einer Festveranstaltung offiziell seine Arbeit auf. Daran nehmen neben Minister Jakob von Weizs&#228;cker und Universit&#228;tspr&#228;sident Ludger Santen auch Astrid Lambrecht, die Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrum [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die saarländische Landesregierung hat im vergangenen Juni angekündigt, den Aufbau eines Zentrums für Quantentechnologien (QuTe) an der Universität des Saarlandes mit über 53 Millionen Euro zu fördern. Dieses nimmt heute mit einer Festveranstaltung offiziell seine Arbeit auf. Daran nehmen neben Minister Jakob von Weizsäcker und Universitätspräsident Ludger Santen auch Astrid Lambrecht, die Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrum Jülich teil. Dieses wird eng mit dem neuen Zentrum kooperieren.</strong></p>
<p>Das Zentrum für Quantentechnologien will die Grundlagenforschung und praktische Anwendungen miteinander verbinden. Zum einen wird es um das Quantum Engineering und die Quantenoptik gehen. Hierbei ist das Ziel, ein Quanteninternet sowie Quantennetzwerke und Interfaces zu entwickeln. Darüber hinaus werden sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem zweiten Schwerpunkt der Quanteninformationstheorie, den Quantenalgorithmen sowie der Quanteninformatik und Software des Quantencomputing widmen.</p>
<p>Das Zentrum ist in seinem Grundsatz interdisziplinär und hat ein breit gefasstes Verständnis von Quantentechnologien. Dafür wird eine Brücke zwischen Physik, Mathematik, Informatik und den Ingenieurwissenschaften geschlagen. Die bereits vorhandene Expertise von Professorinnen und Professoren aus diesen vier Fachrichtungen der Universität des Saarlandes wird durch Neuberufungen erweitert.&nbsp;Diese können auf die langjährige Forschungsarbeiten an der Universität des Saarlandes im Bereich der Quantenoptik sowie der experimentellen und theoretischen Physik aufbauen. Diese Forschungsgruppen sind schon jetzt maßgeblich an der Entwicklung von Quantennetzwerken und einem zukünftigen „Quanteninternet“ beteiligt.&nbsp;</p>
<p>Im Bereich Quantum Engineering ist das Ziel, die Grundlagenforschung der Physik mit der anwendungsorientierten Forschung im Bereich Systems Engineering zu verzahnen und so die Forschungsergebnisse in relevante Anwendungen zu bringen. Hierfür ist vorgesehen, zwei weitere Professuren in der experimentellen Quantenphysik sowie acht Professuren im Bereich Systems Engineering zu besetzen. Mit dem Forschungszentrum Jülich steht der Universität des Saarlandes zudem ein renommierter Partner zur Seite: Das Helmholtz-Zentrum wird auf dem Saarbrücker Universitätscampus eine Außenstelle im Bereich Quantum Engineering eröffnen, gemeinsame Professuren besetzen und seine international anerkannte Infrastruktur einbringen.&nbsp;</p>
<p>Im Endausbau wird das Zentrum für Quantentechnologien die gesamte Verwertungskette von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung im Bereich Quantum Engineering abdecken. Es wird damit einer der wenigen Standorte sein, an denen Quantenphysik und Engineering als gleichberechtigte Partner unter einem Dach vereint sind. Hier werden zukünftig wichtige Beiträge zur Entwicklung von Technologien für Quantennetzwerke und der Hardware von Quantencomputern erwartet.</p>
<p>In dem zweiten Schwerpunkt zum Thema Quantencomputing forscht Frank Wilhelm-Mauch als Professor der Universität des Saarlandes gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich („Jülicher Modell“). Er koordiniert große integrierte Verbünde und bildet die wichtige Schnittstelle zwischen Quantensoftware und -hardware ab. Der Bereich Theoretische Quantentechnologie und Quanteninformation wird an der Universität des Saarlandes bereits durch vier Professuren in der Physik, Informatik und Mathematik vertreten. Sie sollen im&nbsp;Fachbereich Informatik durch zwei Professuren für Quanteninformation sowie in der Mathematik durch eine weitere auf diesem Gebiet verstärkt werden. Gemeinsam mit einer geplanten Professur für Quantum Communication im Bereich Systems Engineering deckt das neue Zentrum somit perspektivisch das interdisziplinäre Gebiet der Quanteninformation in ungewöhnlicher Breite ab. Zudem wird eine Brückenprofessur mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) im Bereich Quantum Artificial Intelligence besetzt werden — auch hier nimmt das Saarland eine Vorreiterrolle ein.</p>
<p>Bereits jetzt leistet das Zentrum für Quantentechnologien – in enger Kooperation mit der international renommierten Informatik an der Universität des Saarlandes — einen wichtigen Beitrag, um die Lücke in der Forschung im Bereich Quantensoftware und Quantenalgorithmik zu schließen. Hier soll auch künftig Software für das Quantum Computing und für industrielle Anwendungen entwickelt werden, zum Beispiel durch hybride Algorithmen, die Methoden des klassischen High-Performance Computing mit denen des Quantencomputing vereinen.</p>
<p>„Ziel ist es, auf dem Campus der Universität des Saarlandes einen weltweit sichtbaren Standort für Quantentechnologien zu schaffen, der sich sowohl durch exzellente Grundlagenforschung als auch anwendungsnahe Entwicklung auszeichnet“, sagt Universitätspräsident Ludger Santen. Insbesondere im Bereich Quantum Engineering sollen technische Entwicklungen, Patente und schließlich auch Start-Ups vorangetrieben werden. Auch im Softwarebereich läge viel Potential für Start-Ups. Für die praktische Anwendung von Quantencomputern werden neue Algorithmen benötigt, um mit ihrer Hilfe bestimmte Probleme effizienter zu lösen als auf klassischen Computern, so Santen. „Um die Spezialisten für diese Themen auszubilden, wird die Universität des Saarlandes ab dem Wintersemester ihre bereits seit 2019 angebotenen Bachelor- und Masterstudiengänge Quantum Engineering durch ein Masterprogramm Quanteninformation ergänzen, das nicht zwingend ein Physikstudium voraussetzt, sondern auch Interessierten aus den Informatik- und Mathematikstudiengängen offensteht“, ergänzt der Universitätspräsident.&nbsp;</p>
