<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
        xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
        xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
        xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
        xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
        xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
        xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
        >
<channel>
        <title>News | Saarland Informatics Campus</title>
        <atom:link href="https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/</link>
        <description>in Saarbrücken, Germany</description>
        <lastBuildDate>Mon, 27 Apr 2026 14:19:13 +0000</lastBuildDate>
        <language>de</language>
        <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
        <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
        <generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://saarland-informatics-campus.de/wp-content/uploads/2020/05/FavIcon-1.png</url>
	<title>News Archiv - Saarland Informatics Campus</title>
	<link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
                        <item>
                        <title>DFKI stärkt Kooperation mit Brasilien: Zwei neue KI-Partnerschaften auf der Hannover Messe</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/dfki-staerkt-kooperation-mit-brasilien-zwei-neue-ki-partnerschaften-auf-der-hannover-messe/</link>
                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25786</guid>
                        <description><![CDATA[Kaiserslautern/Bremen/Hannover &#8211; Das Deutsche Forschungszentrum f&#252;r K&#252;nstliche Intelligenz (DFKI) baut seine internationalen Aktivit&#228;ten weiter aus: Im Rahmen der Hannover Messe unterzeichnet das DFKI zwei Memoranda of Understanding (MoUs) mit brasilianischen Organisationen im Bereich der K&#252;nstlichen Intelligenz und angewandten Forschung &#8211; dem langj&#228;hrigen Partner SENAI CIMATEC sowie dem Innovationshub NEXUS AI Campus. Die Vereinbarungen stehen im [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kaiserslautern/Bremen/Hannover – Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) baut seine internationalen Aktivitäten weiter aus: Im Rahmen der Hannover Messe unterzeichnet das DFKI zwei Memoranda of Understanding (MoUs) mit brasilianischen Organisationen im Bereich der Künstlichen Intelligenz und angewandten Forschung – dem langjährigen Partner SENAI CIMATEC sowie dem Innovationshub NEXUS AI Campus. Die Vereinbarungen stehen im Kontext der deutsch-brasilianischen Zusammenarbeit: Brasilien ist Partnerland der diesjährigen Hannover Messe und rückt damit als zentraler Akteur für Innovation, Digitalisierung und nachhaltige industrielle Transformation in den Fokus der Weltleitmesse.</strong></p>
<p><span style="font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;">Mit SENAI CIMATEC verbindet das </span><span style="font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;">DFKI Robotics Innovation Center</span><span style="font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;"> in Bremen eine langjährige erfolgreiche Kooperation. Bereits 2013 eröffnete SENAI (Serviço Nacional de Aprendizagem Industrial) das nach DFKI-Vorbild aufgebaute „Brazilian Institute of Robotics“ (BIR) in Salvador/Bahia mit </span><span style="font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;">Prof. Dr. Dr. H.c. Frank Kirchner</span><span style="font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;"> als Scientific Director. </span><span style="color: black; font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;">SENAI ist die zentrale Organisation für industrielle Ausbildung, angewandte Forschung und Innovation in Brasilien.</span><span style="font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;"> Aus der Zusammenarbeit entstand unter anderem das autonome Unterwasserfahrzeug (AUV) FlatFish zur Inspektion von Offshore-Energieinfrastruktur. Der nun unterzeichnete Rahmenvertrag zielt darauf ab, diese Partnerschaft weiter zu vertiefen, insbesondere in den Bereichen angewandte KI, Robotik und industrielle Innovation.</span></p>
<p><span style="color: black; font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;">Mit dem NEXUS AI Campus gewinnt das DFKI zudem einen neuen strategischen Partner. Der in Joinville/Santa Catarina, im industriestarken Süden Brasiliens ansässige Innovationshub fokussiert sich auf angewandte KI-Forschung, technologische Entwicklung und die Umsetzung marktorientierter Lösungen. NEXUS vernetzt Unternehmen, Universitäten und internationale Exzellenzzentren und fördert gezielt globale Zusammenarbeit sowie Wissenstransfer. Zu den Schwerpunkten zählen generative KI, Large Language Models, Computer Vision, Health Tech, Industrielle KI, Quantencomputing, kognitive Robotik sowie Anwendungen in der Agrarwirtschaft und in Smart Cities.</span></p>
<p><span style="color: black; font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;">Ziel beider Partnerschaften ist es, die Entwicklung und Anwendung innovativer KI-Technologien gemeinsam voranzutreiben, den Austausch von Wissen und Talenten zu intensivieren und neue Impulse für die wirtschaftliche Nutzung von KI zu setzen.</span></p>
<p><span style="color: black; font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;">„Mit Brasilien als Partnerland bietet die Hannover Messe in diesem Jahr einen besonders passenden Rahmen, um die Weiterentwicklung unserer Kooperationen sichtbar zu machen. Die Intensivierung der Zusammenarbeit mit Partnern wie SENAI CIMATEC und NEXUS AI Campus eröffnet uns zusätzliche Möglichkeiten, unsere europäische KI-Forschungsperspektive und Expertise in industrielle Anwendungen zu überführen und unser internationales Netzwerk mit gleichgesinnten Partnern weiter auszubauen“, so Prof. Dr. Antonio Krüger, CEO des DFKI.</span></p>
<h2 style="margin-left: 0cm;"><span style="color: black; font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;"><strong>Das DFKI auf der Hannover Messe 2026</strong></span></h2>
<p><span style="color: black; font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;">Die Hannover Messe gilt als weltweit führende Plattform </span><span style="font-family: Helvetica;">für Technologien rund um die industrielle Transformation </span><span style="color: black; font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;">und bringt jährlich tausende Unternehmen aus Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie Energiewirtschaft zusammen. In diesem Jahr präsentiert sich </span><span style="color: black; font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;">das DFKI in Halle 11, Stand B30 sowie auf Partnerständen</span><span style="color: black; font-family: 'IBM Plex Sans', sans-serif;"> mit praxisnahen KI-Lösungen – von robotischen Systemen für Raumfahrt und Logistik über Assistenzlösungen in Medizin, Management und Recht bis hin zur Optimierung komplexer Prozesse in Industrie und Gesundheitswesen. Der Transfer von der Forschung in die industrielle Anwendung wird hier erlebbar und zeigt zugleich, wie sich die entwickelten Technologien erfolgreich in weitere Anwendungsfelder übertragen lassen.</span></p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>KI als Transformator – DFKI auf der Hannover Messe 2026</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/ki-als-transformator-dfki-auf-der-hannover-messe-2026/</link>
                        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 09:58:44 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25742</guid>
                        <description><![CDATA[Wie gelingt der Transfer von K&#252;nstlicher Intelligenz aus der Forschung in die Praxis? Auf der Hannover Messe 2026 demonstriert das Deutsche Forschungszentrum f&#252;r K&#252;nstliche Intelligenz (DFKI), wie KI&#8209;L&#246;sungen wirtschaftlich nutzbar, gesellschaftlich verantwortungsvoll und technologisch souver&#228;n umgesetzt werden k&#246;nnen. Vom 20. bis 24. April pr&#228;sentiert das DFKI in Halle 11, Stand B30, sowie an Partnerst&#228;nden praxisnahe [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div class="teaser-text fw-semibold">
<p>Wie gelingt der Transfer von Künstlicher Intelligenz aus der Forschung in die Praxis? Auf der Hannover Messe 2026 demonstriert das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), wie KI‑Lösungen wirtschaftlich nutzbar, gesellschaftlich verantwortungsvoll und technologisch souverän umgesetzt werden können. Vom 20. bis 24. April präsentiert das DFKI in Halle 11, Stand B30, sowie an Partnerständen praxisnahe KI‑Technologien und Transferansätze, die den Innovationsstandort Deutschland stärken und den Weg von der wissenschaftlichen Exzellenz in die Anwendung ebnen.</p>
<div id="c16395" class=" pb-5 frame frame-default default frame-type-text frame-layout-0">
<p>Das DFKI zeigt moderne KI-Verfahren, die domänenübergreifend einsetzbar sind. Intelligente robotische Systeme unterstützen die Ressourcengewinnung auf dem Mond ebenso wie die Simulation von Schwerelosigkeit und bewähren sich gleichermaßen in der industriellen Warenlogistik. Als Assistenz- und Entscheidungsunterstützungssysteme entfalten KI-Technologien ihre Wirkung in unterschiedlichsten Anwendungsfeldern: von medizinischer Diagnostik und Therapie über betriebswirtschaftliche Entscheidungsprozesse bis hin zur juristischen Vertragsprüfung. Darüber hinaus modellieren und optimieren KI-Systeme komplexe Prozesse – etwa in mittelständischen Produktionsunternehmen oder in der Notaufnahme eines Krankenhauses – und tragen so maßgeblich zu mehr Effizienz, Transparenz und zur Qualitätssicherung bei.</p>
<p class=" my-4"><em>„Nie war der Zeitpunkt besser, auf industrielle und europäische KI zu setzen. Die nötige Infrastruktur entsteht gerade in Europa, und wir haben die Ideen. Wer KI heute noch nicht nutzt, um Produkte und Prozesse zu transformieren, sollte dies spätestens jetzt tun oder riskiert seine Wettbewerbsfähigkeit. In den Feldern Trusted AI, im Weltraum und im Gesundheitswesen sehen wir bereits, welche Mehrwerte KI liefert.“ — </em>Prof. Dr. Antonio Krüger, Wissenschaftlich-technischer Direktor und CEO des DFKI</p>
<p class=" my-4"><span style="color: #333333; font-size: 22px;">Die strategischen Innovationsfelder Trusted AI, Health AI und Space AI bilden den thematischen Schwerpunkt des DFKI auf der Hannover Messe</span></p>
<p class=" my-4"><strong>Trusted AI</strong> steht für transparente, sichere und regelkonforme KI-Systeme entlang des gesamten Lebenszyklus – von der Datenerhebung bis zum produktiven Einsatz. Ziel ist es, Vertrauen als Grundlage wirtschaftlicher Wertschöpfung zu verankern und europäische Standards aktiv mitzugestalten. Trusted AI sorgt dafür, dass KI-Systeme überprüfbar, robust und sicher zugelassen werden können – für autonome Systeme, kritische Infrastrukturen und industrielle Prozesse. Das DFKI entwickelt Verfahren und Standards, die Sicherheit, Erklärbarkeit und Souveränität vereinen.</p>
<p class=" my-4">Mit <strong>Health AI</strong> überführt das DFKI modernste KI-Methoden in die medizinische Praxis – von Diagnostik und personalisierter Therapie bis zu intelligenten Assistenzsystemen in Pflege und Rehabilitation. Das DFKI verbindet Bildverarbeitung, Signalanalyse und klinische Expertise – für eine effizientere Versorgung und lebensrettende Mustererkennung.</p>
<p class=" my-4">In der Raumfahrt entfaltet KI ihr volles Potenzial: in Robotik, Echtzeit-Datenanalyse und Missionssteuerung. <strong>Space AI</strong> erschließt neue Horizonte für autonome Systeme, satellitengestützte Datennutzung und resiliente Infrastrukturen. Die Entwicklungen stärken nicht nur Europas Rolle in der Raumfahrt, sondern liefern Impulse für Industrie, Umweltmonitoring und Versorgungssysteme auf der Erde. DFKI-Lösungen für Erdbeobachtung und extraterrestrische Exploration lassen sich nahtlos auf irdische Herausforderungen übertragen.</p>
<p class=" my-4">Im Bühnenprogramm der Hannover Messe sprechen DFKI-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler über zentrale Zukunftsthemen wie KI-Gigafactories und den Weg zur technologischen Souveränität, Agentic AI und resiliente Fabriken, vertrauenswürdige KI als Fundament der digitalen Souveränität Europas, mobile Roboter für den extraterrestrischen Einsatz, physische KI in der Rehabilitation sowie industrielle KI im länderübergreifenden Kontext.</p>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Zwei „Best Paper Awards“ auf der weltgrößten Konferenz zur Mensch-Maschine-Interaktion</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/zwei-best-paper-awards-auf-der-weltgroessten-konferenz-zur-mensch-maschine-interaktion/</link>
