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Fachrichtungen und Forschungsinstitute

Der Saarland Informatics Campus umfasst nicht nur die Fachrichtung Informatik der Universität des Saarlandes (UdS), sondern auch die beiden kooperierenden Fachrichtungen Mathematik sowie Sprachwissenschaft & Sprachtechnologie mit deren informatiknahen Studienangeboten. In unmittelbarer Nachbarschaft auf dem Campus und in der Region befinden sich außerdem eine ganze Reihe hochkarätiger Informatik-Forschungsinstitute mit internationalem Ruf.

CISPA − Helmholtz Zentrum für Informationssicherheit (CISPA)

Das Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit (CISPA) ist eine Großforschungseinrichtung des Bundes im Rahmen der Helmholtz-Gemeinschaft. Es erforscht die Informationssicherheit in all ihren Facetten.
Mit seinem kontinuierlichen Wachstum wird CISPA als Helmholtz-Zentrum über die notwendige kritische Masse an Forschern (500+) verfügen, um eine umfassende und ganzheitliche Behandlung der drängenden, großen Herausforderungen im Bereich der Cybersicherheits- und Datenschutzforschung, mit denen unsere Gesellschaft im Zeitalter der Digitalisierung konfrontiert wird, anzugehen. Es ist tief in der Informatik verwurzelt und arbeitet interdisziplinär mit Forschern der angrenzenden Gebiete wie Medizin, Jura und den Gesellschaftswissenschaften zusammen. Darüber hinaus fördert das CISPA in besonderem Maße auch die grundständige und postgraduale Bildung der Cybersicherheitsstudenten und hat es sich zum Ziel gesetzt, eine Kaderschmiede für die nächste Generation an Cybersicherheitsexperten und wissenschaftlichen Führungskräften in diesem Bereich bereitzustellen.

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Max-Planck-Institut für Informatik (MPI-INF)

Seit Gründung des Instituts im Jahr 1990 erforschen
die WissenschaftlerInnen die mathematischen Grundlagen der Informationstechnologie (Algorithmen und Komplexität, Logik der Programmierung) und entwickeln neue Algorithmen für verschiedene Anwendungsgebiete wie die Computergraphik, Geometrie, Programmverifikation, Datenbanken und Informationssysteme sowie die Bioinformatik. Mit Veröffentlichungen auf höchstem Niveau und der Ausbildung von
exzellentem Nachwuchs wird hier die Grundlagenforschung für Informatik
vorangetrieben. Durch die Vielzahl hochqualitativer Publikationen zählt das MPI-INF in Deutschland zu den meistzitierten Instituten.

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Max-Planck-Institut für Softwaresysteme (MPI-SWS)

Das Max-Planck-Institut für Softwaresystem (MPI-SWS) wurde 2004 mit Sitz in Kaiserslautern und Saarbrücken gegründet. Seine Aufgabe ist die Grundlagenforschung in den Bereichen Entwicklung, Analyse, Modellierung, Implementierung und Evaluation komplexer Softwaresysteme. An den Standorten in Kaiserslautern und Saarbrücken werden die Prinzipien effizienter, zuverlässiger, sicherer und verwendbarer Computersysteme erforscht.
Die beiden Max-Planck-Institute am Saarland Informatics Campus sind die deutschlandweit einzigen Forschungszentren der Max-Planck-Gesellschaft für Grundlagen der Informatik und Top-Adressen für WissenschaftlerInnen.

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Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)

Das DFKI mit Sitz in Saarbrücken, Kaiserslautern, Bremen und Berlin zählt in der internationalen Wissenschaftswelt zu den wichtigsten „Centers of Excellence“ und ist die führende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung für Softwaretechnologien in Deutschland.
Das gesamte Spektrum von anwendungsorientierter Grundlagenforschung bis hin zur markt- und kundenorientierten Entwicklung von Produktfunktionen wird am DFKI seit 1988 abgedeckt.
Gemessen an Mitarbeiterzahl und Drittmittelvolumen, ist das DFKI das weltweit größte Forschungszentrum auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz.

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Zentrum für Bioinformatik (ZBI)

Die Bioinformatik ist eine interdisziplinäre Wissenschaftsdisziplin mit Anteilen der Fächer Biologie und Informatik, aber auch Medizin, Chemie, Pharmazie, Physik und Mathematik.
Ziel des 2011 gegründeten ZBI ist der Einsatz von Computern zur Konfiguration von hochtechnologischen Experimenten in den Lebenswissenschaften sowie zur Analyse der dabei generierten umfangreichen und komplexen Datensätze.
Das ZBI trägt durch Bioinformatik zum besseren Verständnis von Krankheiten bei, um diese effektiver und früher zu diagnostizieren und zielgerichteter zu behandeln.