<p>Wissenschaftsminister Jakob von Weizsäcker verdeutlicht darüber hinaus die wirtschaftliche Bedeutung des neuen Zentrums für das Saarland: „Was vor 100 Jahren mit der Quantenmechanik als Revolution der theoretischen Physik begann, ist heute eine Schlüsseltechnologie mit enormen wirtschaftlichen Potenzialen. Das neue Zentrum für Quantentechnologien baut auf bestehende Stärken an unserer Universität auf und schafft gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich die kritische Masse für internationale Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Mit Unterstützung des saarländischen Transformationsfonds gelingt es, hier einen technologischen Leuchtturm zu etablieren mit entsprechenden Abstrahleffekten für Wertschöpfung und Arbeitsplätze.“</p>
<p>Astrid Lambrecht, Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich, sagt anlässlich der Kick-Off-Veranstaltung in Saarbrücken: „Innovative Quantentechnologien entstehen in vernetzten Ökosystemen – getragen von unseren Talenten und einer engen Verzahnung universitärer und außeruniversitärer Forschung. Mit Unterstützung des Landes schafft das neue Zentrum für Quantencomputing an der Universität des Saarlandes hierfür optimale Rahmenbedingungen und stärkt gezielt die wissenschaftliche Exzellenz. Die Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich bietet für die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses Zugang zu einer leistungsfähigen Infrastruktur, die mit konkreten Anwendungen verbunden wird. Damit möchten wir aktiv dazu beitragen, die wissenschaftliche Quantencomputing-Community in Deutschland weiter zu stärken.“</p>
<p>Bei der heutigen <strong>Kick-off-Veranstaltung des Zentrums für Quantentechnologien&nbsp;</strong>ab 16 Uhr im Innovation Center der Universität des Saarlandes gibt Mathematik-Professor Moritz Weber für das Führungsteam des QuTe Einblicke in vergangene und geplante Aktivitäten. Anschließend beleuchten Finanz- und Wissenschaftsminister Jakob von Weizsäcker, Universitätspräsident Ludger Santen und die Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich Astrid Lambrecht die Bedeutung des neuen Zentrums aus Landes-, Hochschul- und Forschungsperspektive. Der deutsch-österreichische Experimentalphysiker Rainer Blatt hält den Festvortrag. Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, wird eine Videogrußbotschaft senden. Zu dem Gründungsdirektorium des neuen Zentrums für Quantentechnologien der Universität des Saarlandes gehören Christoph Becher (Physik), Markus Bläser (Informatik), Jürgen Eschner (Physik), Giovanna Morigi (Physik), Peter Orth (Physik), Moritz Weber (Mathematik) als leitender Direktor und Frank Wilhelm-Mauch (Physik).</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p><a href="https://www.uni-saarland.de/forschen/quantentechnologien.html" target="_blank">https://www.uni-saarland.de/forschen/quantentechnologien.html</a></p>
<p><strong>Fragen beantwortet:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Moritz Weber<br />Tel.: 0681-302-2556<br />E-Mail:&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="thpsav1dlilyGthao5bup4zi5kl" data-mailto-vector="7">weber(at)math.uni-sb.de</a></p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Computerlinguist Michael Hahn mit renommiertem Heinz Maier-Leibnitz-Preis ausgezeichnet</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/computerlinguist-michael-hahn-mit-renommiertem-heinz-maier-leibnitz-preis-ausgezeichnet/</link>
                        <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 12:25:44 +0000</pubDate>
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                        <description><![CDATA[Selbst die besten KI-Sprachmodelle, sogenannte Large Language Models, k&#246;nnen bei logischen Fragestellungen deutlich danebenliegen. Dann stimmen Rechnungen nicht, Reihenfolgen werden falsch wiedergegeben oder die KI halluziniert und denkt sich falsche Kennzahlen oder Zitate aus. F&#252;r dieses Problem hat Michael Hahn, Computerlinguist der Fachrichtung Sprachwissenschaft und Sprachtechnologie, bereits vielversprechende Forschungsergebnisse vorzuweisen. Daf&#252;r wurde er nun mit [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Selbst die besten KI-Sprachmodelle, sogenannte Large Language Models, können bei logischen Fragestellungen deutlich danebenliegen. Dann stimmen Rechnungen nicht, Reihenfolgen werden falsch wiedergegeben oder die KI halluziniert und denkt sich falsche Kennzahlen oder Zitate aus. Für dieses Problem hat Michael Hahn, Computerlinguist der Fachrichtung Sprachwissenschaft und Sprachtechnologie, bereits vielversprechende Forschungsergebnisse vorzuweisen. Dafür wurde er nun mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet – als einer von nur zehn Preisträger*innen deutschlandweit.</strong></p>
<p>Alle großen Sprachmodelle basieren derzeit auf der so genannten Transformer-Architektur. Bei dieser hat man sich an der menschlichen Fähigkeit orientiert, auf relevante Informationen zu achten und nicht so wichtige Details zu ignorieren. Michael Hahn, Professor für Computerlinguistik der Universität des Saarlandes, konnte mathematisch beweisen, dass Transformer bei Aufgaben scheitern, in denen jeder Teil der Eingabe für die Ausgabe relevant ist. Wenn also nur ein einziges Zeichen verändert wird, kann dies das korrekte Ergebnis verändern. Darüber kann der Computerlinguist mit seinem interdisziplinären Team am Saarland Informatics Campus theoretische Einsichten gewinnen, mit denen man die Stärken und Schwächen von großen Sprachmodellen besser vorhersagen lassen.</p>
