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Fachrichtungen und Forschungsinstitute

Der Saarland Informatics Campus umfasst nicht nur die Fachrichtung Informatik der Universität des Saarlandes (UdS), sondern auch die beiden kooperierenden Fachrichtungen Mathematik sowie Sprachwissenschaft & Sprachtechnologie mit deren informatiknahen Studienangeboten. In unmittelbarer Nachbarschaft auf dem Campus und in der Region befinden sich außerdem eine ganze Reihe hochkarätiger Informatik-Forschungsinstitute mit internationalem Ruf.

CISPA− Helmholtz Zentrum für Informationssicherheit (CISPA)

Das CISPA Helmholtz Zentrum für Informationssicherheit (CISPA) ist eine im Jahr 2017 gegründete Forschungseinrichtung, die sich zurzeit im Prozess befindet, als 19. Zentrum in die Helmholtz-Gemeinschaft aufgenommen zu werden. CISPA wird als zukünftiges Helmholtz-Zentrum die kritische Größe von bis zu 800 Beschäftigten haben, um eine umfassende, ganzheitliche Behandlung der dringlichsten, grundlegenden Herausforderungen der Cybersicherheitsforschung im Zeitalter der Digitalisierung zu erzielen. Es deckt dabei die gesamte thematische Bandbreite von theoretischer bis empirischer Forschung ab. Es ist tief in der Informatik verwurzelt, mit interdisziplinären Verknüpfungen in die Medizin, Jura, Physik, Mathematik und die Sozialwissenschaften.

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Max-Planck-Institut für Informatik (MPI-INF)

Algorithmen stehen im Mittelpunkt der Forschung am Max-Planck-Institut für Informatik (MPI-INF) in Saarbrücken. Seit Gründung des Instituts im Jahr 1990 erforschen
die Wissenschaftler/innen die mathematischen Grundlagen der Informationstechnologie (Algorithmen und Komplexität, Logik der Programmierung)und entwickeln neue Algorithmen für verschiedene Anwendungsgebiete wie die Computergraphik, Geometrie, Programmverifikation, Datenbanken und Informationssysteme sowie die Bioinformatik.

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Max-Planck-Institut für Softwaresysteme (MPI-SWS)

Das Max-Planck-Institut für Softwaresystem (MPI-SWS) wurde im November 2004 mit Sitz in Kaiserslautern und Saarbrücken gegründet. Seine Aufgabe ist die Grundlagenforschung in den Bereichen Entwicklung, Analyse, Modellierung, Implementierung und Evaluation komplexer Softwaresysteme. Es zählt damit zu den über 80 Forschungsinstituten der Max-Planck-Gesellschaft, die auf einem internationalen Spitzenniveau die Grundlagen der Medizin, Biologie, Chemie, Physik, Technik und der Geisteswissenschaften erforschen.

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Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) mit Sitz in Saarbrücken, Kaiserslautern, Bremen und Berlin ist auf dem Gebiet innovativer Softwaretechnologien die führende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung in Deutschland. In der internationalen Wissenschaftswelt zählt das DFKI zu den weltweit wichtigsten „Centers of Excellence“.

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Zentrum für Bioinformatik (ZBI)

Das Zentrum für Bioinformatik (ZBI) hat sich zum Ziel gesetzt,

  • ein virtuelles Biolabor zum Modellieren und Simulieren biochemischer Prozesse zu entwickeln
  • mit dem Schwerpunkt, Werkzeuge der Bioinformatik bereit zu stellen, um neue Wirkstoffe zu entwickeln und herzustellen und Therapien zu optimieren
  • sowie Studierende exzellent theoretisch und praktisch in Bioinformatik auszubilden und sie zu befähigen, existierende Werkzeuge zu benutzen und neue Methoden zu entwickeln.
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Geschäftsstelle Schloss Dagstuhl - Leibniz-Zentrum für Informatik GmbH

Rund 2500 Wissenschaftler aus der ganzen Welt kommen jedes Jahr in das Leibniz-Zentrum für Informatik auf Schloss Dagstuhl im nördlichen Saarland. Zu den mehrtägigen Seminaren mit internationalen Spitzenforschern werden nur Wissenschaftler/innen, Doktoranden/innen und Fachleute aus der Industrie eingeladen, die als ausgewiesene Experten des jeweiligen Tagungsthemas gelten. Damit sind Diskussionen auf höchstem Niveau garantiert. Seit dem Jahr 2005 gehört Schloss Dagstuhl zur Leibniz-Gemeinschaft, in der führende außeruniversitäre Forschungsinstitute und wissenschaftlichen Serviceeinrichtungen in Deutschland vertreten sind. Wissenschaftlicher Direktor ist Prof. Raimund Seidel von der Universität des Saarlandes (UdS).