                        <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25731</guid>
                        <description><![CDATA[Virtuelle Welten buchst&#228;blich sp&#252;rbar zu machen, ist eine der wichtigsten Fragestellungen im Bereich Mensch-Maschine-Interaktion. W&#228;hrend der Sehsinn und das Geh&#246;r schon gut in die virtuelle und erweiterte Realit&#228;t (VR und AR) integriert sind, hinkt der Tastsinn noch hinterher. Dies zu &#228;ndern erforscht die &#8222;Sensorimotor Interaction Group&#8220; von Dr. Paul Strohmeier am Max-Planck-Institut (MPI) f&#252;r Informatik. [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Virtuelle Welten buchstäblich spürbar zu machen, ist eine der wichtigsten Fragestellungen im Bereich Mensch-Maschine-Interaktion. Während der Sehsinn und das Gehör schon gut in die virtuelle und erweiterte Realität (VR und AR) integriert sind, hinkt der Tastsinn noch hinterher. Dies zu ändern erforscht die „</strong><span style="color: #000000;"><strong>Sensorimotor</strong></span><strong> Interaction Group“ von Dr. Paul Strohmeier am Max-Planck-Institut (MPI) für Informatik. Zwei Arbeiten, die die Gruppe gemeinsam mit der Universität des Saarlandes und internationalen Partnern verfasst hat, werden nun auf der weltgrößten Fachkonferenz im Bereich Mensch-Maschine-Interaktion jeweils mit einem „Best-Paper-Award“ ausgezeichnet.</strong></p>
<p>Diese Auszeichnung wird nur rund 3,6 % der insgesamt mehr als 1700 Arbeiten verliehen, die bei der „Conference on Human Factors in Computing Systems“ akzeptiert wurden. Die Konferenz findet 2026 vom 13.-17. April in Barcelona statt.</p>
<p>Die erste ausgezeichnete Arbeit ist „Scene2Hap: Generating Scene-Wide Haptics for VR from Scene Context with Multimodal LLMs<strong>“</strong>. „In der virtuellen Realität sind wir es gewohnt, Inhalte zu sehen oder zu hören. Virtuelle Welten zum Tasten sind deutlich seltener. Während visuelle Inhalte durch Licht und akustische durch Schallwellen erzeugt werden, basiert unser Ansatz auf Vibration. Aufbauend auf einfachen Effekten, wie man sie etwa von VR-Controllern oder Smartphones kennt, bilden wir so die komplexen Dynamiken der taktilen Welt nach“, erklärt Paul Strohmeier. Die Vibrationsmuster (fachsprachlich vibrotaktiles Feedback) zur Erzeugung solcher haptischer Eindrücke müssen bisher jedoch händisch erstellt werden – was für komplexe VR-Szenen mit vielen Gegenständen nicht skaliert. Damit befasst sich die nun ausgezeichnete Arbeit.</p>
<p>Mit „Scene2Hap“ haben die Erstautoren Arata Jingu aus dem Human-Computer Interaction Lab der Universität des Saarlandes von Professor Jürgen Steimle und Easa AliAbbasi aus der <span style="color: #000000;">Sensorimotor</span> Interaction Group von Paul Strohmeier nun einen Ansatz entwickelt, um Gegenstände und Szenen in der Virtuellen Realität automatisch mit aussagekräftigen Vibrationsmustern zu versehen. Dazu nutzen die Forscher ein multimodales großes Sprachmodell (Large Language Model (LLM)), das neben Sprache auch Bild- und Tondaten verarbeiten kann. Das Modell erschließt automatisch die Semantik der Objekte, physikalische Eigenschaften und Materialeigenschaften sowie den physikalischen Kontext der Szene.</p>
<p>„Wir greifen dazu auf verschiedene Meta-Informationsebenen zurück, die vom Kontext eines virtuellen Gegenstands bis hin zu den Materialeigenschaften, die das LLM auf dem Bild erkennt, reichen können“, erklärt Easa AliAbbasi. Das vibrotaktile Feedback wird anschließend für jede Hand einzeln erzeugt und auf die gehaltenen VR-Controller übertragen. In drei verschiedenen Nutzerstudien konnte das Team zeigen, dass „Scene2Hap“ erfolgreich das Raumgefühl und die Materialwahrnehmung verbessern und allgemein zu einem besseren Nutzungserlebnis beitragen konnte, wenn die VR-Umgebung komplett mit der neu entwickelten Pipeline erstellt wurde.</p>
<p>Bei der zweiten ausgezeichneten Arbeit „How are Vibrotactile Experiences Visually Represented? A Taxonomy of Illustration Characteristics“ handelt es sich um eine Metastudie, die sich damit befasst, wie haptische Eindrücke und taktile Informationen in der Forschung kommuniziert werden. Konkret wurde in der nun ausgezeichneten Arbeit untersucht, wie vibrotaktiles Feedback visuell dargestellt wird. „Wenn neue Methoden für visuelles Rendering entwickelt werden, lässt sich ihre Qualität in Artikeln direkt zeigen, etwa durch ein Bild. In der Haptikforschung ist das anders: Wir können nur beschreiben, wie sich etwas anfühlt, den tatsächlichen E<span style="color: #000000;">i</span>ndruck aber <span style="color: #000000;">nicht</span> so einfach unmittelbar vermitteln. Meiner Meinung nach ist diese eingeschränkte Darstellbarkeit eine zentrale Herausforderung der Haptikforschung“, sagt Paul Strohmeier.</p>
<p>Z<span style="color: #000000;">u</span>r Analyse dieser Problematik haben die Forschenden zunächst eine Taxonomie für die Darstellung vibrotaktiler Erfahrungen (VTX) erstellt und anschließend insgesamt 1652 Paper der letzten 25 Jahre aus den digitalen Bibliotheken der beiden weltgrößten professionellen Vereinigungen der Informatik (Association for Computing Machinery (ACM) und Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE)) gesammelt. Darin haben sie wiederum 768 Darstellungen aus 409 Forschungsarbeiten identifiziert und hinsichtlich ihrer visuellen Darstellung von VTX auf Grundlage ihrer Taxonomie kodiert. Ihre Ergebnisse deuten darauf hin, dass (1) die Hälfte der Abbildungen die zeitliche Abstimmung vibrotaktiler Rückmeldungen in Bezug auf die Handlungen der Nutzerinnen und Nutzer vermittelt, (2) Abbildungen eher Reize als Erlebnisse darstellen und multimodale Aspekte der Erfahrungen nur selten kommunizieren, und (3) kontextuelle Informationen zu vibrotaktilen Displays sowie erfahrungsbezogene Aspekte häufig auf mehrere sich ergänzende Abbildungen verteilt sind.</p>
<p>„Mit unserer Taxonomie wollen wir Autoren künftig ein Werkzeug an die Hand geben, um ihre Illustrationen zu analysieren und zu verbessern. Gleichzeitig könnte sie gemeinsam mit dem zugehörigen Datensatz ein Ansatz für generative Modelle sein, um sich Ideen oder Inspirationen für Visualisierungen der eigenen Forschung automatisch erstellen zu lassen“, erklärt Dennis Wittchen aus der SensInt-Group, der die Arbeit gemeinsam mit Bruno Fruchard vom französischen Forschungsinstitut Inria als Erstautor verfasst hat.</p>
<p><strong>Originalpublikationen:</strong><br />
Arata Jingu, Easa AliAbbasi, Sara Safaee, Paul Strohmeier, and Jürgen Steimle. 2026. Scene2Hap: Generating Scene-Wide Haptics for VR from Scene Context with Multimodal LLMs. In <i>Proceedings of the 2026 CHI Conference on Human Factors in Computing Systems (CHI ’26), April 13–17, 2026, Barcelona, Spain</i>. ACM, New York, NY, USA, 21 pages. <a href="https://doi.org/10" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #000080;"><u>https://doi.org/10</u></span></a>.1145/3772318.3791297</p>
<p>Bruno Fruchard, Dennis Wittchen, Nihar Sabnis, Paul Strohmeier, and Donald Degraen. 2026. How are Vibrotactile Experiences Visually Represented? A Taxonomy of Illustration Characteristics. In <i>Proceedings of the 2026 CHI Conference on Human Factors in Computing Systems (CHI ’26), April 13–17, 2026, Barcelona, Spain</i>. ACM, New York, NY, USA, 24 pages.<br />
<a href="https://doi.org/10.1145/3772318.3790598" target="_blank" rel="noopener noreferrer">doi.org/10.1145/3772318.3790598</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
Website der Conference on Human Factors in Computing Systems: <a class="link-external" href="https://chi2026.acm.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://chi2026.acm.org/</a><br />
Website der <span style="color: #000000;">Sensorimotor</span> Interaction Group: <a href="https://sensint.mpi-inf.mpg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://sensint.mpi-inf.mpg.de/</a></p>
<p><strong>Redaktion:</strong><br />
Philipp Zapf-Schramm<br />
Max-Planck-Institut für Informatik<br />
Tel: +49 681 9325 4509<br />
E-Mail: <a href="mailto:pzs@mpi-inf.mpg.de"><span style="color: #0563c1;"><u>pzs@mpi-inf.mpg.de</u></span></a></p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Uni-Camp 2026 für Schülerinnen: Einblicke in Wissenschaft und Campusleben</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/uni-camp-2026-fuer-schuelerinnen-einblicke-in-wissenschaft-und-campusleben/</link>
                        <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 06:21:54 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25697</guid>
                        <description><![CDATA[Das Gleichstellungsb&#252;ro der Universit&#228;t des Saarlandes l&#228;dt auch in diesem Sommer wieder zum Uni-Camp f&#252;r MINT-interessierte Sch&#252;lerinnen ein. Es findet vom 20. bis 24. Juli statt und bietet eine Woche lang spannende Einblicke in Wissenschaft und Campusleben. Mit Unterst&#252;tzung des Ministeriums f&#252;r Bildung und Kultur wird das Programm bereits zum 23. Mal organisiert. Eine Anmeldung [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Gleichstellungsbüro der Universität des Saarlandes lädt auch in diesem Sommer wieder zum Uni-Camp für MINT-interessierte Schülerinnen ein. Es findet vom 20. bis 24. Juli statt und bietet eine Woche lang spannende Einblicke in Wissenschaft und Campusleben. Mit Unterstützung des Ministeriums für Bildung und Kultur wird das Programm bereits zum 23. Mal organisiert. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.</strong></p>
<p>Das Uni-Camp richtet sich an Schülerinnen der 8. und 9. Klasse, die sich für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) interessieren oder dieses Interesse entdecken möchten. In der Woche vom 20. bis 24. Juli erhalten die Teilnehmerinnen exklusive Einblicke in verschiedene MINT-Fachbereiche und Forschung der Universität des Saarlandes in zukunftsrelevanten Bereichen. Darüber hinaus lernen sie den Uni-Alltag und die Campus-Atmosphäre kennen.</p>
<p>Die Teilnehmerinnen erwartet ein abwechslungsreiches Programm, das sie an die Standorte der Universität in Saarbrücken und Homburg führt. Auch der Besuch des CISPA Helmholtz-Zentrums für Informationssicherheit in St. Ingbert ist einer der Programmpunkte. Dabei stehen praxisnahe Workshops, Experimente und spannende Vorträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf dem Plan.</p>
<p>Für die Unterbringung der Schülerinnen ist gesorgt: Sie wohnen auf dem Sportcampus direkt neben der Universität. Auch die Verpflegung sowie ein unterhaltsames Abendprogramm und sportliche Aktivitäten sind Teil des Camps.&nbsp;<br />Das Uni-Camp richtet sich an Schülerinnen, die Neugier und Interesse für die MINT-Fächer mitbringen. Auch wer bisher wenig Berührungspunkte mit diesen Themen hatte, ist herzlich willkommen.</p>
<p><strong>Die Kosten</strong> für den Aufenthalt betragen 160 Euro. Eine finanzielle Förderung ist auf Anfrage möglich, sodass keine interessierte Schülerin aufgrund finanzieller Hürden ausgeschlossen bleibt. Das Uni-Camp 2026 wird gefördert vom Ministerium für Bildung und Kultur.</p>
<p><strong>Weitere Infos und Anmeldung unter</strong>: <a href="https://www.uni-saarland.de/verwaltung/gleichstellung/gender-equality-mint/unicamp.html" target="_blank">https://www.uni-saarland.de/verwaltung/gleichstellung/gender-equality-mint/unicamp.html</a><br />Die Anzahl der Plätze ist auf 40 begrenzt.</p>
<p><strong>Kontakt:&nbsp;</strong><br />Gleichstellungsbüro der Universität des Saarlandes<br />Telefon: 0681 302-4795<br />E-Mail: unicamp@uni-saarland.de<br /><a href="https://www.uni-saarland.de/verwaltung/gleichstellung/" target="_blank">https://www.uni-saarland.de/verwaltung/gleichstellung/</a></p>
<p>Pressefoto zum Download zur honorarfreien Verwendung in Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>MPI-SWS researchers receive 2026 EATCS Best Paper award</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/mpi-sws-researchers-receive-2026-eatcs-best-paper-award/</link>
                        <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 12:48:52 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25770</guid>
                        <description><![CDATA[The EATCS Award for the best theory paper at ETAPS 2026 was awarded to Isa Vialard, Jo&#235;l Ouaknine and Quentin Guilmant for their paper &#8222;The value problem for weighted timed games with two clocks is undecidable&#8220;, published in FoSSaCS 2026. The EATCS award is given each year to the best ETAPS papers in theoretical computer [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>The <a href="https://www.eatcs.org/index.php/component/content/article/1-news/3032-best-etaps-paper-award-2026">EATCS Award for the best theory paper at ETAPS 2026</a> was awarded to Isa Vialard, Joël Ouaknine and Quentin Guilmant for their paper &#8222;The value problem for weighted timed games with two clocks is undecidable&#8220;, published in FoSSaCS 2026. The EATCS award is given each year to the best ETAPS papers in theoretical computer science.</p>
