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Filmreihe „Künstliche Intelligenz im Kino“: Forschende kommentieren die Sichtweisen der Traumfabrik




Künstliche Intelligenz (KI) dient Menschen als digitaler Assistent, überwacht Gesichter und prüft Kreditwürdigkeit. Das Potenzial dieser Technologie fasziniert Filmschaffende bereits seit 1927. In den vergangenen Monaten waren die Fortschritte so gewaltig, dass sich die Frage stellt, ob die Realität die Fiktion auf der Kinoleinwand überholt hat. Ab dem 13. März veranstaltet daher das Filmhaus in Saarbrücken zusammen mit dem Kompetenzzentrum für Informatik und dem Deutsch-Amerikanischen Institut die Filmreihe „KI im Kino“. Nach jedem Film gibt eine Forscherin oder ein Forscher Auskunft darüber, wie sehr der Film aktueller Forschung entspricht. Der Eintritt ist frei.

Mit „Ex Machina“, einem britischen Film des Regisseurs Alex Garland, aus dem Jahr 2015 startet die Filmreihe am Mittwoch, den 13. März um 18:30 Uhr, im „Kino im Filmhaus“ in der Mainzer Straße.

Der Film spielt in Norwegen und London und behandelt die Frage, wie Maschinen Bewusstsein entwickeln und welche Konsequenzen für Menschen daraus entstehen. Das Regiedebüt von Alex Garland kommentiert dann im Anschluss Stephanie Catani, Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft/Medienwissenschaft.

Insgesamt umfasst die Reihe acht Filme, die überwiegend im vergangenen Jahrzehnt produziert wurden. „Das Morgan Projekt“ aus dem Jahre 2016 gehört ebenso dazu, wie „Chappie“ aus dem Jahr 2015 und der inzwischen realitätsnahe Film „Her“. Mit dem ab sechs Jahren erlaubten Trickfilm „Ralph reichts“ spricht die Reihe auch Kinder an, der Film „Robot und Frank“ ist für das ältere Publikum gedacht. Eine Ausnahme in punkto Produktionsjahr bildet lediglich „Blade Runner“ von Regisseur Ridley Scott. Der 1992 produzierte Klassiker wird als „Director’s Cut“ gezeigt.

„Uns war wichtig, neuere Filme zu zeigen, die auch Jugendliche ins Kino locken können“, erklärt Christel Drawer, die zusammen mit dem Kompetenzzentrum Informatik an der Universität des Saarlandes diese Filmreihe zusammenstellte. Das Deutsch-Amerikanische Institut Saarland e.V. unterstützt die Filmreihe, so dass bis auf den Kinderfilm alle anderen Filme in Originalversion mit deutschen Untertiteln gezeigt werden können. „Damit möchten wir auch Science-Fiktion-Fans ansprechen, die den Film schon einmal gesehen haben“, sagt Drawer.

Nach dem Film erhalten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von der Universität des Saarlandes und dem Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz die Möglichkeit, im lockeren Gespräch Fakten und Fiktion herauszuarbeiten. Dabei beantworten sie auch Fragen aus dem Publikum.

Weitere Informationen:
https://www.filmhaus-saarbruecken.de

Fragen beantwortet:
Gordon Bolduan



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