<p>Erst kürzlich hatte Michael Hahn für seine Forschung an der Schnittstelle von Maschinellem Lernen und Computerlinguistik 1,4 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft erhalten, um eine Emmy-Noether-Forschungsgruppe zu gründen (siehe <a href="https://www.uni-saarland.de/aktuell/ki-logisches-denken-emmy-noether-forschungsgruppe-40901.html">Pressemitteilung vom 13.11.25</a>). Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis gilt als einer der renommiertesten Preise im deutschsprachigen Raum für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem frühen Karrierestadium. Er ist mit 200.000 Euro dotiert, die die Preisträgerinnen und Preisträger dabei unterstützen sollen, ihre wissenschaftliche Laufbahn weiter zu verfolgen. Der Preis ist benannt nach dem Physiker und ehemaligen Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft Heinz Maier-Leibnitz und wird seit 1977 vergeben.</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p>Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis gilt als einer der renommiertesten Preise im deutschsprachigen Raum für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem frühen Karrierestadium. Er ist mit 200.000 Euro dotiert, die die Preisträgerinnen und Preisträger dabei unterstützen sollen, ihre wissenschaftliche Laufbahn weiter zu verfolgen. Der Preis ist benannt nach dem Physiker und ehemaligen Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft Heinz Maier-Leibnitz und wird seit 1977 vergeben.</p>
<p><strong>Hintergrund Saarland Informatics Campus</strong><br />
1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (darunter 540 Promovierende) und rund 2800 Studierende aus mehr als 80 Nationen machen den Saarland Informatics Campus (SIC) zu einem der führenden Standorte für Informatik in Deutschland und Europa. Vier weltweit angesehene Forschungsinstitute, nämlich das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das Max-Planck-Institut für Informatik, das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme, das Zentrum für Bioinformatik, sowie die Universität des Saarlandes mit drei vernetzten Fachbereichen und 24 Studiengängen decken das gesamte Themenspektrum der Informatik ab.</p>
<p><strong>Weitere Informationen: </strong></p>
<p><a href="https://www.dfg.de/de/aktuelles/neuigkeiten-themen/pressemitteilungen/2026/pressemitteilung-nr-06" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pressemitteilung der Deutschen Forschungsgemeinschaft </a></p>
<p><a href="https://www.dfg.de/de/foerderung/foerdermoeglichkeiten/preise/leibnitz-preis" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Informationen zum Heinz Maier-Leibnitz-Preis</a></p>
<p>Persönliche Webseite von Professor Michael Hahn: <a href="https://www.mhahn.info" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.mhahn.info</a></p>
<p><strong>Fragen beantwortet:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Michael Hahn<br />
Lehrstuhl für Language, Computation, and Cognition<br />
Tel. 0681 302-4343<br />
E-Mail: <a href="https://www.uni-saarland.de/#" data-mailto-token="thpsav1tohouGsza5bup4zhhyshuk5kl" data-mailto-vector="7">mhahn(at)lst.uni-saarland.de</a></p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Mit KI zum zirkulären Bauen: MIRAKEL eröffnet neue Wege zur systematischen Wiederverwendung von Bauteilen und Ressourcen</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/mit-ki-zum-zirkulaeren-bauen-mirakel-eroeffnet-neue-wege-zur-systematischen-wiederverwendung-von-bauteilen-und-ressourcen/</link>
                        <pubDate>Sun, 22 Mar 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25535</guid>
                        <description><![CDATA[St&#228;dte enthalten enorme Mengen an wertvollen Materialien, die in bestehenden Geb&#228;uden verbaut sind und bei Sanierungen oder R&#252;ckbauten h&#228;ufig ungenutzt verloren gehen. Genau hier setzt Urban Mining an: Es betrachtet Geb&#228;ude als Materiallager und zielt darauf ab, vorhandene Baustoffe und Bauteile systematisch zu erfassen und wiederzuverwenden, statt sie zu entsorgen. Urban Mining spielt somit eine [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Städte enthalten enorme Mengen an wertvollen Materialien, die in bestehenden Gebäuden verbaut sind und bei Sanierungen oder Rückbauten häufig ungenutzt verloren gehen. Genau hier setzt Urban Mining an: Es betrachtet Gebäude als Materiallager und zielt darauf ab, vorhandene Baustoffe und Bauteile systematisch zu erfassen und wiederzuverwenden, statt sie zu entsorgen. Urban Mining spielt somit eine entscheidende Rolle für die klimaneutrale Transformation der Bauwirtschaft. Das Forschungsprojekt MIRAKEL (Mixed-Reality- und vertrauenswürdiges KI-basiertes Assistenzsystem zur Einschätzung von Werten anthropogener Lager und Kosten von Erschließungsprozessen in der Kreislaufwirtschaft) liefert dabei die Grundlage, um Rückbau und Wiederverwendung systematisch zu planen und umzusetzen.</strong></p>
<h3></h3>
<h3>Experten bewerten Gebäudebestände mit KI und Mixed Reality</h3>
<p>Eine große Herausforderung beim Urban Mining in Immobilien ist das fehlende Wissen über Art, Menge und Qualität der zu bergenden Bauprodukte. Hier setzt das Forschungsprojekt MIRAKEL an. In dem Verbundprojekt aus Industrie und Forschung entwickeln die Projektpartner ein innovatives System, das es Experten mithilfe von künstlicher Intelligenz und Mixed Reality ermöglicht, anthropogene Lager in Immobilien präzise und umfassend zu bewerten. Durch die gesteigerte Transparenz über die vorhandenen Bestände und die nötigen Rückbauschritte soll sich Urban Mining zukünftig von der reinen Bergung von Rohstoffen lösen. Das Ziel besteht darin, auch Bauteile, Bauelemente und Komponenten gezielt zurückzugewinnen, um eine möglichst hochwertige Anschlussnutzung der Bauprodukte zu erreichen und Urban Mining zu einem zentralen Baustein einer ressourceneffizienten, klimaneutralen Bauwirtschaft zu machen.</p>
<p>„Mit MIRAKEL machen wir den Wert der verborgenen Rohstoffe in Gebäuden sichtbar und wirtschaftlich nutzbar“, heißt es aus dem Projektteam. „So wird Rückbau vom Kostenfaktor zur Ressourcenquelle für die Bauwirtschaft von morgen.“</p>
<h3>Sieben Partner entwickeln Prototyp für die Praxis</h3>