<p>The paper solves a long-standing open problem in the field of quantitative games. Weighted timed games were introduced in several works in the early 2000s, and constitute a fundamental model for formal verification and control. The key decision problems for quantitative games are the existence of winning strategies and the ‘value problem’: is the inf-sup across all pairs of Minimizer/Maximizer strategies smaller than a given rational? With three clocks, the value problem was proved undecidable in 2015. With a single clock, the problem was shown to be decidable in 2022. This paper finally closes the gap: with two clocks, both problems are shown to be undecidable using a novel and ingenious reduction, resulting in a deep contribution</p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>UdS-KI-Tag für Studierende im Innovation Center am 22. April</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/uds-ki-tag-fuer-studierende-im-innovation-center-am-22-april/</link>
                        <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 10:00:27 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25631</guid>
                        <description><![CDATA[Am 22. April&#160;findet der UdS-KI-Tag f&#252;r Studierende&#160;im Innovation Center (Geb&#228;ude A2 1) statt. Der Untertitel lautet: &#8222;Entdecke, wie KI dir hilft, effizienter zu studieren, dich gezielt auf deine berufliche Zukunft vorzubereiten und eigene Lernagenten zu entwickeln &#8211; pr&#228;sentiert von der Universit&#228;t des Saarlandes und dem AStA mit Microsoft als besonderem Gast&#8220;. Die Veranstaltung wird von [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 22. April findet der UdS-KI-Tag für Studierende im Innovation Center (Gebäude A2 1) statt. Der Untertitel lautet: „Entdecke, wie KI dir hilft, effizienter zu studieren, dich gezielt auf deine berufliche Zukunft vorzubereiten und eigene Lernagenten zu entwickeln – präsentiert von der Universität des Saarlandes und dem AStA mit Microsoft als besonderem Gast“. Die Veranstaltung wird von der Stabsstelle Digitalisierung, ZeLL, dem Dezernat Lehre und Studium, dem DFKI und dem AStA organisiert</strong></p>
<p>&nbsp;Ziel des UdS-KI-Tages für Studierende im Innovation Center ist es, das Thema Künstliche Intelligenz im Studienkontext und den Copilot Chat speziell für Studierende vorzustellen. Die vorläufige Agenda (ca. 9:30 – 15:00 Uhr) beinhaltet Fachvorträge von Microsoft.</p>
<p>Geplante Themen sind:</p>
<ul>
<li>News from the Valley – Überblick über die neuesten Entwicklungen aus dem Silicon Valley zu KI und Co.</li>
<li>AI &amp; Careers – Karriereperspektiven: Wie KI die Arbeitswelt verändert, welche Skills gefragt sind und wie man in Big Tech oder AI-Startups einsteigt</li>
<li>Beiträge von UdS-Vertreterinnen und -Vertretern zum Einsatz von KI-Lösungen (z.B. Tutor-Bots) und KI-Projekten (z.B. UdS Info-Bot).&nbsp;</li>
</ul>
<p>Das Programm wird durch interaktive Elemente („Spot the Fake – KI‑Bilder &amp; Täuschung; Bewusstsein für Risiken von KI“) und Networking-Möglichkeiten ergänzt.&nbsp;</p>
<p>Teilnehmerinnen und Teilnehmer können einen Nachweis erhalten.</p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Neues Zentrum für Quantentechnologien will Grundlagenforschung mit Anwendungen verknüpfen</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/neues-zentrum-fuer-quantentechnologien-will-grundlagenforschung-mit-anwendungen-verknuepfen/</link>
                        <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 07:39:00 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25582</guid>
                        <description><![CDATA[Die saarl&#228;ndische Landesregierung hat im vergangenen Juni angek&#252;ndigt, den Aufbau eines Zentrums f&#252;r Quantentechnologien (QuTe) an der Universit&#228;t des Saarlandes mit &#252;ber 53 Millionen Euro zu f&#246;rdern. Dieses nimmt heute mit einer Festveranstaltung offiziell seine Arbeit auf. Daran nehmen neben Minister Jakob von Weizs&#228;cker und Universit&#228;tspr&#228;sident Ludger Santen auch Astrid Lambrecht, die Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrum [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die saarländische Landesregierung hat im vergangenen Juni angekündigt, den Aufbau eines Zentrums für Quantentechnologien (QuTe) an der Universität des Saarlandes mit über 53 Millionen Euro zu fördern. Dieses nimmt heute mit einer Festveranstaltung offiziell seine Arbeit auf. Daran nehmen neben Minister Jakob von Weizsäcker und Universitätspräsident Ludger Santen auch Astrid Lambrecht, die Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrum Jülich teil. Dieses wird eng mit dem neuen Zentrum kooperieren.</strong></p>
<p>Das Zentrum für Quantentechnologien will die Grundlagenforschung und praktische Anwendungen miteinander verbinden. Zum einen wird es um das Quantum Engineering und die Quantenoptik gehen. Hierbei ist das Ziel, ein Quanteninternet sowie Quantennetzwerke und Interfaces zu entwickeln. Darüber hinaus werden sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem zweiten Schwerpunkt der Quanteninformationstheorie, den Quantenalgorithmen sowie der Quanteninformatik und Software des Quantencomputing widmen.</p>
<p>Das Zentrum ist in seinem Grundsatz interdisziplinär und hat ein breit gefasstes Verständnis von Quantentechnologien. Dafür wird eine Brücke zwischen Physik, Mathematik, Informatik und den Ingenieurwissenschaften geschlagen. Die bereits vorhandene Expertise von Professorinnen und Professoren aus diesen vier Fachrichtungen der Universität des Saarlandes wird durch Neuberufungen erweitert.&nbsp;Diese können auf die langjährige Forschungsarbeiten an der Universität des Saarlandes im Bereich der Quantenoptik sowie der experimentellen und theoretischen Physik aufbauen. Diese Forschungsgruppen sind schon jetzt maßgeblich an der Entwicklung von Quantennetzwerken und einem zukünftigen „Quanteninternet“ beteiligt.&nbsp;</p>
<p>Im Bereich Quantum Engineering ist das Ziel, die Grundlagenforschung der Physik mit der anwendungsorientierten Forschung im Bereich Systems Engineering zu verzahnen und so die Forschungsergebnisse in relevante Anwendungen zu bringen. Hierfür ist vorgesehen, zwei weitere Professuren in der experimentellen Quantenphysik sowie acht Professuren im Bereich Systems Engineering zu besetzen. Mit dem Forschungszentrum Jülich steht der Universität des Saarlandes zudem ein renommierter Partner zur Seite: Das Helmholtz-Zentrum wird auf dem Saarbrücker Universitätscampus eine Außenstelle im Bereich Quantum Engineering eröffnen, gemeinsame Professuren besetzen und seine international anerkannte Infrastruktur einbringen.&nbsp;</p>
<p>Im Endausbau wird das Zentrum für Quantentechnologien die gesamte Verwertungskette von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung im Bereich Quantum Engineering abdecken. Es wird damit einer der wenigen Standorte sein, an denen Quantenphysik und Engineering als gleichberechtigte Partner unter einem Dach vereint sind. Hier werden zukünftig wichtige Beiträge zur Entwicklung von Technologien für Quantennetzwerke und der Hardware von Quantencomputern erwartet.</p>
<p>In dem zweiten Schwerpunkt zum Thema Quantencomputing forscht Frank Wilhelm-Mauch als Professor der Universität des Saarlandes gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich („Jülicher Modell“). Er koordiniert große integrierte Verbünde und bildet die wichtige Schnittstelle zwischen Quantensoftware und -hardware ab. Der Bereich Theoretische Quantentechnologie und Quanteninformation wird an der Universität des Saarlandes bereits durch vier Professuren in der Physik, Informatik und Mathematik vertreten. Sie sollen im&nbsp;Fachbereich Informatik durch zwei Professuren für Quanteninformation sowie in der Mathematik durch eine weitere auf diesem Gebiet verstärkt werden. Gemeinsam mit einer geplanten Professur für Quantum Communication im Bereich Systems Engineering deckt das neue Zentrum somit perspektivisch das interdisziplinäre Gebiet der Quanteninformation in ungewöhnlicher Breite ab. Zudem wird eine Brückenprofessur mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) im Bereich Quantum Artificial Intelligence besetzt werden — auch hier nimmt das Saarland eine Vorreiterrolle ein.</p>
<p>Bereits jetzt leistet das Zentrum für Quantentechnologien – in enger Kooperation mit der international renommierten Informatik an der Universität des Saarlandes — einen wichtigen Beitrag, um die Lücke in der Forschung im Bereich Quantensoftware und Quantenalgorithmik zu schließen. Hier soll auch künftig Software für das Quantum Computing und für industrielle Anwendungen entwickelt werden, zum Beispiel durch hybride Algorithmen, die Methoden des klassischen High-Performance Computing mit denen des Quantencomputing vereinen.</p>
<p>„Ziel ist es, auf dem Campus der Universität des Saarlandes einen weltweit sichtbaren Standort für Quantentechnologien zu schaffen, der sich sowohl durch exzellente Grundlagenforschung als auch anwendungsnahe Entwicklung auszeichnet“, sagt Universitätspräsident Ludger Santen. Insbesondere im Bereich Quantum Engineering sollen technische Entwicklungen, Patente und schließlich auch Start-Ups vorangetrieben werden. Auch im Softwarebereich läge viel Potential für Start-Ups. Für die praktische Anwendung von Quantencomputern werden neue Algorithmen benötigt, um mit ihrer Hilfe bestimmte Probleme effizienter zu lösen als auf klassischen Computern, so Santen. „Um die Spezialisten für diese Themen auszubilden, wird die Universität des Saarlandes ab dem Wintersemester ihre bereits seit 2019 angebotenen Bachelor- und Masterstudiengänge Quantum Engineering durch ein Masterprogramm Quanteninformation ergänzen, das nicht zwingend ein Physikstudium voraussetzt, sondern auch Interessierten aus den Informatik- und Mathematikstudiengängen offensteht“, ergänzt der Universitätspräsident.&nbsp;</p>
<p>Wissenschaftsminister Jakob von Weizsäcker verdeutlicht darüber hinaus die wirtschaftliche Bedeutung des neuen Zentrums für das Saarland: „Was vor 100 Jahren mit der Quantenmechanik als Revolution der theoretischen Physik begann, ist heute eine Schlüsseltechnologie mit enormen wirtschaftlichen Potenzialen. Das neue Zentrum für Quantentechnologien baut auf bestehende Stärken an unserer Universität auf und schafft gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich die kritische Masse für internationale Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Mit Unterstützung des saarländischen Transformationsfonds gelingt es, hier einen technologischen Leuchtturm zu etablieren mit entsprechenden Abstrahleffekten für Wertschöpfung und Arbeitsplätze.“</p>
<p>Astrid Lambrecht, Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich, sagt anlässlich der Kick-Off-Veranstaltung in Saarbrücken: „Innovative Quantentechnologien entstehen in vernetzten Ökosystemen – getragen von unseren Talenten und einer engen Verzahnung universitärer und außeruniversitärer Forschung. Mit Unterstützung des Landes schafft das neue Zentrum für Quantencomputing an der Universität des Saarlandes hierfür optimale Rahmenbedingungen und stärkt gezielt die wissenschaftliche Exzellenz. Die Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich bietet für die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses Zugang zu einer leistungsfähigen Infrastruktur, die mit konkreten Anwendungen verbunden wird. Damit möchten wir aktiv dazu beitragen, die wissenschaftliche Quantencomputing-Community in Deutschland weiter zu stärken.“</p>
<p>Bei der heutigen <strong>Kick-off-Veranstaltung des Zentrums für Quantentechnologien&nbsp;</strong>ab 16 Uhr im Innovation Center der Universität des Saarlandes gibt Mathematik-Professor Moritz Weber für das Führungsteam des QuTe Einblicke in vergangene und geplante Aktivitäten. Anschließend beleuchten Finanz- und Wissenschaftsminister Jakob von Weizsäcker, Universitätspräsident Ludger Santen und die Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich Astrid Lambrecht die Bedeutung des neuen Zentrums aus Landes-, Hochschul- und Forschungsperspektive. Der deutsch-österreichische Experimentalphysiker Rainer Blatt hält den Festvortrag. Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, wird eine Videogrußbotschaft senden. Zu dem Gründungsdirektorium des neuen Zentrums für Quantentechnologien der Universität des Saarlandes gehören Christoph Becher (Physik), Markus Bläser (Informatik), Jürgen Eschner (Physik), Giovanna Morigi (Physik), Peter Orth (Physik), Moritz Weber (Mathematik) als leitender Direktor und Frank Wilhelm-Mauch (Physik).</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p><a href="https://www.uni-saarland.de/forschen/quantentechnologien.html" target="_blank">https://www.uni-saarland.de/forschen/quantentechnologien.html</a></p>