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Geschäftsstelle Schloss Dagstuhl - Leibniz-Zentrum für Informatik GmbH

Auf Schloss Dagstuhl in Wadern treffen sich jährlich rund 2.500 international führende SpitzenforscherInnen, vielversprechende Lehrkräfte, NachwuchswissenschaftlerInnen und PraktikerInnen, um sich über Forschungsarbeiten auszutauschen.
Forschungsgruppen, Summerschools, Graduiertenkollegs und Einzelpersonen finden ideale Bedingungen, ungestört Workshops, Fortbildungsveranstaltungen und Klausurtagungen durchzuführen
Für die Forschungsförderung sowie wissenschaftliche Weiterbildung und den Wissenstransfer zwischen Forschung und Anwendung werden hochkarätig besetzte Seminare und Workshops angeboten.
Schloss Dagstuhl betreibt und pflegt die online verfügbare bibliographische Sammlung wissenschaftlicher Publikationen im Bereich Informatik „Digital Bibliography & Library Project“ (dblp), welche von WissenschaftlerInnen weltweit genutzt wird.
Die Geschäftsstelle befindet sich unmittelbar auf dem SIC.

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Exzellenzcluster " Multimodal Computing and Interaction" (MMCI)

Der Cluster wurde durch die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder eingerichtet und für zwei volle Förderperioden gefördert. Die ForscherInnen arbeiten an natürlicher, multimodaler sowie an immer und überall möglicher Interaktion mit Informationssystemen. Von Informationssystemen wird zudem erwartet, dass sie auf natürliche Art mit dem Menschen interagieren, den Umgebungskontext berücksichtigen und auf Sprache, Text und Gesten reagieren sowie angemessen antworten. Dazu müssen neue Systeme geschaffen werden, in denen dies möglichst natürlich und intuitiv geschieht.

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Fachrichtung Informatik

Mit der Gründung der Fachrichtung Informatik an der Universität des Saarlandes wurde bereits 1969 der Grundstein für den international ausgerichteten SIC gelegt. 45 ProfessorInnen der Universität und der Forschungsinstitute unterrichten in 18 Studiengängen, viele davon in englischer Sprache; dank sehr guter Betreuungsverhältnisse bildet die Fakultät hervorragenden Nachwuchs aus.
Auch durch die enge Kooperation mit den Forschungsinstituten und den kooperierenden Fachrichtungen, gewinnen die ProfessorInnen regelmäßig bedeutende Forschungspreise.
Die Sonderforschungsbereiche “Methods and Tools for Understanding and Controlling Privacy (SFB 1223, gefördert seit 2016) und “Symbolic Tools in Mathematics and their Application” (SFB 195, gefördert seit 2017) würdigen das Forschungsniveau.

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Fachrichtung Mathematik

In der Fachrichtung Mathematik forschen und lehren derzeit 20 Professorinnen und Professoren inklusive zwei Brückenprofessuren in die Informatik und einer Juniorprofessur. Die Wissenschaftler forschen in acht Bereichen. Dazu gehören Stochastik, Numerische Mathematik, Didaktik der Mathematik, Funktionsanalysis, mathematische Datenanalyse, angewandte Analysis und der Bereich Algebra, Geometrie und Zahlentheorie. Derzeit ist die Mathematik am DFG-Transregio „Symbolische Werkzeuge in der Mathematik und ihre Anwendung“ beteiligt.

Darüber hinaus besteht eine enge Zusammenarbeit in der Großregion durch regelmäßig abgehaltene gemeinsame Seminare auf dem Gebiet der Funktionalanalysis mit Metz, in der algebraischen Geometrie und Computeralgebra mit Kaiserslautern, in der freien Wahrscheinlichkeitstheorie mit Luxemburg und in der Didaktik der Mathematik mit Frankfurt, Heidelberg, Landau, Mainz und Paderborn.

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Fachrichtung Sprachwissenschaft und Sprachtechnologie

Die Fachrichtung bietet mit acht Professuren international ausgerichtete, englischsprachige Masterstudiengänge an, um den Austausch mit Partneruniversitäten im Ausland zu fördern.
Die sehr enge Kooperation mit der Informatik und auch die Zusammenarbeit mit Linguisten im Sonderforschungsbereich “Information Density and Linguistic Encoding” (SFB 1102, gefördert seit 2014) sorgt für angesehenen Wissenschaftsnachwuchs.

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Nachwuchsgewinnung, Öffentlichkeitsarbeit und Technologietransfer am Saarland Informatics Campus werden unterstützt durch das Kompetenzzentrum Informatik Saarland, gefördert durch

Logo Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
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Das Projekt Tandem an der Universität des Saarlandes verfolgt das Ziel, die für eine wirtschaftliche oder industrielle Verwertung interessanten Forschungsergebnisse der saarländischen Informatik und der Max-Planck Institute durch einen Inkubationsprozess soweit weiterzuentwickeln, dass entweder Investoren die Produkte kaufen oder lizenzieren, oder neue Unternehmen im Saarland gegründet werden. Begleitende Aktivitäten im Projekt umfassen nationale und internationale Öffentlichkeitsarbeit, Maßnahmen zur Förderung des Technologietransfers im Allgemeinen sowie Formate zur Nachwuchsakquise im Bereich der Informatik. Das Projekt Tandem trägt dazu bei, die saarländische Informatik und den Wirtschaftsstandort Saarland zu stärken.