<p>Das Projekt wird im Rahmen der Förderung „Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft &#8211; Urban Mining: Erschließung anthropogener Lager als Rohstoffquelle“ durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. Während der 30-monatigen Projektlaufzeit arbeiten die sieben Projektpartner Concular GmbH, Wilhelm Knepper GmbH &amp; Co. KG, ryze technologies GmbH, Berliner Immobilienmanagement GmbH, SRH University, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) und CIRCULAR STRUCTURAL DESIGN an einem ersten Prototyp des Assistenzsystems, der in ausgewählten Immobilien praktisch erprobt und wissenschaftlich evaluiert wird. Das Projekt ist im November 2025 gestartet und läuft bis einschließlich April 2028.</p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Joël Ouaknine zum EATCS-Fellow ernannt</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/joel-ouaknine-zum-eatcs-fellow-ernannt/</link>
                        <pubDate>Sun, 22 Mar 2026 19:42:24 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25530</guid>
                        <description><![CDATA[Der wissenschaftliche Direktor des MPI-SWS, Jo&#235;l Ouaknine, wurde von der European Association for Theoretical Computer Science (EATCS) zum Fellow ernannt. Jo&#235;l, der die Forschungsgruppe &#8222;Foundations of Algorithmic Verification&#8220; leitet, wurde f&#252;r &#8222;fundamental contributions to the algorithmic analysis of dynamical systems and related formalisms&#8220; zum EATCS-Fellow ernannt. Das EATCS Fellows Program wurde 2014 von der Vereinigung [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p data-path-to-node="2">Der wissenschaftliche Direktor des MPI-SWS, Joël Ouaknine, wurde von der European Association for Theoretical Computer Science (EATCS) zum Fellow ernannt. Joël, der die Forschungsgruppe „Foundations of Algorithmic Verification“ leitet, wurde für „fundamental contributions to the algorithmic analysis of dynamical systems and related formalisms“ zum EATCS-Fellow ernannt.</p>
<p data-path-to-node="3">Das EATCS Fellows Program wurde 2014 von der Vereinigung ins Leben gerufen, um herausragende EATCS-Mitglieder für ihre wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der theoretischen Informatik zu würdigen.</p>
<p data-path-to-node="4"><strong>Weitere Informationen:</strong><strong> </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://eatcs.org/index.php/component/content/article/1-news/3028--eatcs-fellows-class-of-2026-named">https://eatcs.org/index.php/component/content/article/1-news/3028&#8211;eatcs-fellows-class-of-2026-named</a></li>
<li><a href="https://www.eatcs.org/index.php/eatcs-fellows">https://www.eatcs.org/index.php/eatcs-fellows</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>MPI für Informatik und MPI für Softwaresysteme werden Partner der Max Planck School of Biomedical Artificial Intelligence</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/mpi-sws-jetzt-partner-der-max-planck-school-of-biomedical-artificial-intelligence/</link>
                        <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 08:14:04 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25454</guid>
                        <description><![CDATA[Die neue Graduiertenschule soll fortgeschrittene KI-Methoden f&#252;r die Grundlagenforschung in den Lebenswissenschaften entwickeln. Der inhaltliche Fokus wird darauf liegen, das Verst&#228;ndnis biologischer Systeme zu vertiefen, indem moderne biomedizinische Technologien mit innovativen Ans&#228;tzen der k&#252;nstlichen Intelligenz kombiniert werden. Ziel ist es, eine neue Generation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auszubilden, die Algorithmen entwickeln werden, die die Prinzipien [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<header class="content__hd">
<h3 class="content__subttl ">Die neue Graduiertenschule soll fortgeschrittene KI-Methoden für die Grundlagenforschung in den Lebenswissenschaften entwickeln.</h3>
</header>
<p><strong>Der inhaltliche Fokus wird darauf liegen, das Verständnis biologischer Systeme zu vertiefen, indem moderne biomedizinische Technologien mit innovativen Ansätzen der künstlichen Intelligenz kombiniert werden. Ziel ist es, eine neue Generation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auszubilden, die Algorithmen entwickeln werden, die die Prinzipien lebender Systeme erlernen, erklären, vorhersagen, und diese Erkenntnisse für das Moleküldesign nutzen können.</strong></p>
<p>Die Fellows der neuen Max Planck School of Biomedical Artificial Intelligenbce (BMAI) sind international anerkannte Forscherinnen und Forscher aus 24 Institutionen – darunter 14 Max-Planck-Institute – und kommen aus thematisch sehr unterschiedlichen Bereichen, von der Bild- und Sprachverarbeitung bis zur Immunologie.</p>
<p>Die Fellows des Max-Planck-Instituts für Informatik sind die Direktoren Bernt Schiele (Abteilung Computer Vision and Machine Learning) und Christian Theobalt (Abteilung Visual Computing and Artificial Intelligence), seitens des Max-Planck-Instituts für Softwaresysteme ist Direktor Krishna Gummadi, Leiter der Forschungsgruppe „Networked Systems“, Fellow der neu gegründeten Graduiertenschule. Die Wissenschaftler werden Promovierende betreuen und Ihre Expertise in den Bereichen digitale Modelle des Menschen, KI-basierte Bildverarbeitung und der Erforschung von Netzwerkrepräsentationen in biologischen und künstlichen Neuronalen Netzen einbringen, um deren Anwendbarkeit in medizinischen Kontexten zu untersuchen.</p>
<p>Die Leitung der School wird am Institut des Sprechers Karsten Borgwardt, Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München, angesiedelt sein. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen der Fördervereinbarung zwischen der Max-Planck-Gesellschaft und der Dieter Schwarz Stiftung sowie Eigenbeiträgen der beteiligten Institutionen.</p>
<p>Es ist geplant, dass ab Herbst 2026 die ersten Bewerbungen auf Doktorandenstellen in der School entgegengenommen werden und dass der erste BMAI-Jahrgang im Herbst 2027 mit der Promotion beginnt.</p>
<h2>Liste der beteiligten Institutionen</h2>
<ol>