<p><strong>Fragen beantwortet:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Moritz Weber<br />Tel.: 0681-302-2556<br />E-Mail:&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="thpsav1dlilyGthao5bup4zi5kl" data-mailto-vector="7">weber(at)math.uni-sb.de</a></p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Computerlinguist Michael Hahn mit renommiertem Heinz Maier-Leibnitz-Preis ausgezeichnet</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/computerlinguist-michael-hahn-mit-renommiertem-heinz-maier-leibnitz-preis-ausgezeichnet/</link>
                        <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 12:25:44 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25554</guid>
                        <description><![CDATA[Selbst die besten KI-Sprachmodelle, sogenannte Large Language Models, k&#246;nnen bei logischen Fragestellungen deutlich danebenliegen. Dann stimmen Rechnungen nicht, Reihenfolgen werden falsch wiedergegeben oder die KI halluziniert und denkt sich falsche Kennzahlen oder Zitate aus. F&#252;r dieses Problem hat Michael Hahn, Computerlinguist der Fachrichtung Sprachwissenschaft und Sprachtechnologie, bereits vielversprechende Forschungsergebnisse vorzuweisen. Daf&#252;r wurde er nun mit [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Selbst die besten KI-Sprachmodelle, sogenannte Large Language Models, können bei logischen Fragestellungen deutlich danebenliegen. Dann stimmen Rechnungen nicht, Reihenfolgen werden falsch wiedergegeben oder die KI halluziniert und denkt sich falsche Kennzahlen oder Zitate aus. Für dieses Problem hat Michael Hahn, Computerlinguist der Fachrichtung Sprachwissenschaft und Sprachtechnologie, bereits vielversprechende Forschungsergebnisse vorzuweisen. Dafür wurde er nun mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet – als einer von nur zehn Preisträger*innen deutschlandweit.</strong></p>
<p>Alle großen Sprachmodelle basieren derzeit auf der so genannten Transformer-Architektur. Bei dieser hat man sich an der menschlichen Fähigkeit orientiert, auf relevante Informationen zu achten und nicht so wichtige Details zu ignorieren. Michael Hahn, Professor für Computerlinguistik der Universität des Saarlandes, konnte mathematisch beweisen, dass Transformer bei Aufgaben scheitern, in denen jeder Teil der Eingabe für die Ausgabe relevant ist. Wenn also nur ein einziges Zeichen verändert wird, kann dies das korrekte Ergebnis verändern. Darüber kann der Computerlinguist mit seinem interdisziplinären Team am Saarland Informatics Campus theoretische Einsichten gewinnen, mit denen man die Stärken und Schwächen von großen Sprachmodellen besser vorhersagen lassen.</p>
<p>Erst kürzlich hatte Michael Hahn für seine Forschung an der Schnittstelle von Maschinellem Lernen und Computerlinguistik 1,4 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft erhalten, um eine Emmy-Noether-Forschungsgruppe zu gründen (siehe <a href="https://www.uni-saarland.de/aktuell/ki-logisches-denken-emmy-noether-forschungsgruppe-40901.html">Pressemitteilung vom 13.11.25</a>). Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis gilt als einer der renommiertesten Preise im deutschsprachigen Raum für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem frühen Karrierestadium. Er ist mit 200.000 Euro dotiert, die die Preisträgerinnen und Preisträger dabei unterstützen sollen, ihre wissenschaftliche Laufbahn weiter zu verfolgen. Der Preis ist benannt nach dem Physiker und ehemaligen Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft Heinz Maier-Leibnitz und wird seit 1977 vergeben.</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p>Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis gilt als einer der renommiertesten Preise im deutschsprachigen Raum für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem frühen Karrierestadium. Er ist mit 200.000 Euro dotiert, die die Preisträgerinnen und Preisträger dabei unterstützen sollen, ihre wissenschaftliche Laufbahn weiter zu verfolgen. Der Preis ist benannt nach dem Physiker und ehemaligen Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft Heinz Maier-Leibnitz und wird seit 1977 vergeben.</p>
<p><strong>Hintergrund Saarland Informatics Campus</strong><br />
1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (darunter 540 Promovierende) und rund 2800 Studierende aus mehr als 80 Nationen machen den Saarland Informatics Campus (SIC) zu einem der führenden Standorte für Informatik in Deutschland und Europa. Vier weltweit angesehene Forschungsinstitute, nämlich das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das Max-Planck-Institut für Informatik, das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme, das Zentrum für Bioinformatik, sowie die Universität des Saarlandes mit drei vernetzten Fachbereichen und 24 Studiengängen decken das gesamte Themenspektrum der Informatik ab.</p>
<p><strong>Weitere Informationen: </strong></p>
<p><a href="https://www.dfg.de/de/aktuelles/neuigkeiten-themen/pressemitteilungen/2026/pressemitteilung-nr-06" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pressemitteilung der Deutschen Forschungsgemeinschaft </a></p>
<p><a href="https://www.dfg.de/de/foerderung/foerdermoeglichkeiten/preise/leibnitz-preis" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Informationen zum Heinz Maier-Leibnitz-Preis</a></p>
<p>Persönliche Webseite von Professor Michael Hahn: <a href="https://www.mhahn.info" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.mhahn.info</a></p>
<p><strong>Fragen beantwortet:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Michael Hahn<br />
Lehrstuhl für Language, Computation, and Cognition<br />
Tel. 0681 302-4343<br />
E-Mail: <a href="https://www.uni-saarland.de/#" data-mailto-token="thpsav1tohouGsza5bup4zhhyshuk5kl" data-mailto-vector="7">mhahn(at)lst.uni-saarland.de</a></p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Mit KI zum zirkulären Bauen: MIRAKEL eröffnet neue Wege zur systematischen Wiederverwendung von Bauteilen und Ressourcen</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/mit-ki-zum-zirkulaeren-bauen-mirakel-eroeffnet-neue-wege-zur-systematischen-wiederverwendung-von-bauteilen-und-ressourcen/</link>
                        <pubDate>Sun, 22 Mar 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25535</guid>
                        <description><![CDATA[St&#228;dte enthalten enorme Mengen an wertvollen Materialien, die in bestehenden Geb&#228;uden verbaut sind und bei Sanierungen oder R&#252;ckbauten h&#228;ufig ungenutzt verloren gehen. Genau hier setzt Urban Mining an: Es betrachtet Geb&#228;ude als Materiallager und zielt darauf ab, vorhandene Baustoffe und Bauteile systematisch zu erfassen und wiederzuverwenden, statt sie zu entsorgen. Urban Mining spielt somit eine [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Städte enthalten enorme Mengen an wertvollen Materialien, die in bestehenden Gebäuden verbaut sind und bei Sanierungen oder Rückbauten häufig ungenutzt verloren gehen. Genau hier setzt Urban Mining an: Es betrachtet Gebäude als Materiallager und zielt darauf ab, vorhandene Baustoffe und Bauteile systematisch zu erfassen und wiederzuverwenden, statt sie zu entsorgen. Urban Mining spielt somit eine entscheidende Rolle für die klimaneutrale Transformation der Bauwirtschaft. Das Forschungsprojekt MIRAKEL (Mixed-Reality- und vertrauenswürdiges KI-basiertes Assistenzsystem zur Einschätzung von Werten anthropogener Lager und Kosten von Erschließungsprozessen in der Kreislaufwirtschaft) liefert dabei die Grundlage, um Rückbau und Wiederverwendung systematisch zu planen und umzusetzen.</strong></p>
<h3></h3>
<h3>Experten bewerten Gebäudebestände mit KI und Mixed Reality</h3>
<p>Eine große Herausforderung beim Urban Mining in Immobilien ist das fehlende Wissen über Art, Menge und Qualität der zu bergenden Bauprodukte. Hier setzt das Forschungsprojekt MIRAKEL an. In dem Verbundprojekt aus Industrie und Forschung entwickeln die Projektpartner ein innovatives System, das es Experten mithilfe von künstlicher Intelligenz und Mixed Reality ermöglicht, anthropogene Lager in Immobilien präzise und umfassend zu bewerten. Durch die gesteigerte Transparenz über die vorhandenen Bestände und die nötigen Rückbauschritte soll sich Urban Mining zukünftig von der reinen Bergung von Rohstoffen lösen. Das Ziel besteht darin, auch Bauteile, Bauelemente und Komponenten gezielt zurückzugewinnen, um eine möglichst hochwertige Anschlussnutzung der Bauprodukte zu erreichen und Urban Mining zu einem zentralen Baustein einer ressourceneffizienten, klimaneutralen Bauwirtschaft zu machen.</p>
<p>„Mit MIRAKEL machen wir den Wert der verborgenen Rohstoffe in Gebäuden sichtbar und wirtschaftlich nutzbar“, heißt es aus dem Projektteam. „So wird Rückbau vom Kostenfaktor zur Ressourcenquelle für die Bauwirtschaft von morgen.“</p>
<h3>Sieben Partner entwickeln Prototyp für die Praxis</h3>
<p>Das Projekt wird im Rahmen der Förderung „Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft &#8211; Urban Mining: Erschließung anthropogener Lager als Rohstoffquelle“ durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. Während der 30-monatigen Projektlaufzeit arbeiten die sieben Projektpartner Concular GmbH, Wilhelm Knepper GmbH &amp; Co. KG, ryze technologies GmbH, Berliner Immobilienmanagement GmbH, SRH University, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) und CIRCULAR STRUCTURAL DESIGN an einem ersten Prototyp des Assistenzsystems, der in ausgewählten Immobilien praktisch erprobt und wissenschaftlich evaluiert wird. Das Projekt ist im November 2025 gestartet und läuft bis einschließlich April 2028.</p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Joël Ouaknine zum EATCS-Fellow ernannt</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/joel-ouaknine-zum-eatcs-fellow-ernannt/</link>
                        <pubDate>Sun, 22 Mar 2026 19:42:24 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25530</guid>
                        <description><![CDATA[Der wissenschaftliche Direktor des MPI-SWS, Jo&#235;l Ouaknine, wurde von der European Association for Theoretical Computer Science (EATCS) zum Fellow ernannt. Jo&#235;l, der die Forschungsgruppe &#8222;Foundations of Algorithmic Verification&#8220; leitet, wurde f&#252;r &#8222;fundamental contributions to the algorithmic analysis of dynamical systems and related formalisms&#8220; zum EATCS-Fellow ernannt. Das EATCS Fellows Program wurde 2014 von der Vereinigung [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p data-path-to-node="2">Der wissenschaftliche Direktor des MPI-SWS, Joël Ouaknine, wurde von der European Association for Theoretical Computer Science (EATCS) zum Fellow ernannt. Joël, der die Forschungsgruppe „Foundations of Algorithmic Verification“ leitet, wurde für „fundamental contributions to the algorithmic analysis of dynamical systems and related formalisms“ zum EATCS-Fellow ernannt.</p>
<p data-path-to-node="3">Das EATCS Fellows Program wurde 2014 von der Vereinigung ins Leben gerufen, um herausragende EATCS-Mitglieder für ihre wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der theoretischen Informatik zu würdigen.</p>
<p data-path-to-node="4"><strong>Weitere Informationen:</strong><strong> </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://eatcs.org/index.php/component/content/article/1-news/3028--eatcs-fellows-class-of-2026-named">https://eatcs.org/index.php/component/content/article/1-news/3028&#8211;eatcs-fellows-class-of-2026-named</a></li>
<li><a href="https://www.eatcs.org/index.php/eatcs-fellows">https://www.eatcs.org/index.php/eatcs-fellows</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>MPI für Informatik und MPI für Softwaresysteme werden Partner der Max Planck School of Biomedical Artificial Intelligence</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/mpi-sws-jetzt-partner-der-max-planck-school-of-biomedical-artificial-intelligence/</link>
                        <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 08:14:04 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25454</guid>
                        <description><![CDATA[Die neue Graduiertenschule soll fortgeschrittene KI-Methoden f&#252;r die Grundlagenforschung in den Lebenswissenschaften entwickeln. Der inhaltliche Fokus wird darauf liegen, das Verst&#228;ndnis biologischer Systeme zu vertiefen, indem moderne biomedizinische Technologien mit innovativen Ans&#228;tzen der k&#252;nstlichen Intelligenz kombiniert werden. Ziel ist es, eine neue Generation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auszubilden, die Algorithmen entwickeln werden, die die Prinzipien [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<header class="content__hd">
