Andreas Zeller wird für Lebenswerk ausgezeichnet
Prof. Dr. Andreas Zeller, Foto: © CISPA/Tobias Ebelshäuser
Der Harlan D. Mills Award ist im Bereich Software Engineering die wichtigste internationale Auszeichnung, um Wissenschaftler für ihr Lebenswerk zu ehren. Als erst zweiter Deutscher wurde jetzt Andreas Zeller diese Ehre zuteil. Er ist Forscher am Helmholtz-Zentrum für IT-Sicherheit (CISPA) und Professor für Softwaretechnik der Universität des Saarlandes.
Der Harlan D. Mills Award wird von der internationalen Ingenieur-Vereinigung IEEE (Institute for Electrical and Electronics Engineers) vergeben und würdigt langjährige und wirkungsvolle Forschungsbeiträge in der Softwareentwicklung. Andreas Zeller wird für seine nachhaltigen Beiträge zum Software-Debugging, der Programmanalyse, für „mining software repositories“ sowie der automatisierten Testgenerierung ausgezeichnet.
Der Harlan D. Mills Award wird Andreas Zeller im April auf der „International Conference on Software Engineering“ in Rio de Janeiro überreicht. Die IEEE zählt mehr als 500.000 Mitglieder aus über 190 Ländern. Sie publiziert etwa ein Drittel der Fachliteratur in den Bereichen Elektrotechnik, Informatik und Elektronik und unterstützt jährlich mehr als 2.000 Konferenzen.
Hintergrund Saarland Informatics Campus:
1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (darunter 540 Promovierende) und rund 2800 Studierende aus mehr als 80 Nationen machen den Saarland Informatics Campus (SIC) zu einem der führenden Standorte für Informatik in Deutschland und Europa. Vier weltweit angesehene Forschungsinstitute, nämlich das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das Max-Planck-Institut für Informatik, das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme, das Zentrum für Bioinformatik, sowie die Universität des Saarlandes mit drei vernetzten Fachbereichen und 24 Studiengängen decken das gesamte Themenspektrum der Informatik ab.