<li>Max-Planck-Institut für molekulare Genetik (Berlin)</li>
<li>Technische Universität Berlin (Berlin)</li>
<li>Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre (Bochum)</li>
<li>Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn</li>
<li>Max-Planck-Institut für die Biologie des Alterns (Köln)</li>
<li>Technische Universität Darmstadt</li>
<li>Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (Dresden)</li>
<li>Max-Planck-Institut für Hirnforschung (Frankfurt)</li>
<li>Leibniz-Institut für Virologie (Hamburg)</li>
<li>Deutsches Krebsforschungszentrum (Heidelberg)</li>
<li>Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften (Göttingen)</li>
<li>Max-Planck-Institut für Software Systeme (Kaiserslautern und Saarbrücken)</li>
<li>Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften (Leipzig)</li>
<li>Universität Leipzig</li>
<li>Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme (Magdeburg)</li>
<li>Max-Planck-Institut für Polymerforschung (Mainz)</li>
<li>Max-Planck-Institut für Biochemie (Martinsried)</li>
<li>Ludwig-Maximilians-Universität München</li>
<li>Max-Planck-Institut für Psychiatrie (München)</li>
<li>Technische Universität München</li>
<li>Helmholtz Zentrum München (Neuherberg/München)</li>
<li>Max-Planck-Institut für Informatik (Saarbrücken)</li>
<li>Eberhard-Karls-Universität Tübingen</li>
<li>Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik (Tübingen)</li>
</ol>
<p><strong>Über die Max Planck Schools:</strong><br />
Die Max Planck Schools sind ein gemeinsames Graduiertenprogramm deutscher Universitäten und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen. Seit 2019 bieten sie jungen Talenten die Möglichkeit, ihre Promotion im Rahmen eines einzigartigen Netzwerks zu machen, mit frühzeitigem Zugang zu exzellenter Infrastruktur und renommierten Wissenschaftler:innen. Die Max Planck Schools sprechen Bewerber:innen aus der ganzen Welt an. Gesucht sind ambitionierte Doktorand:innen, die ihre Forschungskompetenzen aufbauen und ihre Wissenschaftskarriere im Rahmen eines innovativen Promotionsprogramms starten möchten.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
Mitteilung der Max-Planck-Gesellschaft:<br />
<a class="link-external" href="https://www.mpg.de/26242899/max-planck-school-of-biomedical-artificial-intelligence" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.mpg.de/26242899/max-planck-school-of-biomedical-artificial-intelligence</a></p>
<p>Mitteilung der Max Planck Schools:<br />
<a class="link-external" href="https://www.maxplanckschools.org/de/news-events/start-der-max-planck-school-of-biomedical-artificial-intelligence" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.maxplanckschools.org/de/news-events/start-der-max-planck-school-of-biomedical-artificial-intelligence</a></p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Projekt erforscht das Beste aus den Welten von Quantencomputern und klassischen Rechnern</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/projek-erforscht-das-beste-aus-den-welten-von-quantencomputern-und-klassischen-rechnern/</link>
                        <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 06:50:56 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25457</guid>
                        <description><![CDATA[Quantencomputer k&#246;nnen manches besser als klassische Computer, aber vieles eben auch noch nicht. Wissenschaftler der Saar-Universit&#228;t wollen nun gemeinsam mit den Industriepartnern BMW, Infineon und dem Quantencomputer-Start-up planqc beide Welten zusammenbringen. Ein Quantencomputer soll klassischen Rechnern dabei helfen, hochkomplexe Optimierungsherausforderungen aus dem Industrie-Alltag zu bew&#228;ltigen. Gef&#246;rdert wird das Projekt mit 2,3 Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium. [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Quantencomputer können manches besser als klassische Computer, aber vieles eben auch noch nicht. Wissenschaftler der Saar-Universität wollen nun gemeinsam mit den Industriepartnern BMW, Infineon und dem Quantencomputer-Start-up planqc beide Welten zusammenbringen. Ein Quantencomputer soll klassischen Rechnern dabei helfen, hochkomplexe Optimierungsherausforderungen aus dem Industrie-Alltag zu bewältigen. Gefördert wird das Projekt mit 2,3 Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium.</strong></p>
<p>Das „Problem des Handlungsreisenden“ dürfte das bekannteste so genannte Optimierungsproblem sein, das Mathematiker vor große Herausforderungen stellt: Mit zunehmender Zahl an Zwischenstopps, an denen der Handlungsreisende Halt macht, um seine Waren zu verkaufen, steigt die Schwierigkeit, seine Route so zu berechnen, dass er möglichst schnell alle Stationen erreicht und am Ende wieder am Ausgangspunkt ankommt. Solche Optimierungsprobleme betreffen aber nicht nur Handelsvertreter, sie tauchen in unserem Alltag überall auf, zum Beispiel auch bei der Herstellung komplexer Produkte oder der Kalkulation von Preisen für ein Produkt.</p>
<p>Wie gut, dass es heutzutage Computer gibt, die solche Probleme im Handumdrehen lösen können. Oder? Nicht immer. Klassische Computer können manch hartes mathematisches Problem auch heute noch nur näherungsweise knacken, aber nicht vollständig und oft nur unter langer Laufzeit. Ihre Algorithmen orientieren sich dabei an tatsächlichen Problemen aus der Praxis und nutzen deren Strukturen heuristisch aus. „Das funktioniert erstaunlich gut. Oft sind Algorithmen, die in der Theorie langsamer sind als andere, in der Praxis dennoch schneller“, erklärt Peter P. Orth, Professor für Theoretische Physik der Quanteninformation an der Universität des Saarlandes. Aber bei aller Qualität, die diese Algorithmen mit sich bringen, sind sie doch oft nur die beste Lösung, die sich unter den gegebenen Umständen finden lässt, frei nach dem Motto: „Machen wir das Beste daraus, mehr geht derzeit nicht.“ Peter P. Orth, seinem Professoren-Kollegen Markus Bläser, Informatiker und Experte für Komplexität und Algorithmik, den Industriepartnern Infineon und BMW sowie dem Quantencomputer-Start-up planqc ist das aber nicht gut genug.</p>