<h3 class="content__subttl ">Die neue Graduiertenschule soll fortgeschrittene KI-Methoden für die Grundlagenforschung in den Lebenswissenschaften entwickeln.</h3>
</header>
<p><strong>Der inhaltliche Fokus wird darauf liegen, das Verständnis biologischer Systeme zu vertiefen, indem moderne biomedizinische Technologien mit innovativen Ansätzen der künstlichen Intelligenz kombiniert werden. Ziel ist es, eine neue Generation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auszubilden, die Algorithmen entwickeln werden, die die Prinzipien lebender Systeme erlernen, erklären, vorhersagen, und diese Erkenntnisse für das Moleküldesign nutzen können.</strong></p>
<p>Die Fellows der neuen Max Planck School of Biomedical Artificial Intelligenbce (BMAI) sind international anerkannte Forscherinnen und Forscher aus 24 Institutionen – darunter 14 Max-Planck-Institute – und kommen aus thematisch sehr unterschiedlichen Bereichen, von der Bild- und Sprachverarbeitung bis zur Immunologie.</p>
<p>Die Fellows des Max-Planck-Instituts für Informatik sind die Direktoren Bernt Schiele (Abteilung Computer Vision and Machine Learning) und Christian Theobalt (Abteilung Visual Computing and Artificial Intelligence), seitens des Max-Planck-Instituts für Softwaresysteme ist Direktor Krishna Gummadi, Leiter der Forschungsgruppe „Networked Systems“, Fellow der neu gegründeten Graduiertenschule. Die Wissenschaftler werden Promovierende betreuen und Ihre Expertise in den Bereichen digitale Modelle des Menschen, KI-basierte Bildverarbeitung und der Erforschung von Netzwerkrepräsentationen in biologischen und künstlichen Neuronalen Netzen einbringen, um deren Anwendbarkeit in medizinischen Kontexten zu untersuchen.</p>
<p>Die Leitung der School wird am Institut des Sprechers Karsten Borgwardt, Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München, angesiedelt sein. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen der Fördervereinbarung zwischen der Max-Planck-Gesellschaft und der Dieter Schwarz Stiftung sowie Eigenbeiträgen der beteiligten Institutionen.</p>
<p>Es ist geplant, dass ab Herbst 2026 die ersten Bewerbungen auf Doktorandenstellen in der School entgegengenommen werden und dass der erste BMAI-Jahrgang im Herbst 2027 mit der Promotion beginnt.</p>
<h2>Liste der beteiligten Institutionen</h2>
<ol>
<li>Max-Planck-Institut für molekulare Genetik (Berlin)</li>
<li>Technische Universität Berlin (Berlin)</li>
<li>Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre (Bochum)</li>
<li>Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn</li>
<li>Max-Planck-Institut für die Biologie des Alterns (Köln)</li>
<li>Technische Universität Darmstadt</li>
<li>Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (Dresden)</li>
<li>Max-Planck-Institut für Hirnforschung (Frankfurt)</li>
<li>Leibniz-Institut für Virologie (Hamburg)</li>
<li>Deutsches Krebsforschungszentrum (Heidelberg)</li>
<li>Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften (Göttingen)</li>
<li>Max-Planck-Institut für Software Systeme (Kaiserslautern und Saarbrücken)</li>
<li>Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften (Leipzig)</li>
<li>Universität Leipzig</li>
<li>Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme (Magdeburg)</li>
<li>Max-Planck-Institut für Polymerforschung (Mainz)</li>
<li>Max-Planck-Institut für Biochemie (Martinsried)</li>
<li>Ludwig-Maximilians-Universität München</li>
<li>Max-Planck-Institut für Psychiatrie (München)</li>
<li>Technische Universität München</li>
<li>Helmholtz Zentrum München (Neuherberg/München)</li>
<li>Max-Planck-Institut für Informatik (Saarbrücken)</li>
<li>Eberhard-Karls-Universität Tübingen</li>
<li>Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik (Tübingen)</li>
</ol>
<p><strong>Über die Max Planck Schools:</strong><br />
Die Max Planck Schools sind ein gemeinsames Graduiertenprogramm deutscher Universitäten und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen. Seit 2019 bieten sie jungen Talenten die Möglichkeit, ihre Promotion im Rahmen eines einzigartigen Netzwerks zu machen, mit frühzeitigem Zugang zu exzellenter Infrastruktur und renommierten Wissenschaftler:innen. Die Max Planck Schools sprechen Bewerber:innen aus der ganzen Welt an. Gesucht sind ambitionierte Doktorand:innen, die ihre Forschungskompetenzen aufbauen und ihre Wissenschaftskarriere im Rahmen eines innovativen Promotionsprogramms starten möchten.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
Mitteilung der Max-Planck-Gesellschaft:<br />
<a class="link-external" href="https://www.mpg.de/26242899/max-planck-school-of-biomedical-artificial-intelligence" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.mpg.de/26242899/max-planck-school-of-biomedical-artificial-intelligence</a></p>
<p>Mitteilung der Max Planck Schools:<br />
<a class="link-external" href="https://www.maxplanckschools.org/de/news-events/start-der-max-planck-school-of-biomedical-artificial-intelligence" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.maxplanckschools.org/de/news-events/start-der-max-planck-school-of-biomedical-artificial-intelligence</a></p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Projekt erforscht das Beste aus den Welten von Quantencomputern und klassischen Rechnern</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/projek-erforscht-das-beste-aus-den-welten-von-quantencomputern-und-klassischen-rechnern/</link>
                        <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 06:50:56 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25457</guid>
                        <description><![CDATA[Quantencomputer k&#246;nnen manches besser als klassische Computer, aber vieles eben auch noch nicht. Wissenschaftler der Saar-Universit&#228;t wollen nun gemeinsam mit den Industriepartnern BMW, Infineon und dem Quantencomputer-Start-up planqc beide Welten zusammenbringen. Ein Quantencomputer soll klassischen Rechnern dabei helfen, hochkomplexe Optimierungsherausforderungen aus dem Industrie-Alltag zu bew&#228;ltigen. Gef&#246;rdert wird das Projekt mit 2,3 Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium. [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Quantencomputer können manches besser als klassische Computer, aber vieles eben auch noch nicht. Wissenschaftler der Saar-Universität wollen nun gemeinsam mit den Industriepartnern BMW, Infineon und dem Quantencomputer-Start-up planqc beide Welten zusammenbringen. Ein Quantencomputer soll klassischen Rechnern dabei helfen, hochkomplexe Optimierungsherausforderungen aus dem Industrie-Alltag zu bewältigen. Gefördert wird das Projekt mit 2,3 Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium.</strong></p>
<p>Das „Problem des Handlungsreisenden“ dürfte das bekannteste so genannte Optimierungsproblem sein, das Mathematiker vor große Herausforderungen stellt: Mit zunehmender Zahl an Zwischenstopps, an denen der Handlungsreisende Halt macht, um seine Waren zu verkaufen, steigt die Schwierigkeit, seine Route so zu berechnen, dass er möglichst schnell alle Stationen erreicht und am Ende wieder am Ausgangspunkt ankommt. Solche Optimierungsprobleme betreffen aber nicht nur Handelsvertreter, sie tauchen in unserem Alltag überall auf, zum Beispiel auch bei der Herstellung komplexer Produkte oder der Kalkulation von Preisen für ein Produkt.</p>
<p>Wie gut, dass es heutzutage Computer gibt, die solche Probleme im Handumdrehen lösen können. Oder? Nicht immer. Klassische Computer können manch hartes mathematisches Problem auch heute noch nur näherungsweise knacken, aber nicht vollständig und oft nur unter langer Laufzeit. Ihre Algorithmen orientieren sich dabei an tatsächlichen Problemen aus der Praxis und nutzen deren Strukturen heuristisch aus. „Das funktioniert erstaunlich gut. Oft sind Algorithmen, die in der Theorie langsamer sind als andere, in der Praxis dennoch schneller“, erklärt Peter P. Orth, Professor für Theoretische Physik der Quanteninformation an der Universität des Saarlandes. Aber bei aller Qualität, die diese Algorithmen mit sich bringen, sind sie doch oft nur die beste Lösung, die sich unter den gegebenen Umständen finden lässt, frei nach dem Motto: „Machen wir das Beste daraus, mehr geht derzeit nicht.“ Peter P. Orth, seinem Professoren-Kollegen Markus Bläser, Informatiker und Experte für Komplexität und Algorithmik, den Industriepartnern Infineon und BMW sowie dem Quantencomputer-Start-up planqc ist das aber nicht gut genug.</p>
<p>In einem neuen Forschungsprojekt namens „QIAPO – Quanteninformierte approximative Optimierung auf NISQ und partiell fehlertoleranten Quantencomputern“ gehen sie daher neue Wege: Ein spezieller Quantencomputer basierend auf Neutralatomen, gebaut von planqc in Garching, soll in einem ersten Schritt dafür sorgen, dass die hochkomplexen Logistikaufgaben, die zum Beispiel bei Herstellung und Vertrieb von Autos oder Computerchips auftauchen, so weit „kleiner gerechnet“ werden, bis der klassische Computer mit seinen in der Praxis erprobten Algorithmen damit besser fertig wird. Denn Quantencomputer sind in manchen Fällen herkömmlichen Computern weit überlegen, da ihre Recheneinheiten, die Qubits, in einer Überlagerung der Zustände 0 und 1 sein können, wohingegen die Bits bei herkömmlichen Computern entweder den Zustand 1 oder den Zustand 0 einnehmen. Daher eignen sich Quantencomputer sehr gut, um hochkomplexe mathematische Probleme lösen oder vereinfachen zu können, die einen klassischen Rechner überfordern würde.</p>
<p>Ist der „Dschungel“ des mathematischen Problems erst einmal ordentlich gelichtet, können die Wissenschaftler mit den zahlreichen in der Praxis erprobten und erfolgreichen Algorithmen auf den klassischen Computern weiterarbeiten und das riesige Problem, das dank der Quanten-Unterstützung viel kleiner gemacht wurde, zu Ende rechnen. Aber auch mit dieser Methode wird es für die Herausforderungen, die für Industrieunternehmen wie Infineon und BMW zum Alltag gehören, keine hundertprozentige Lösung geben, schränkt Peter P. Orth ein, weshalb das Projekt auch „approximative Optimierung“ im Titel trägt. Das heißt, die Wissenschaftler versuchen, mit ihrer Methode aus Quanten- und klassischen Algorithmen die bestehenden Optimierungsthemen per Annäherung noch etwas besser zu lösen als es derzeit der Fall ist. Ein Beispiel zur Veranschaulichung, dessen Werte nun frei erdacht sind: Wenn ein Problem derzeit mit 80-prozentiger Genauigkeit gelöst werden kann, könnte ein Ansatz aus der Kombination von Quanten- und klassischen Computern dafür sorgen, dass das Problem auf effiziente Weise zu 85 oder 95 Prozent gelöst wird. „Hier könnte man mit dem Quantencomputer also ‚in die Lücke stoßen‘, um die Genauigkeit zu erhöhen und einen Quantenvorteil zu erzielen“, umschreibt es Peter P. Orth.</p>
<p>„Das Projekt QIAPO zeigt nicht nur, wie weit die Entwicklung von Quantencomputern inzwischen fortgeschritten ist“, sagt Dr. Martin Kiffner, Head of Algorithms bei planqc. „Wir demonstrieren damit bereits heute, wie sich hochkomplexe, industrierelevante Herausforderungen in Quantenalgorithmen übersetzen lassen – die schließlich auf Quantencomputern getestet werden können.“</p>
<p>Physiker Peter P. Orth beschreibt ein realistisches Ziel des Projektes: „Wir werden nun in den kommenden drei Jahren nicht auf Anhieb die großen Probleme lösen. Aber wir werden am Ende mit hoher Wahrscheinlichkeit wissen, ob wir mit unserem Ansatz solche Probleme grundsätzlich lösen können und diese dann gegebenenfalls weiter erforschen.“ Denn wenn es gelingt, die komplexen Abläufe der industriellen Produktion und des Vertriebs auch nur minimal effizienter zu gestalten, wäre am Ende viel gewonnen. Denn, so heißt es in der Projektbeschreibung: „Bereits geringe Ressourceneinsparungen können bei hohen Produktionsvolumina erhebliche finanzielle Effekte erzielen.“</p>
<p><strong>Auf einen Blick:</strong><br />
<strong>Das Projekt „QIAPO</strong> – Quanteninformierte approximative Optimierung auf NISQ und partiell fehlertoleranten Quantencomputern“ wird seit Anfang Januar 2026 für drei Jahre vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt mit 2,33 Millionen Euro gefördert. Koordiniert wird es von Prof. Dr. Peter P. Orth von der Universität des Saarlandes. Beteiligt sind außerdem Prof. Dr. Markus Bläser (Universität des Saarlandes), die BMW AG, die Infineon Technologies AG sowie die planqc GmbH. planqc entwickelt Quantencomputer auf Basis neutraler Atome – der schnellste Weg zu skalierbaren Quantenprozessoren für industrielle Anwendungen. Gegründet im April 2022 in Garching bei München von Alexander Glätzle, Sebastian Blatt und Johannes Zeiher, ist planqc das erste Spin-off des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik im Rahmen der Munich Quantum Valley-Initiative.</p>
