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Öffentliche Online-Tagung über IT-Sicherheit, Blockchain-Lösungen und Künstliche Intelligenz


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Fragen der IT-Sicherheit sind heute brisanter denn je: Angriffe auf vernetzte Systeme der Industrie 4.0 können Menschenleben real bedrohen – wie im September bei einem Hackerangriff auf einen Klinik-Server in Düsseldorf. Doch welche Vorkehrungen sind von wem zu treffen, welche sind technisch möglich? „Vergleichbare Fragen stellen sich auch im Zusammenhang mit der sogenannten Industrie 4.0, wo zahlreiche Unternehmen vernetzt sind, und Angreifer über einen der Beteiligten auf die Infrastruktur anderer Beteiligter zugreifen können. Wer ist für IT-Sicherheit verantwortlich, wenn die Datenverarbeitung derart dezentral organisiert ist?“, fragt Professor Georg Borges, Sprecher des Vorstands der Arbeitsgruppe Identitätsschutz im Internet und geschäftsführender Direktor des Instituts für Rechtsinformatik der Universität des Saarlandes, der die Tagung organisiert.

Auch Künstliche Intelligenz stellt Gesellschaft, Technik und Recht vor enorme Herausforderungen. „Aspekte der IT-Sicherheit von Künstlicher Intelligenz sind hier eng verwoben mit Kernfragen von Verlässlichkeit, Vertrauenswürdigkeit und Verantwortung von und für intelligente Systeme“, führt Borges an.
Im Rahmen der Tagung diskutieren Expertinnen und Experten aus technischer und rechtlicher Perspektive bestehende Risiken und mögliche Maßnahmen der IT-Sicherheit in den Themenbereichen „Vertraulichkeit und Datenschutz in Blockchain-Anwendungen“, „IT-Sicherheit in vernetzten Infrastrukturen“, „Sicherheit automatisierter Zahlungssysteme und Blockchain“ sowie „IT-Sicherheit und KI“.

Das Symposium findet in diesem Jahr zum ersten Mal virtuell statt und öffnet sich dabei zum ersten Mal für die interessierte Öffentlichkeit.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Interessierte werden um Anmeldung gebeten: E-Mail an sekretariat(at)a-i3.org.
Das Programm unter dem Leitthema "IT-Sicherheit im Internet der Dinge, Blockchain und KI" ist auf der Website https://www.a-i3.org zu finden.

Kontakt für die Medien:
Prof. Dr. Georg Borges
Tel.: 0681/302-3105, E-Mail: llm@rechtsinformatik.saarland

Nachwuchsgewinnung, Öffentlichkeitsarbeit und Technologietransfer am Saarland Informatics Campus werden unterstützt durch das Kompetenzzentrum Informatik Saarland, gefördert durch

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Weitere Infos

Das Projekt Tandem an der Universität des Saarlandes verfolgt das Ziel, die für eine wirtschaftliche oder industrielle Verwertung interessanten Forschungsergebnisse der saarländischen Informatik und der Max-Planck Institute durch einen Inkubationsprozess soweit weiterzuentwickeln, dass entweder Investoren die Produkte kaufen oder lizenzieren, oder neue Unternehmen im Saarland gegründet werden. Begleitende Aktivitäten im Projekt umfassen nationale und internationale Öffentlichkeitsarbeit, Maßnahmen zur Förderung des Technologietransfers im Allgemeinen sowie Formate zur Nachwuchsakquise im Bereich der Informatik. Das Projekt Tandem trägt dazu bei, die saarländische Informatik und den Wirtschaftsstandort Saarland zu stärken.