<p>In einem neuen Forschungsprojekt namens „QIAPO – Quanteninformierte approximative Optimierung auf NISQ und partiell fehlertoleranten Quantencomputern“ gehen sie daher neue Wege: Ein spezieller Quantencomputer basierend auf Neutralatomen, gebaut von planqc in Garching, soll in einem ersten Schritt dafür sorgen, dass die hochkomplexen Logistikaufgaben, die zum Beispiel bei Herstellung und Vertrieb von Autos oder Computerchips auftauchen, so weit „kleiner gerechnet“ werden, bis der klassische Computer mit seinen in der Praxis erprobten Algorithmen damit besser fertig wird. Denn Quantencomputer sind in manchen Fällen herkömmlichen Computern weit überlegen, da ihre Recheneinheiten, die Qubits, in einer Überlagerung der Zustände 0 und 1 sein können, wohingegen die Bits bei herkömmlichen Computern entweder den Zustand 1 oder den Zustand 0 einnehmen. Daher eignen sich Quantencomputer sehr gut, um hochkomplexe mathematische Probleme lösen oder vereinfachen zu können, die einen klassischen Rechner überfordern würde.</p>
<p>Ist der „Dschungel“ des mathematischen Problems erst einmal ordentlich gelichtet, können die Wissenschaftler mit den zahlreichen in der Praxis erprobten und erfolgreichen Algorithmen auf den klassischen Computern weiterarbeiten und das riesige Problem, das dank der Quanten-Unterstützung viel kleiner gemacht wurde, zu Ende rechnen. Aber auch mit dieser Methode wird es für die Herausforderungen, die für Industrieunternehmen wie Infineon und BMW zum Alltag gehören, keine hundertprozentige Lösung geben, schränkt Peter P. Orth ein, weshalb das Projekt auch „approximative Optimierung“ im Titel trägt. Das heißt, die Wissenschaftler versuchen, mit ihrer Methode aus Quanten- und klassischen Algorithmen die bestehenden Optimierungsthemen per Annäherung noch etwas besser zu lösen als es derzeit der Fall ist. Ein Beispiel zur Veranschaulichung, dessen Werte nun frei erdacht sind: Wenn ein Problem derzeit mit 80-prozentiger Genauigkeit gelöst werden kann, könnte ein Ansatz aus der Kombination von Quanten- und klassischen Computern dafür sorgen, dass das Problem auf effiziente Weise zu 85 oder 95 Prozent gelöst wird. „Hier könnte man mit dem Quantencomputer also ‚in die Lücke stoßen‘, um die Genauigkeit zu erhöhen und einen Quantenvorteil zu erzielen“, umschreibt es Peter P. Orth.</p>
<p>„Das Projekt QIAPO zeigt nicht nur, wie weit die Entwicklung von Quantencomputern inzwischen fortgeschritten ist“, sagt Dr. Martin Kiffner, Head of Algorithms bei planqc. „Wir demonstrieren damit bereits heute, wie sich hochkomplexe, industrierelevante Herausforderungen in Quantenalgorithmen übersetzen lassen – die schließlich auf Quantencomputern getestet werden können.“</p>
<p>Physiker Peter P. Orth beschreibt ein realistisches Ziel des Projektes: „Wir werden nun in den kommenden drei Jahren nicht auf Anhieb die großen Probleme lösen. Aber wir werden am Ende mit hoher Wahrscheinlichkeit wissen, ob wir mit unserem Ansatz solche Probleme grundsätzlich lösen können und diese dann gegebenenfalls weiter erforschen.“ Denn wenn es gelingt, die komplexen Abläufe der industriellen Produktion und des Vertriebs auch nur minimal effizienter zu gestalten, wäre am Ende viel gewonnen. Denn, so heißt es in der Projektbeschreibung: „Bereits geringe Ressourceneinsparungen können bei hohen Produktionsvolumina erhebliche finanzielle Effekte erzielen.“</p>
<p><strong>Auf einen Blick:</strong><br />
<strong>Das Projekt „QIAPO</strong> – Quanteninformierte approximative Optimierung auf NISQ und partiell fehlertoleranten Quantencomputern“ wird seit Anfang Januar 2026 für drei Jahre vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt mit 2,33 Millionen Euro gefördert. Koordiniert wird es von Prof. Dr. Peter P. Orth von der Universität des Saarlandes. Beteiligt sind außerdem Prof. Dr. Markus Bläser (Universität des Saarlandes), die BMW AG, die Infineon Technologies AG sowie die planqc GmbH. planqc entwickelt Quantencomputer auf Basis neutraler Atome – der schnellste Weg zu skalierbaren Quantenprozessoren für industrielle Anwendungen. Gegründet im April 2022 in Garching bei München von Alexander Glätzle, Sebastian Blatt und Johannes Zeiher, ist planqc das erste Spin-off des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik im Rahmen der Munich Quantum Valley-Initiative.</p>
<p><strong>Weiterführende Links:</strong><br />
<a href="https://www.quantensysteme.info/projektatlas/projekte/q/qiapo" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.quantensysteme.info/projektatlas/projekte/q/qiapo</a><br />
<a href="https://planqc.eu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.planqc.eu</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
Prof. Dr. Peter P. Orth<br />
Tel.: (0681) 3024960<br />
E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="thpsav1wlaly5vyaoGbup4zhhyshuk5kl" data-mailto-vector="7">peter.orth(at)uni-saarland.de</a><br />
Webseite: <a href="https://www.uni-saarland.de/lehrstuhl/orth.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.uni-saarland.de/lehrstuhl/orth.html</a></p>
]]></content:encoded>
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                        <item>
                        <title>Quantencomputing trifft Visual Computing: Neue Wege für die Bildrekonstruktion</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/quantencomputing-trifft-visual-computing-neue-wege-fuer-die-bildrekonstruktion/</link>
                        <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 10:15:00 +0000</pubDate>