<p><strong>Weiterführende Links:</strong><br />
<a href="https://www.quantensysteme.info/projektatlas/projekte/q/qiapo" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.quantensysteme.info/projektatlas/projekte/q/qiapo</a><br />
<a href="https://planqc.eu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.planqc.eu</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
Prof. Dr. Peter P. Orth<br />
Tel.: (0681) 3024960<br />
E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="thpsav1wlaly5vyaoGbup4zhhyshuk5kl" data-mailto-vector="7">peter.orth(at)uni-saarland.de</a><br />
Webseite: <a href="https://www.uni-saarland.de/lehrstuhl/orth.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.uni-saarland.de/lehrstuhl/orth.html</a></p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Quantencomputing trifft Visual Computing: Neue Wege für die Bildrekonstruktion</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/quantencomputing-trifft-visual-computing-neue-wege-fuer-die-bildrekonstruktion/</link>
                        <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 10:15:00 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25441</guid>
                        <description><![CDATA[Die Forschungsgruppe &#8222;4D Quantum Computer Vision&#8220; am Max-Planck-Institut (MPI) f&#252;r Informatik in Saarbr&#252;cken untersucht, welches Potenzial das Quantencomputing f&#252;r Fragen der computergest&#252;tzten Bildverarbeitung (Visual Computing) bietet. Ein neues, von ihnen gemeinsam mit Partnern der Universit&#228;t Udine und der Universit&#228;t Neapel Federico II entwickeltes Hybridmodell aus einem sogenannten &#8222;Quantum Neural Network&#8220; und einem klassischen neuronalen Netz, [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Forschungsgruppe „4D Quantum Computer Vision“ am Max-Planck-Institut (MPI) für Informatik in Saarbrücken untersucht, welches Potenzial das Quantencomputing für Fragen der computergestützten Bildverarbeitung (Visual Computing) bietet. Ein neues, von ihnen gemeinsam mit Partnern der Universität Udine und der Universität Neapel Federico II entwickeltes Hybridmodell aus einem sogenannten „Quantum Neural Network“ und einem klassischen neuronalen Netz, übertrifft nun in Tests an etablierten Metriken bisherige Methoden, bei deutlich weniger Netzwerk-Verbindungen und kürzerer Trainingszeit. </strong></p>
<p>Technologien zu erforschen, die heute noch nicht mit dem Stand der Technik mithalten können, aber das Potenzial haben, morgen ganze Felder zu verändern, genau das ist Grundlagenforschung. Eine solche Technologie ist das Quantencomputing.Noch sind Quantencomputer selten, schwer zugänglich und in vielen Anwendungen langsamer als klassische Computer. Gleichzeitig versprechen Quantencomputer aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften große Vorteile: der Fähigkeiten, viele Zustände gleichzeitig zu repräsentieren (Superposition), und Qubits zu einem zusammenhängenden Gesamtzustand zu verknüpfen, sodass sie nicht mehr als unabhängig voneinander betrachtet werden können (Verschränkung). Herauszufinden, wo diese Eigenschaften vorteilhaft genutzt werden können, ist ein neues und aktives Forschungsfeld.</p>
<p>Am MPI für Informatik untersucht die Forschungsgruppe „4D Quantum Computer Vision“ unter Leitung von Dr. Vladislav Golyanik, ob und wie das Quantencomputing die computergestützte Bildverarbeitung, genauer das Visual Computing und die 3D Computer Vision, voranbringen könnte. „Dazu suchen wir einerseits nach alternativen ‚Quanten-Lösungswegen‘ für bereits bekannte Probleme. Darüber hinaus aber natürlich auch nach völlig neuen Forschungsfragen, die durch das Quantencomputing überhaupt erst ermöglicht werden“, erklärt Vladislav Golyanik. Das Ziel ist hoch gesteckt: Zum Beispiel will das Team in Zukunft beliebige Szenen der realen Welt aus wenigen aufgezeichneten Bilddaten im Computer fotorealistisch und aus neuen Blickwinkeln rekonstruieren – selbst dann, wenn sich Objekte in der Szene bewegen oder verformen. Solche Aufgaben sind extrem rechenintensiv, sodass selbst moderne Hochleistungsrechner an ihre Grenzen kommen.</p>
<p>Aktuell arbeitet die Gruppe deshalb an sogenannten „Quantum Neural Networks (QNNs)“. Dabei werden Quantenschaltkreise, die meist auf klassischer Hardware simuliert werden, wie beim klassischen Maschinellen Lernen als trainierbare Modelle aufgefasst und mithilfe datengetriebener Trainings- und Optimierungsmethoden angepasst.</p>
<p>In einer kürzlich veröffentlichten Arbeit mit dem Titel „<span style="color: #000000;">Quantum Visual Fields with Neural Amplitude Encoding“</span>, die im Dezember 2025 auf der Conference on Neural Information Processing Systems (NeurIPS) vorgestellt wurde, präsentierte das Team bestehend aus dem Doktoranden Shuteng Wang, Dr. Vladislav Golyanik und <span style="background-color: transparent;">Professor Christian Theobalt, wissenschaftlicher Direktor der Abteilung „Visual Computing and Artificial Intelligence“ am MPI für Informatik, </span>eine Methode, um Bilddaten so aufzubereiten, dass QNNs sie besser verarbeiten können. Dazu entwickelten die Forscher erstmals ein hybrides Modell, das ein klassisches Neuronales Netz mit einem QNN kombiniert, um Eingangssignale in 2D oder 3D sowie Sammlungen solcher Signale zu kodieren.</p>
<p>Auf dieser Grundlage entstand das Folgeprojekt „QNeRF: Neural Radiance Fields on a Simulated Gate-based Quantum Computer“, das gemeinsam mit Partnern der Universität Udine und der Universität Neapel Federico II durchgeführt wurde. Die Forschenden entwickelten darin ein Hybridmodell zum „Novel-Viewpoint Rendering“, also zur Synthese neuer Blickwinkel auf Objekte oder Szenen, die nicht in den Ausgangsdaten enthalten waren. In Experimenten erzielte das neue Modell an der etablierten PSNR-Metrik vergleichbare bis bessere Qualität als frühere Ansätze, bei weniger als der Hälfte der benötigten Netzwerkparameter und in weniger Trainingsschritten. „Für unsere Tests haben wir die Quantenschaltkreise auf klassischer Hardware simuliert. Dadurch war die absolute Trainingszeit zwar höher, aber wir konnten die Anzahl der Trainingsschritte reduzieren, was künftig auf ‚echter‘ Quantenhardware auf eine kürzere Trainingszeit hindeuten könnte“, erklärt Golyanik. „QNeRF“ ist derzeit als Preprint öffentlich zugänglich.</p>
<p>Die Arbeit der Forschungsgruppe „4D Quantum Computer Vision“ wird zusätzlich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) über das Projekt „Angewandtes Quantum Computing für maschinelles Sehen“ gefördert.</p>
<p><span style="background-color: transparent;">Professor Christian Theobalt sagt: „Quantencomputing ist für uns eine Wette auf die Zukunft, ein ‚High-Risk-High-Gain‘-Ansatz: Wir wollen früh verstehen, welche Grundprinzipien des Quantencomputings wirklich nützlich sein könnten, um wissenschaftlich und technologisch bereit zu sein, wenn Quantenressourcen breiter verfügbar werden.“</span></p>
<p>Langfristig könnte die Fähigkeit, komplexe Szenen effizienter zu rekonstruieren, Anwendungen in Bereichen wie Robotik, Produktion, Medizin oder Film und Visual Effects unterstützen: überall dort, wo Computer aus Kameraaufnahmen verlässliche 3D-Informationen gewinnen und neue Blickwinkel berechnen müssen.</p>
<p><strong>Originalpublikationen:</strong></p>
<p>Shuteng Wang, Christian Theobalt, and Vladislav Golyanik. “Quantum Visual Fields with Neural Amplitude Encoding.” <i>Neural Information Processing Systems (NeurIPS)</i>, 2025.<br />
Projektseite: <a href="https://4dqv.mpi-inf.mpg.de/QVF/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #000080;"><u>https://4dqv.mpi-inf.mpg.de/QVF/</u></span></a></p>
<p>Daniele Lizzio Bosco, Shuteng Wang, Giuseppe Serra, and Vladislav Golyanik. “QNeRF: Neural Radiance Fields on a Simulated Gate-based Quantum Computer.” <i>arXiv preprint</i> arXiv:2601.05250, 2026.<br />
Projektseite: <a href="https://4dqv.mpi-inf.mpg.de/QNeRF/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #000080;"><u>https://4dqv.mpi-inf.mpg.de/QNeRF/</u></span></a></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Website der Forschungsgruppe „4D Quantum Computer Vision“: <a href="https://4dqv.mpi-inf.mpg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://4dqv.mpi-inf.mpg.de/</a></p>
<p>DFG-Projekt “Angewandtes Quantum Computing für maschinelles Sehen”: <a class="link-external" href="https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/534951134" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/534951134</a></p>
<p><strong>Wissenschaftlicher Ansprechpartner:</strong><br />
Dr. Vladislav Golyanik<br />
Forschungsgruppenleiter, Max-Planck-Institut für Informatik<br />
E-Mail: <a href="mailto:golyanik@mpi-inf.mpg.de"><span style="color: #000080;"><u>golyanik@mpi-inf.mpg.de</u></span></a></p>
<p>Prof. Dr. Christian Theobalt<br />
Wissenschaftlicher Direktor, Max-Planck-Institut für Informatik</p>
<p><strong>Redaktion und Pressekontakt:</strong><br />
Philipp Zapf-Schramm<br />
Max-Planck-Institut für Informatik<br />
Tel: +49 681 9325 4509<br />
E-Mail: <a href="mailto:pzs@mpi-inf.mpg.de"><span style="color: #0563c1;"><u>pzs@mpi-inf.mpg.de</u></span></a></p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Sara Magliacane wird Professorin für Machine Learning an der Universität des Saarlandes</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/sara-magliacane-wird-professorin-fuer-machine-learning-an-der-universitaet-des-saarlandes/</link>
                        <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 11:34:40 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=24906</guid>
                        <description><![CDATA[K&#252;nstliche Intelligenz basiert heute weitgehend auf statistischen Methoden, mit denen nach Mustern in gro&#223;en Datenmengen gesucht wird. Bisher kann die KI keine Kausalit&#228;ten erkennen, kann also nicht wie ein Mensch verstehen, wie Ursache und Wirkung miteinander zusammenh&#228;ngen. Das will die Informatikforscherin Sara Magliacane &#228;ndern, sie wurde jetzt zur Professorin f&#252;r Machine Learning an der Universit&#228;t [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Künstliche Intelligenz basiert heute weitgehend auf statistischen Methoden, mit denen nach Mustern in großen Datenmengen gesucht wird. Bisher kann die KI keine Kausalitäten erkennen, kann also nicht wie ein Mensch verstehen, wie Ursache und Wirkung miteinander zusammenhängen. Das will die Informatikforscherin Sara Magliacane ändern, sie wurde jetzt zur Professorin für Machine Learning an der Universität des Saarlandes ernannt.</strong></p>
<p>Künstliche Intelligenz wird heute immer häufiger bei wichtigen Entscheidungen eingesetzt, die einen großen Einfluss auf das Leben der Menschen haben – von der Verbesserung medizinischer Diagnose und der Effizienzsteigerung in der Forschung bis hin zur Unterstützung von datenbasierter Entscheidungsfindung in Wirtschaft und Verwaltung. KI kann aber nicht wie ein Mensch „verstehen“, warum etwas passiert oder wie man Schaden vermeiden könnte, wenn man anders handelt, etwa beim Steuern eines autonomen Fahrzeugs oder in der Robotik. „Viele reale Systeme basieren heute auf KI, aber ihr Handeln lässt sich nur schlecht interpretieren, weil man oft nicht so genau weiß, was die neuronalen Netzwerke im Hintergrund genau rechnen. Die IT-Systeme sind daher auch nicht besonders verlässlich und schwierig zu handhaben, wenn sie zum Beispiel Sicherheitsvorschriften einhalten müssen“, sagt Sara Magliacane.</p>
<p>Die Informatikerin will daher an der Universität des Saarlandes erforschen, wie man Ideen der Kausalität nutzen kann, um komplexe KI-Modelle sicherer und zuverlässiger zu machen. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem die Large Language Models, auf denen ChatGPT und Co basieren. Zudem geht es um so genannte Vision Language Models, bei denen die KI darauf trainiert wird, Textdaten und visuelle Daten wie Bilder und Videos miteinander zu verknüpfen. Auch soll es um „verkörperte KI“ gehen, mit der etwa Pflegeroboter so programmiert werden können, dass sie Informationen aus ihrer Umwelt „verstehen“ und in eigenes Handeln umsetzen können.</p>
<p>Die Schwerpunkte von Sara Magliacane bereichern das Forschungsumfeld am Saarland Informatics Campus in vielfacher Hinsicht. Sie passen insbesondere zu dem Graduiertenkolleg „Neuroexplizite Modelle für Sprachverarbeitung, Bilderkennung und Aktionsentscheidungen“, an dem neben der Saar-Universität mehrere Informatik-Forschungsinstitute im Umfeld beteiligt sind und das noch bis 2028 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird.</p>
