Internationales Hochschulranking bewertet Saar-Uni erneut mit sehr guten Noten

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Das internationale Hochschulranking „U-Multirank“, das von der Europäischen Union unterstützt wurde, bewertet die Universität des Saarlandes in vielen seiner Kriterien als sehr gut oder gut. Bei sechs von 31 ausgewerteten Kriterien bekommt die Universität die Note „sehr gut“, bei zehn weiteren erhält sie die Note „gut“. In dem Ranking, das heute veröffentlicht wurde, werden knapp 1500 Hochschulen aus 83 Ländern verglichen. Dabei zählten neben der Forschungsleistung auch die Qualität von Lehre und Lernumfeld, die internationale Ausrichtung, das Abschneiden beim Wissenstransfer und die regionale Einbindung.

Die Universität des Saarlandes erhielt die Note „sehr gut“ erneut für die Drittmittelstärke in der Forschung, für die hohe Zahl von wissenschaftlichen Publikationen (größenbereinigt), die hohe Anzahl internationaler wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie die Anzahl der Firmengründungen im Uni-Umfeld. Als „gut“ bewerteten die Gutachter unter anderem die Menge interdisziplinär und auch international entstandener Publikationen, die Mobilität der Studentinnen und Studenten sowie die Anzahl der Forschungspartnerschaften. Mit „gut“ wurde auch der Umstand bewertet, dass besonders viele Absolventen der Region als Arbeitnehmer verbunden bleiben.

Neben solchen universitätsweiten Indikatoren untersuchten die Macher des U-Multirank auch das Fach Informatik, welches erneut insbesondere im Bereich der Drittmittelstärke und der internationalen Ausrichtung sehr gut abschnitt. Besonders erfreulich sind auch die guten Bewertungen durch die befragten Studentinnen und Studenten der Informatik zur allgemeinen Studiensituation.  Für Universitätspräsident Manfred Schmitt zeigt dieses Ranking, dass sich die Universität des Saarlandes im internationalen Wettbewerb gut behaupten kann und in einzelnen Fachgebieten wie der Informatik sogar zur Spitzengruppe zählt. „Als forschungsstarke Universität stechen wir sowohl bei den Drittmittelzahlen als auch den wissenschaftlichen Publikationen hervor. Unsere internationale Attraktivität zeigt sich zudem darin, dass besonders viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland an die Saar-Uni kommen und ihre Forschungsergebnisse in internationalen Publikationen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Diese positiven Ergebnisse bestätigen uns in der geleisteten Arbeit und sind zugleich Ansporn für die Zukunft“, sagt Universitätspräsident Schmitt.

An dem U-Multirank beteiligten sich 89 Hochschulen aus Deutschland. Im Unterschied zum CHE-Hochschulranking, das vor allem Studenten eine Orientierung bieten will, spielen beim Multiranking auch Kriterien eine Rolle, die für Dozenten, Wissenschaftler und Universitätsleitungen von Interesse sind. Die Hochschulen werden nicht wie bei vielen internationalen Rankings in einer „Hitliste“ aneinandergereiht, sondern ihre Leistungen werden auf verschiedenen Ebenen miteinander verglichen und bei jedem Indikator innerhalb einer relativ einheitlichen Gruppe gerankt. Die Analysen für das U-Multirank werden unter anderem vom Center for Science and Technology Studies (CWTS) an der Uni Leiden durchgeführt, das auf dem Gebiet der Bibliometrie zu den weltweit führenden Kompetenzzentren gehört.

 

Weitere Informationen: www.umultirank.org