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                        <description><![CDATA[Die Forschungsgruppe &#8222;4D Quantum Computer Vision&#8220; am Max-Planck-Institut (MPI) f&#252;r Informatik in Saarbr&#252;cken untersucht, welches Potenzial das Quantencomputing f&#252;r Fragen der computergest&#252;tzten Bildverarbeitung (Visual Computing) bietet. Ein neues, von ihnen gemeinsam mit Partnern der Universit&#228;t Udine und der Universit&#228;t Neapel Federico II entwickeltes Hybridmodell aus einem sogenannten &#8222;Quantum Neural Network&#8220; und einem klassischen neuronalen Netz, [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Forschungsgruppe „4D Quantum Computer Vision“ am Max-Planck-Institut (MPI) für Informatik in Saarbrücken untersucht, welches Potenzial das Quantencomputing für Fragen der computergestützten Bildverarbeitung (Visual Computing) bietet. Ein neues, von ihnen gemeinsam mit Partnern der Universität Udine und der Universität Neapel Federico II entwickeltes Hybridmodell aus einem sogenannten „Quantum Neural Network“ und einem klassischen neuronalen Netz, übertrifft nun in Tests an etablierten Metriken bisherige Methoden, bei deutlich weniger Netzwerk-Verbindungen und kürzerer Trainingszeit. </strong></p>
<p>Technologien zu erforschen, die heute noch nicht mit dem Stand der Technik mithalten können, aber das Potenzial haben, morgen ganze Felder zu verändern, genau das ist Grundlagenforschung. Eine solche Technologie ist das Quantencomputing.Noch sind Quantencomputer selten, schwer zugänglich und in vielen Anwendungen langsamer als klassische Computer. Gleichzeitig versprechen Quantencomputer aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften große Vorteile: der Fähigkeiten, viele Zustände gleichzeitig zu repräsentieren (Superposition), und Qubits zu einem zusammenhängenden Gesamtzustand zu verknüpfen, sodass sie nicht mehr als unabhängig voneinander betrachtet werden können (Verschränkung). Herauszufinden, wo diese Eigenschaften vorteilhaft genutzt werden können, ist ein neues und aktives Forschungsfeld.</p>
<p>Am MPI für Informatik untersucht die Forschungsgruppe „4D Quantum Computer Vision“ unter Leitung von Dr. Vladislav Golyanik, ob und wie das Quantencomputing die computergestützte Bildverarbeitung, genauer das Visual Computing und die 3D Computer Vision, voranbringen könnte. „Dazu suchen wir einerseits nach alternativen ‚Quanten-Lösungswegen‘ für bereits bekannte Probleme. Darüber hinaus aber natürlich auch nach völlig neuen Forschungsfragen, die durch das Quantencomputing überhaupt erst ermöglicht werden“, erklärt Vladislav Golyanik. Das Ziel ist hoch gesteckt: Zum Beispiel will das Team in Zukunft beliebige Szenen der realen Welt aus wenigen aufgezeichneten Bilddaten im Computer fotorealistisch und aus neuen Blickwinkeln rekonstruieren – selbst dann, wenn sich Objekte in der Szene bewegen oder verformen. Solche Aufgaben sind extrem rechenintensiv, sodass selbst moderne Hochleistungsrechner an ihre Grenzen kommen.</p>
<p>Aktuell arbeitet die Gruppe deshalb an sogenannten „Quantum Neural Networks (QNNs)“. Dabei werden Quantenschaltkreise, die meist auf klassischer Hardware simuliert werden, wie beim klassischen Maschinellen Lernen als trainierbare Modelle aufgefasst und mithilfe datengetriebener Trainings- und Optimierungsmethoden angepasst.</p>
<p>In einer kürzlich veröffentlichten Arbeit mit dem Titel „<span style="color: #000000;">Quantum Visual Fields with Neural Amplitude Encoding“</span>, die im Dezember 2025 auf der Conference on Neural Information Processing Systems (NeurIPS) vorgestellt wurde, präsentierte das Team bestehend aus dem Doktoranden Shuteng Wang, Dr. Vladislav Golyanik und <span style="background-color: transparent;">Professor Christian Theobalt, wissenschaftlicher Direktor der Abteilung „Visual Computing and Artificial Intelligence“ am MPI für Informatik, </span>eine Methode, um Bilddaten so aufzubereiten, dass QNNs sie besser verarbeiten können. Dazu entwickelten die Forscher erstmals ein hybrides Modell, das ein klassisches Neuronales Netz mit einem QNN kombiniert, um Eingangssignale in 2D oder 3D sowie Sammlungen solcher Signale zu kodieren.</p>
<p>Auf dieser Grundlage entstand das Folgeprojekt „QNeRF: Neural Radiance Fields on a Simulated Gate-based Quantum Computer“, das gemeinsam mit Partnern der Universität Udine und der Universität Neapel Federico II durchgeführt wurde. Die Forschenden entwickelten darin ein Hybridmodell zum „Novel-Viewpoint Rendering“, also zur Synthese neuer Blickwinkel auf Objekte oder Szenen, die nicht in den Ausgangsdaten enthalten waren. In Experimenten erzielte das neue Modell an der etablierten PSNR-Metrik vergleichbare bis bessere Qualität als frühere Ansätze, bei weniger als der Hälfte der benötigten Netzwerkparameter und in weniger Trainingsschritten. „Für unsere Tests haben wir die Quantenschaltkreise auf klassischer Hardware simuliert. Dadurch war die absolute Trainingszeit zwar höher, aber wir konnten die Anzahl der Trainingsschritte reduzieren, was künftig auf ‚echter‘ Quantenhardware auf eine kürzere Trainingszeit hindeuten könnte“, erklärt Golyanik. „QNeRF“ ist derzeit als Preprint öffentlich zugänglich.</p>
<p>Die Arbeit der Forschungsgruppe „4D Quantum Computer Vision“ wird zusätzlich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) über das Projekt „Angewandtes Quantum Computing für maschinelles Sehen“ gefördert.</p>
<p><span style="background-color: transparent;">Professor Christian Theobalt sagt: „Quantencomputing ist für uns eine Wette auf die Zukunft, ein ‚High-Risk-High-Gain‘-Ansatz: Wir wollen früh verstehen, welche Grundprinzipien des Quantencomputings wirklich nützlich sein könnten, um wissenschaftlich und technologisch bereit zu sein, wenn Quantenressourcen breiter verfügbar werden.“</span></p>
<p>Langfristig könnte die Fähigkeit, komplexe Szenen effizienter zu rekonstruieren, Anwendungen in Bereichen wie Robotik, Produktion, Medizin oder Film und Visual Effects unterstützen: überall dort, wo Computer aus Kameraaufnahmen verlässliche 3D-Informationen gewinnen und neue Blickwinkel berechnen müssen.</p>
<p><strong>Originalpublikationen:</strong></p>
<p>Shuteng Wang, Christian Theobalt, and Vladislav Golyanik. “Quantum Visual Fields with Neural Amplitude Encoding.” <i>Neural Information Processing Systems (NeurIPS)</i>, 2025.<br />