<p><strong>Kurz-Lebenslauf von Sara Magliacane </strong></p>
<p>Sara Magliacane ist seit 2020 Assistenzprofessorin am Amsterdam Machine Learning Lab der Universität Amsterdam. Von 2019 bis 2025 war sie zudem Forscherin am renommierten MIT-IBM Watson AI Lab in Cambridge/Massachusetts (USA), wo sie als „Principal Investigator“ von IBM für mehrere Projekte in Zusammenarbeit mit der MIT-Fakultät zuständig war. Die gebürtige Italienerin hat an der Polytechnischen Universität in Mailand (Italien) ihren Masterabschluss gemacht und 2017 an der Freien Universität Amsterdam (Niederlande) promoviert. Anschließend forschte sie zwei Jahre lang am IBM Thomas J. Watson Research Center, bevor sie an das MIT-IBM Watson AI Lab und die Universität Amsterdam wechselte.</p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Andreas Zeller wird für Lebenswerk ausgezeichnet</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/andreas-zeller-wird-fuer-lebenswerk-ausgezeichnet/</link>
                        <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 14:47:04 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=24798</guid>
                        <description><![CDATA[Der Harlan D. Mills Award ist im Bereich Software Engineering die wichtigste internationale Auszeichnung, um Wissenschaftler f&#252;r ihr Lebenswerk zu ehren. Als erst zweiter Deutscher wurde jetzt Andreas Zeller diese Ehre zuteil. Er ist Forscher am Helmholtz-Zentrum f&#252;r IT-Sicherheit (CISPA) und Professor f&#252;r Softwaretechnik der Universit&#228;t des Saarlandes. Der Harlan D. Mills Award wird von [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<header class="subheader-wrapper">
<div class="width-limit">
<div class="subheader">
<div class="node-summary field field-name-field-summary field-type-text-long field-label-hidden">
<p><strong>Der Harlan D. Mills Award ist im Bereich Software Engineering die wichtigste internationale Auszeichnung, um Wissenschaftler für ihr Lebenswerk zu ehren. Als erst zweiter Deutscher wurde jetzt Andreas Zeller diese Ehre zuteil. Er ist Forscher am Helmholtz-Zentrum für IT-Sicherheit (CISPA) und Professor für Softwaretechnik der Universität des Saarlandes.</strong></p>
<p>Der Harlan D. Mills Award wird von der internationalen Ingenieur-Vereinigung IEEE (Institute for Electrical and Electronics Engineers) vergeben und würdigt langjährige und wirkungsvolle Forschungsbeiträge in der Softwareentwicklung. Andreas Zeller wird für seine nachhaltigen Beiträge zum Software-Debugging, der Programmanalyse, für &#8222;mining software repositories&#8220; sowie der automatisierten Testgenerierung ausgezeichnet.</p>
<p>Der Harlan D. Mills Award wird Andreas Zeller im April auf der &#8222;International Conference on Software Engineering&#8220; in Rio de Janeiro überreicht. Die IEEE zählt mehr als 500.000 Mitglieder aus über 190 Ländern. Sie publiziert etwa ein Drittel der Fachliteratur in den Bereichen Elektrotechnik, Informatik und Elektronik und unterstützt jährlich mehr als 2.000 Konferenzen.</p>
<p><strong>Hintergrund Saarland Informatics Campus:</strong></p>
<p>1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (darunter 540 Promovierende) und rund 2800 Studierende aus mehr als 80 Nationen machen den Saarland Informatics Campus (SIC) zu einem der führenden Standorte für Informatik in Deutschland und Europa. Vier weltweit angesehene Forschungsinstitute, nämlich das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das Max-Planck-Institut für Informatik, das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme, das Zentrum für Bioinformatik, sowie die Universität des Saarlandes mit drei vernetzten Fachbereichen und 24 Studiengängen decken das gesamte Themenspektrum der Informatik ab.</p>
</div>
</div>
</div>
</header>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Wie verändern Weltraumflüge den Organismus? Bioinformatiker werten dafür Geninformationen aus</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/wie-veraendern-weltraumfluege-den-organismus-bioinformatiker-werten-dafuer-geninformationen-aus/</link>
                        <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 15:55:00 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=24780</guid>
                        <description><![CDATA[In der Weltraumforschung sind bemannte Missionen zum Mond und mittelfristig auch zum Mars geplant. Wie sich ein l&#228;ngerer Aufenthalt im All auf den Organismus auswirkt, wird daher auf der Raumstation ISS erforscht. Ein Team um Bioinformatiker Andreas Keller an der Universit&#228;t des Saarlandes hat gemeinsam mit Kollegen der Stanford University untersucht, wie sich bei einem [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div class="teaser-text">
<p><strong>In der Weltraumforschung sind bemannte Missionen zum Mond und mittelfristig auch zum Mars geplant. Wie sich ein längerer Aufenthalt im All auf den Organismus auswirkt, wird daher auf der Raumstation ISS erforscht. Ein Team um Bioinformatiker Andreas Keller an der Universität des Saarlandes hat gemeinsam mit Kollegen der Stanford University untersucht, wie sich bei einem Weltraumflug der Austausch von Geninformationen im Inneren von Zellen verändert.</strong></p>
</div>
<div class="news-text-wrap">
<p><strong>Ihre Erkenntnisse haben sie im renommierten Fachjournal „Nature Communications“ veröffentlicht. </strong></p>
<p>„Die Flüge zur internationalen Raumstation ISS sind für Astronauten in mehrfacher Hinsicht belastend. Der Raketenstart mit enormer Geschwindigkeit und entsprechendem Druck auf den Körper führt zu Stress, die Schwerelosigkeit verändert die Blutzirkulation und lässt den Körper anders altern. Auch die Strahlenbelastung im All ist erhöht“, sagt Andreas Keller, Professor für klinische Bioinformatik der Universität des Saarlandes. Was sich genau an biologischen Prozessen im Weltall verändert, hat sein Forscherteam anhand sogenannter microRNAs untersucht, das sind kurze, nicht kodierende Abschnitte der Ribonukleinsäure. Diese steuern die Umsetzung genetischer Information in den Zellen. „Dafür reichten uns nicht die Blutproben von Astronauten aus, die bei früheren Weltraumflügen etwa für die Genanalysen im Rahmen der NASA-Zwillingsstudie abgenommen wurden, sondern wir benötigten Gewebeproben von Säugetieren“, erklärt Andreas Keller.</p>
<p>Bei vergangenen ISS-Missionen schickte die NASA dafür einige Mäuse mit ins All, die drei und acht Monate alt waren und mit gleichaltrigen Mäusen auf der Erde verglichen werden konnten. Das Saarbrücker Forscherteam, das dabei eng mit Kollegen an der renommierten Stanford University zusammenarbeitete, erhielt von der NASA 686 kleine RNA-Proben. Diese stammten aus 13 verschiedenen Organen der Mäuse, die mindestens drei Wochen auf der Internationalen Raumstation verbracht hatten. „Dabei fielen riesige Datenmengen aus der Gensequenzierung an, die wir mit unseren bioinformatischen Methoden analysiert haben. Diese Analysen, für die wir auf unsere langjährige Erfahrung zum Thema mircroRNAs aufbauen konnten, haben über ein Jahr in Anspruch genommen“, erläutert Andreas Keller, der auch am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland eine Forschungsgruppe leitet.</p>
<p><strong>Schwerelosigkeit führt zu Symptomen wie bei degenerativen Erkrankungen</strong></p>
<p>Das Saarbrücker Wissenschaftlerteam konzentrierte sich dabei auf die Frage, wie sich das Gewebe im Herz, Gehirn, Milz und Thymus sowie im Verdauungstrakt unter Weltraumbedingungen verändert. „Wir haben dabei festgestellt, dass die physiologischen Auswirkungen von Raumflügen auf den Menschen erheblich sind. Ein längerer Aufenthalt in der Schwerelosigkeit führt zu Symptomen, die den auf der Erde zu beobachtenden degenerativen Erkrankungen ähneln. Dazu zählen Muskelschwund und Knochenschwund, ein geschwächtes Herz-Kreislauf-System und Veränderungen des Immunsystems“, erklärt Andreas Keller. Zudem habe man beobachtet, dass die Organe in der Schwerelosigkeit anders altern, es also vermutlich zu einer schnelleren Alterung der Astronauten kommt. „Diese Auswirkungen verstärken sich mit der Dauer der Mission, was für zukünftige Missionen zum Mars und darüber hinaus, die deutlich länger dauern würden, zu bedenken ist. Ziel sollte es nun sein, durch weitere Forschungsarbeiten Biomarker und therapeutische Ansatzpunkte zu identifizieren, um die negativen Auswirkungen für Astronauten zu mildern“, erklärt Andreas Keller.</p>
<p>Die Forschungsergebnisse wurden in dem renommierten Fachjournal „Nature Communications“ veröffentlicht. Erstautoren sind Friederike Grandke und Shusruto Rishik. Die Arbeit entstand unter der Leitung von Professor Andreas Keller (Universität des Saarlandes) und Professor Tony Wyss-Coray (Stanford University). Eine weitere Publikation zu den gefundenen Mustern aus der Gensequenzierung soll im Frühjahr folgen.</p>
<p><strong>Originalpublikation:</strong></p>
<p>Friederike Grandke, Shusruto Rishik, Viktoria Wagner, Annika Engel, Nicole Ludwig, Kruti Calcuttawala, Fabian Kern, Verena Keller, Marcin Krawczyk, Louis Stodieck, Virginia Ferguson, Amanda Roberts, Eckart Meese, Nicholas Schaum, Steven Quake, Tony Wyss-Coray &amp; Andreas Keller: “MiRNAs shape mouse age-independent tissue adaptation to spaceflight via ECM and developmental pathways” in : Nature Communications 17, 1387 (2026): <a href="https://doi.org/10.1038/s41467-026-68737-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://doi.org/10.1038/s41467-026-68737-1</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p><a href="https://www.ccb.uni-saarland.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.ccb.uni-saarland.de/</a></p>
<p><a href="https://www.helmholtz-hips.de/de/forschung/people/person/prof-dr-andreas-keller/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.helmholtz-hips.de/de/forschung/people/person/prof-dr-andreas-keller/</a></p>
<p><strong>Fragen beantwortet:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Andreas Keller<br />
Tel. +49 681 302 68611<br />
Mail: <a href="https://www.uni-saarland.de/#" data-mailto-token="thpsav1hukylhz5rlsslyGjji5bup4zhhyshuk5kl" data-mailto-vector="7">andreas.keller(at)ccb.uni-saarland.de</a></p>
</div>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>2nd Trusted AI Day setzt starkes Zeichen für vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz in Europa</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/2nd-trusted-ai-day-setzt-starkes-zeichen-fuer-vertrauenswuerdige-kuenstliche-intelligenz-in-europa/</link>
                        <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 15:48:03 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=24774</guid>
                        <description><![CDATA[Mit dem 2nd Trusted AI Day hat sich Saarbr&#252;cken erneut als zentraler Treffpunkt f&#252;r den Diskurs rund um vertrauensw&#252;rdige K&#252;nstliche Intelligenz positioniert. Am Deutschen Forschungszentrum f&#252;r K&#252;nstliche Intelligenz (DFKI) kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung, Wirtschaft und Politik zusammen, um aktuelle Entwicklungen, zentrale Herausforderungen und konkrete L&#246;sungsans&#228;tze im Bereich Trusted AI zu diskutieren. Die halbt&#228;gige [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div class="teaser-text fw-semibold">
<p><strong>Mit dem 2nd Trusted AI Day hat sich Saarbrücken erneut als zentraler Treffpunkt für den Diskurs rund um vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz positioniert. Am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung, Wirtschaft und Politik zusammen, um aktuelle Entwicklungen, zentrale Herausforderungen und konkrete Lösungsansätze im Bereich Trusted AI zu diskutieren.</strong></p>
</div>
<figure>
<div class="news-img position-relative mb-3"><picture class="w-100 h-auto"><source srcset="/fileadmin/_processed_/0/d/csm_2nd-trusted-ai-day-2-1920px_75823b92b3.jpg" media="(min-width: 1400px)" sizes="1080px" /><source srcset="/fileadmin/_processed_/0/d/csm_2nd-trusted-ai-day-2-1920px_9511999107.jpg" media="(min-width: 1200px)" sizes="855px" /><source srcset="/fileadmin/_processed_/0/d/csm_2nd-trusted-ai-day-2-1920px_02f3921068.jpg" media="(min-width: 992px)" sizes="960px" /><source srcset="/fileadmin/_processed_/0/d/csm_2nd-trusted-ai-day-2-1920px_03f3546824.jpg" media="(min-width: 768px)" sizes="720px" /><source srcset="/fileadmin/_processed_/0/d/csm_2nd-trusted-ai-day-2-1920px_bc211ac315.jpg" media="(min-width: 576px)" sizes="540px" /><source srcset="/fileadmin/_processed_/0/d/csm_2nd-trusted-ai-day-2-1920px_7f50cef170.jpg" media="(min-width: 0px)" sizes="575px" /></picture></div>
</figure>
<div class="news-text-wrap">