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Intel Visual Computing Institute

Das Intel Visual Computing Institute (Intel VCI) ist ein Kooperationsprojekt zwischen Intel, der Universität des Saarlandes (UdS), dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), dem Max-Planck-Institut für Informatik (MPI-INF) und dem Max-Planck-Institut für Software Systeme (MPI-SWS). Das Institut befindet sich mit seinen zwei Standorten auf dem Campus der Universität des Saarlandes. Diese einzigartige Kombination aus industrieller, akademischer und institutioneller Forschung sichert eine theoretische Basis von höchster Qualität sowie Anwendbarkeit und Relevanz in der Praxis.

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Exzellenzcluster " Multimodal Computing and Interaction" (MMCI)

Exzellenzcluster „Multimodal Computing and Interaction“ (MMCI)

Digitale Inhalte liegen heute in Form von Sprache, Bildern, Filmen, 3-D-Modellen und Datensammlungen vor. Der Exzellenzcluster will diese Inhalte optimal verfügbar machen und arbeitet an der Verbesserung von Fähigkeiten: Computersysteme sollen lernen, auch unvollständige oder verrauschte Daten zu analysieren und zu interpretieren, das erfasste Wissen aufzubereiten und es in Echtzeit darzustellen. Informationen sollen nicht nur übermittelt, sondern auch intelligent und verlässlich durchsucht, verstanden und organisiert werden. Dieses Ziel verfolgt der Exzellenzcluster.
Von Informationssystemen wird zudem erwartet, dass sie auf natürliche Art mit dem Menschen interagieren, den Umgebungskontext berücksichtigen und auf Sprache, Text und Gesten reagieren sowie angemessen antworten. Dazu müssen neue Systeme geschaffen werden, in denen dies möglichst natürlich und intuitiv geschieht.

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Fachrichtung Informatik

Mit der Gründung der Fachrichtung Informatik an der Universität des Saarlandes wurde bereits 1969 der Grundstein für den international ausgerichteten SIC gelegt. Dank herausragender Forschungsleistung und gelebtem Teamgeist siedeln sich seitdem fortlaufend neue Forschungsinstitute an und vernetzen sich mit den ansässigen informatiknahen Fachrichtungen zu einem herausragenden Campus für Informatikforschung.

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Fachrichtung Mathematik

In der Fachrichtung Mathematik forschen und lehren derzeit 20 Professorinnen und Professoren inklusive drei Brückenprofessuren in die Informatik und einer Juniorprofessur. Die Wissenschaftler forschen in acht Bereichen. Dazu gehören Stochastik, Numerische Mathematik, Didaktik der Mathematik, Funktionsanalysis, mathematische Datenanalyse, angewandte Analysis und der Bereich Algebra, Geometrie und Zahlentheorie. Derzeit ist die Mathematik am DFG-Transregio „Symbolische Werkzeuge in der Mathematik und ihre Anwendung“ beteiligt.

Darüber hinaus besteht eine enge Zusammenarbeit in der Großregion durch regelmäßig abgehaltene gemeinsame Seminare auf dem Gebiet der Funktionalanalysis mit Metz, in der algebraischen Geometrie und Computeralgebra mit Kaiserslautern, in der freien Wahrscheinlichkeitstheorie mit Luxemburg und in der Didaktik der Mathematik mit Frankfurt, Heidelberg, Landau, Mainz und Paderborn.

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Fachrichtung Sprachwissenschaft und Sprachtechnologie

Die Fachrichtung bietet mit sieben Professuren neben den Bachelor-Studiengängen „Computerlinguistik“ auch Masterstudiengänge an, die auf Englisch unterrichtet werden und international ausgerichtet sind. In der Forschung spielt neben der sehr engen Kooperation mit der Informatik auch die Zusammenarbeit mit Linguisten eine zentrale Rolle.

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Nachwuchsgewinnung, Öffentlichkeitsarbeit und Technologietransfer am Saarland Informatics Campus werden unterstützt durch das Kompetenzzentrum, gefördert durch

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Das Projekt Tandem an der Universität des Saarlandes verfolgt das Ziel, die für eine wirtschaftliche oder industrielle Verwertung interessanten Forschungsergebnisse der saarländischen Informatik und der Max-Planck Institute durch einen Inkubationsprozess soweit weiterzuentwickeln, dass entweder Investoren die Produkte kaufen oder lizenzieren, oder neue Unternehmen im Saarland gegründet werden. Begleitende Aktivitäten im Projekt umfassen nationale und internationale Öffentlichkeitsarbeit, Maßnahmen zur Förderung des Technologietransfers im Allgemeinen sowie Formate zur Nachwuchsakquise im Bereich der Informatik. Das Projekt Tandem trägt dazu bei, die saarländische Informatik und den Wirtschaftsstandort Saarland zu stärken.