Projektseite: <a href="https://4dqv.mpi-inf.mpg.de/QVF/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #000080;"><u>https://4dqv.mpi-inf.mpg.de/QVF/</u></span></a></p>
<p>Daniele Lizzio Bosco, Shuteng Wang, Giuseppe Serra, and Vladislav Golyanik. “QNeRF: Neural Radiance Fields on a Simulated Gate-based Quantum Computer.” <i>arXiv preprint</i> arXiv:2601.05250, 2026.<br />
Projektseite: <a href="https://4dqv.mpi-inf.mpg.de/QNeRF/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #000080;"><u>https://4dqv.mpi-inf.mpg.de/QNeRF/</u></span></a></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Website der Forschungsgruppe „4D Quantum Computer Vision“: <a href="https://4dqv.mpi-inf.mpg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://4dqv.mpi-inf.mpg.de/</a></p>
<p>DFG-Projekt “Angewandtes Quantum Computing für maschinelles Sehen”: <a class="link-external" href="https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/534951134" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/534951134</a></p>
<p><strong>Wissenschaftlicher Ansprechpartner:</strong><br />
Dr. Vladislav Golyanik<br />
Forschungsgruppenleiter, Max-Planck-Institut für Informatik<br />
E-Mail: <a href="mailto:golyanik@mpi-inf.mpg.de"><span style="color: #000080;"><u>golyanik@mpi-inf.mpg.de</u></span></a></p>
<p>Prof. Dr. Christian Theobalt<br />
Wissenschaftlicher Direktor, Max-Planck-Institut für Informatik</p>
<p><strong>Redaktion und Pressekontakt:</strong><br />
Philipp Zapf-Schramm<br />
Max-Planck-Institut für Informatik<br />
Tel: +49 681 9325 4509<br />
E-Mail: <a href="mailto:pzs@mpi-inf.mpg.de"><span style="color: #0563c1;"><u>pzs@mpi-inf.mpg.de</u></span></a></p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Sara Magliacane wird Professorin für Machine Learning an der Universität des Saarlandes</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/sara-magliacane-wird-professorin-fuer-machine-learning-an-der-universitaet-des-saarlandes/</link>
                        <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 11:34:40 +0000</pubDate>
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                        <description><![CDATA[K&#252;nstliche Intelligenz basiert heute weitgehend auf statistischen Methoden, mit denen nach Mustern in gro&#223;en Datenmengen gesucht wird. Bisher kann die KI keine Kausalit&#228;ten erkennen, kann also nicht wie ein Mensch verstehen, wie Ursache und Wirkung miteinander zusammenh&#228;ngen. Das will die Informatikforscherin Sara Magliacane &#228;ndern, sie wurde jetzt zur Professorin f&#252;r Machine Learning an der Universit&#228;t [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Künstliche Intelligenz basiert heute weitgehend auf statistischen Methoden, mit denen nach Mustern in großen Datenmengen gesucht wird. Bisher kann die KI keine Kausalitäten erkennen, kann also nicht wie ein Mensch verstehen, wie Ursache und Wirkung miteinander zusammenhängen. Das will die Informatikforscherin Sara Magliacane ändern, sie wurde jetzt zur Professorin für Machine Learning an der Universität des Saarlandes ernannt.</strong></p>
<p>Künstliche Intelligenz wird heute immer häufiger bei wichtigen Entscheidungen eingesetzt, die einen großen Einfluss auf das Leben der Menschen haben – von der Verbesserung medizinischer Diagnose und der Effizienzsteigerung in der Forschung bis hin zur Unterstützung von datenbasierter Entscheidungsfindung in Wirtschaft und Verwaltung. KI kann aber nicht wie ein Mensch „verstehen“, warum etwas passiert oder wie man Schaden vermeiden könnte, wenn man anders handelt, etwa beim Steuern eines autonomen Fahrzeugs oder in der Robotik. „Viele reale Systeme basieren heute auf KI, aber ihr Handeln lässt sich nur schlecht interpretieren, weil man oft nicht so genau weiß, was die neuronalen Netzwerke im Hintergrund genau rechnen. Die IT-Systeme sind daher auch nicht besonders verlässlich und schwierig zu handhaben, wenn sie zum Beispiel Sicherheitsvorschriften einhalten müssen“, sagt Sara Magliacane.</p>
<p>Die Informatikerin will daher an der Universität des Saarlandes erforschen, wie man Ideen der Kausalität nutzen kann, um komplexe KI-Modelle sicherer und zuverlässiger zu machen. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem die Large Language Models, auf denen ChatGPT und Co basieren. Zudem geht es um so genannte Vision Language Models, bei denen die KI darauf trainiert wird, Textdaten und visuelle Daten wie Bilder und Videos miteinander zu verknüpfen. Auch soll es um „verkörperte KI“ gehen, mit der etwa Pflegeroboter so programmiert werden können, dass sie Informationen aus ihrer Umwelt „verstehen“ und in eigenes Handeln umsetzen können.</p>
<p>Die Schwerpunkte von Sara Magliacane bereichern das Forschungsumfeld am Saarland Informatics Campus in vielfacher Hinsicht. Sie passen insbesondere zu dem Graduiertenkolleg „Neuroexplizite Modelle für Sprachverarbeitung, Bilderkennung und Aktionsentscheidungen“, an dem neben der Saar-Universität mehrere Informatik-Forschungsinstitute im Umfeld beteiligt sind und das noch bis 2028 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird.</p>
<p><strong>Kurz-Lebenslauf von Sara Magliacane </strong></p>
<p>Sara Magliacane ist seit 2020 Assistenzprofessorin am Amsterdam Machine Learning Lab der Universität Amsterdam. Von 2019 bis 2025 war sie zudem Forscherin am renommierten MIT-IBM Watson AI Lab in Cambridge/Massachusetts (USA), wo sie als „Principal Investigator“ von IBM für mehrere Projekte in Zusammenarbeit mit der MIT-Fakultät zuständig war. Die gebürtige Italienerin hat an der Polytechnischen Universität in Mailand (Italien) ihren Masterabschluss gemacht und 2017 an der Freien Universität Amsterdam (Niederlande) promoviert. Anschließend forschte sie zwei Jahre lang am IBM Thomas J. Watson Research Center, bevor sie an das MIT-IBM Watson AI Lab und die Universität Amsterdam wechselte.</p>
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