<p>Die halbtägige Veranstaltung, organisiert vom Center for European Research in Trusted Artificial Intelligence (CERTAIN), stand ganz im Zeichen des sektorübergreifenden Dialogs zwischen Forschung, Wirtschaft und Politik. In Keynotes und Podiumsdiskussionen wurden zentrale Fragen der KI-Governance, der Evaluation und Zertifizierung von KI-Systemen sowie der praktischen Umsetzung regulatorischer Anforderungen – insbesondere des europäischen AI Acts – diskutiert.</p>
<p>Ein deutliches Signal ging auch von der politischen Ebene aus. Jürgen Barke, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie des Saarlandes, unterstrich die Bedeutung der Veranstaltung für den Forschungs- und Innovationsstandort:</p>
<p>„Vertrauenswürdige KI ist ein entscheidender Zukunftsfaktor für unseren Forschungsstandort. Der Trusted AI Day zeigt, wie im Saarland Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Partner aus anderen Ländern gemeinsam an verantwortungsvollen KI-Lösungen arbeiten. Dieses Zusammenspiel zielt darauf ab, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln, von denen alle profitieren.“</p>
<p>Die Diskussionen machten deutlich, dass vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz weit über technische Fragestellungen hinausgeht. Nachhaltige und gesellschaftlich akzeptierte KI-Systeme entstehen nur im Zusammenspiel von Anwendungspraxis, Regulierung, wissenschaftlicher Exzellenz und ethischer Verantwortung.</p>
<p>Diese Perspektive spiegelt sich auch in den Keynotes der Veranstaltung wider. Antoine Gautier, Co-Founder von QuantPi, einem auf die Funktions- und Sicherheitsanalyse von KI-Anwendungen spezialisierten Start-Up aus dem Saarland, zeigte auf, welche Rolle belastbare Prüf- und Testverfahren für den verantwortungsvollen Einsatz von KI-Systemen in der Praxis spielen. Matthias Heck vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik unterstrich die Bedeutung staatlicher Leitplanken für sichere, transparente und nachvollziehbare KI. Eine internationale Dimension brachte Raouf Kerkouche vom französischen Forschungsinstitut Inria ein, der die wachsenden Herausforderungen für Datenschutz und Privatsphäre im Zeitalter großer Sprachmodelle beleuchtete. Zusammengenommen machten die Beiträge deutlich, dass vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz nur durch das enge Zusammenspiel von Regulierung, technischer Qualitätssicherung und internationaler Zusammenarbeit erfolgreich umgesetzt werden kann.</p>
<p>Neben fachlichen Impulsen bot der 2nd Trusted AI Day vielfältige Möglichkeiten zur Vernetzung. In Gesprächen am Rande der Veranstaltung wurden neue Kooperationen angestoßen und bestehende Partnerschaften vertieft. Besonders hervorgehoben wurde dabei die Rolle von CERTAIN als verbindendes Element zwischen exzellenter Forschung, industrieller Praxis und politischen Rahmenbedingungen.</p>
<p>Mit dem 2nd Trusted AI Day knüpft CERTAIN an den Erfolg der ersten Ausgabe an und setzt den begonnenen Dialog konsequent fort. Die Veranstaltung machte deutlich, dass Saarbrücken und das Saarland eine aktive Rolle bei der Gestaltung vertrauenswürdiger KI in Europa einnehmen – als Ort, an dem Forschung, Wirtschaft und Politik gemeinsam an zukunftsfähigen und verantwortungsvollen KI-Systemen arbeiten.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zu CERTAIN und kommenden Aktivitäten unter:</strong></p>
<p><a class="external-link" href="https://www.certain-trust.eu" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.certain-trust.eu</a></p>
</div>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>MEISTHERUNTERGELADENES PACMPL-PAPER DES JAHRES 2025</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/meistheruntergeladenes-pacmpl-paper-des-jahres-2025/</link>
                        <pubDate>Sat, 31 Jan 2026 22:45:36 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=25451</guid>
                        <description><![CDATA[Das Paper Tree Borrows&#160;(verfasst von Neven Villani, Johannes Hostert, Derek Dreyer und Ralf Jung) erhielt nicht nur einen Distinguished Paper Award auf der PLDI&#8217;25, sondern war im Jahr 2025 auch der am h&#228;ufigsten heruntergeladene Artikel aus allen Ausgaben der gesamten PACMPL (der ACM-Fachzeitschrift, in der die Proceedings von POPL, PLDI, ICFP und OOPSLA erscheinen). Obwohl [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p data-path-to-node="3">Das Paper <a href="https://dl.acm.org/doi/10.1145/3735592">Tree Borrows</a> (verfasst von Neven Villani, Johannes Hostert, Derek Dreyer und Ralf Jung) erhielt nicht nur einen <b data-path-to-node="3" data-index-in-node="122">Distinguished Paper Award</b> auf der PLDI&#8217;25, sondern war im Jahr 2025 auch der am häufigsten heruntergeladene Artikel aus allen Ausgaben der gesamten PACMPL (der ACM-Fachzeitschrift, in der die Proceedings von POPL, PLDI, ICFP und OOPSLA erscheinen). Obwohl das Paper erst im Juni 2025 veröffentlicht wurde, wurde es bereits über 9000 Mal heruntergeladen!</p>
<p data-path-to-node="4">Die Liste der meistgeladenen PACMPL-Paper des Jahres 2025 finden Sie hier: <a class="ng-star-inserted" href="https://dl.acm.org/journal/pacmpl/announcements" target="_blank" rel="noopener" data-hveid="0" data-ved="0CAAQ_4QMahcKEwithODwwKqTAxUAAAAAHQAAAAAQSw">https://dl.acm.org/journal/pacmpl/announcements</a></p>
<p data-path-to-node="5">Lesen Sie <a href="https://www.ralfj.de/blog/2023/06/02/tree-borrows.html">hier </a>und <a href="https://plf.inf.ethz.ch/research/pldi25-tree-borrows.html">hier</a> mehr über Tree Borrows.</p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>MAX-PLANCK-FORSCHENDE VERÖFFENTLICHEN 5 PAPER AUF DER POPL 2026!</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/max-planck-forschende-veroeffentlichen-5-paper-auf-der-popl-2026/</link>
                        <pubDate>Sun, 25 Jan 2026 22:25:16 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=24713</guid>
                        <description><![CDATA[Forschende des Max-Planck-Instituts f&#252;r Softwaresysteme (MPI-SWS) haben insgesamt f&#252;nf Paper verfasst, die f&#252;r die POPL 2026 angenommen wurden. Dies ist das neunte Jahr in Folge, in dem Forschende des MPI-SWS f&#252;nf oder mehr Paper auf der POPL ver&#246;ffentlichen. Herzlichen Gl&#252;ckwunsch an alle unsere POPL-Autor:innen! A Verified High-Performance Composable Object Library for Remote Direct Memory Access [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p data-path-to-node="5,0">Forschende des Max-Planck-Instituts für Softwaresysteme (MPI-SWS) haben insgesamt fünf Paper verfasst, die für die POPL 2026 angenommen wurden. Dies ist das neunte Jahr in Folge, in dem Forschende des MPI-SWS fünf oder mehr Paper auf der POPL veröffentlichen.</p>
<p data-path-to-node="5,1">Herzlichen Glückwunsch an alle unsere POPL-Autor:innen!</p>
<p data-path-to-node="5,1">
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li><strong><a href="https://popl26.sigplan.org/track/POPL-2026-popl-research-papers?#" data-event-modal="14ce8f12-9267-43c6-b257-4d8d708aeefc">A Verified High-Performance Composable Object Library for Remote Direct Memory Access</a></strong><br />
Guillaume Ambal<span class="prog-aff"> </span>, George Hodgkins, Mark Madler, Gregory Chockler, Brijesh Dongol, Joe Izraelevitz, Azalea Raad, <strong>Viktor Vafeiadis</strong></li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li><strong><a href="https://popl26.sigplan.org/track/POPL-2026-popl-research-papers?#" data-event-modal="fc6167c9-742b-4617-a8f4-5b3d5a80bc71">Bounded Treewidth, Multiple Context-Free Grammars, and Downward Closures<span class="pull-right"><span class="output-badge" data-facet-badge="Remote"><span class="label-primary label">Remote</span></span></span></a></strong><br />
C. Aiswarya, <strong>Pascal Baumann</strong>, Prakash Saivasan, <strong>Lia Schütze</strong>, <strong>Georg Zetzsche</strong></li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li><strong><a href="https://popl26.sigplan.org/track/POPL-2026-popl-research-papers?#" data-event-modal="1f034b5a-69d4-4602-98ea-574c6f0c3173">Endangered by the Language But Saved by the Compiler: Robust Safety via Semantic Back-Translation</a></strong><br />
<strong>Niklas Mück</strong>, <strong>Aina Linn Georges</strong>,<strong>Derek Dreyer</strong>, <strong>Deepak Garg, </strong>Michael Sammler</li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li><strong><a href="https://popl26.sigplan.org/track/POPL-2026-popl-research-papers?#" data-event-modal="0b7ad9b7-3a30-4088-bdea-7875ab8efdfc">General Decidability Results for Systems with Continuous Counters</a></strong><br />
A. R. Balasubramanian, Matthew Hague, <strong>Rupak Majumdar</strong>, Ramanathan S. Thinniyam, <strong>Georg Zetzsche</strong></li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li><strong><a href="https://popl26.sigplan.org/track/POPL-2026-popl-research-papers?#" data-event-modal="355438fc-73a5-426d-8b2e-fbd47ffed1ec">Verifying Almost-Sure Termination for Randomized Distributed Algorithms</a></strong><br />
Constantin Enea, <strong>Rupak Majumdar</strong>, <strong>Harshit Jitendra Motwani</strong>, <strong>V.R. Sathiyanarayana</strong></li>
</ul>
</li>
</ul>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
                        <item>
                        <title>Sven Apel zum ACM Fellow ernannt</title>
                        <link>https://saarland-informatics-campus.de/piece-of-news/sven-apel-zum-acm-fellow-ernannt/</link>
                        <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 14:11:31 +0000</pubDate>
                        <guid isPermaLink="false">https://saarland-informatics-campus.de/?post_type=sic_news&#038;p=24707</guid>
                        <description><![CDATA[Sven Apel ist zum ACM Fellow ernannt worden. Mit dieser Auszeichnung wird der Informatik-Professor daf&#252;r geehrt, dass er Theorien und Methoden entwickelt hat, die Menschen in die Lage versetzen, Softwaresysteme zu verstehen, zu konstruieren und zu optimieren. Sven Apel ist damit einer von elf Forscherinnen und Forschern am Saarland Informatics Campus, denen diese Ehre zu [&#8230;]]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Sven Apel ist zum ACM Fellow ernannt worden. Mit dieser Auszeichnung wird der Informatik-Professor dafür geehrt, dass er Theorien und Methoden entwickelt hat, die Menschen in die Lage versetzen, Softwaresysteme zu verstehen, zu konstruieren und zu optimieren. Sven Apel ist damit einer von elf Forscherinnen und Forschern am Saarland Informatics Campus, denen diese Ehre zu teil wurde. Deutschlandweit zählen derzeit nur 31 Personen zu den Fellows der Association for Computing Machinery (ACM).</h3>
<p>Die ACM ist die größte und bedeutendste internationale wissenschaftliche Fachgesellschaft für Informatik. Für das Jahr 2026 wurden weltweit nur 71 neue ACM Fellows gekürt, sie werden im Rahmen einer Preisverleihung am 13. Juni in San Francisco offiziell geehrt. Die neuen Fellows wurden von ihren Kollegen für ihre bemerkenswerten Leistungen durch technische Innovationen und ihre Verdienste um das Fachgebiet ausgewählt. Die diesjährigen Preisträger stammen aus 14 Ländern und zählen zu den mehr als 100.000 Mitgliedern der ACM weltweit. ACM-Fellows fungieren als Botschafter der Organisation und werden häufig gebeten, ihr Fachwissen den Medien, Behörden und Branchenführern zur Verfügung zu stellen.<br />
Der Forschungsschwerpunkt von Sven Apel, Professor für Software Engineering der Saar-Universität liegt darauf, Methoden, Werkzeugen und Theorien zu entwickeln, mit denen zur verlässliche, effizienter und wartbarer Software konstruiert und analysiert werden kann. Für ihn steht dabei der Mensch als Softwareentwickler im Mittelpunkt, zudem widmet er sich verschiedenen  interdisziplinären Fragestellungen.</p>
<p><strong>Kurzbiographie</strong></p>
<p>Sven Apel studierte von 1996 bis 2002 Informatik auf Diplom an der Universität Magdeburg. Dort promovierte er von 2003 bis 2007, ebenfalls in Informatik. Seine Dissertation (mit Prädikat summa cum laude) erhielt mehrere renommierte Preise. Von 2010 bis 2013 leitete er die Emmy-Noether-Forschungsgruppe „Sichere und effiziente Softwareproduktlinien“ an der Universität Passau, bevor er 2013 im Rahmen des Heisenberg-Programms der DFG zum Professor ernannt wurde. Seit 2019 ist Sven Apel Informatik-Professor mit Schwerpunkt Software Engineering an der Universität des Saarlandes. Dort leitet er seit 2022 auch das Projekt „Brains on Code“, das durch den Europäischen Forschungsrat gefördert wird (ERC Advanced Grant). Darin geht es darum, mithilfe von neurophysiologischen Methoden die Grundlagen des Programmverstehens zu untersuchen. Sven Apel ist Autor oder Mitautor von über zweihundert Publikationen, die dem Peer-Review -Prozess unterzogen wurden.</p>
]]></content:encoded>
                                                                </item>
        </channel>
</rss>