Presseeinladung zu EU-Projekten: Über Tattoos gesteuerte Computergeräte, Nano-Satelliten im Weltall und Infektionsforschung

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Wie profitieren Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Saarland von finanzieller Förderung durch die Europäische Kommission und welchen Nutzen haben die Bürger? Am Freitag, dem 19. Juli, lädt die Europäische Kommission von 12.30 bis 16.00 Uhr zu einem Pressetermin an die Universität des Saarlandes und das Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland ein. Vorgestellt werden drei EU-geförderte Projekte, die insgesamt rund 5,4 Millionen Euro aus dem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ erhalten.

  1. Smartwatches und Fitness-Tracker zeigen, dass immer mehr Menschen Informations-technologie am Körper nutzen. Doch die Geräte sind nicht optimal auf den Körper ihres Anwenders abgestimmt. Im Projekt „InteractiveSkin” entwickeln Informatiker der Saar-Uni daher eine neue Generation mobiler, interaktiver Computergeräte, die einem Tattoo ähneln und wie eine zweite Haut getragen werden können. Es gibt bereits erste Prototypen.
  2. Tuberkulose, Malaria oder Atemwegserkrankungen – viele Infektionen sind mittlerweile schwer zu bekämpfen, weil die Keime Resistenzen gegen Anti-Infektiva entwickelt haben. In einem Projekt zur Anti-Infektiva-Forschung untersuchen Chemiker neue Leitstrukturen für kleine Moleküle. Diese erschweren Krankheitserregern eine Infektion oder verhindern sie sogar. Für vielversprechende Hemmstoffe ist dies bereits gelungen.
  3. Sie sind klein, leicht und schnell: In 90 Minuten kreisen Nano-Satelliten um die Erde. Informatiker im Projekt „POWVER“ haben ein Verfahren entwickelt, mit dem diese Satelliten bestmöglich gesteuert werden. Im Zentrum steht die Leistungsfähigkeit der Satelliten-Batterie. Die Forscher berichten über ihre Experimente im Orbit, und präsentieren wie diese Technik auch für E-Bikes und Saugroboter nutzbar werden kann.

Jochen Pöttgen, Leiter der Regionalvertretung der EU-Kommission in Bonn, begleitet die Veranstaltung gemeinsam mit der Pressereferentin Kathrin Wesolowski.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung unter boesch@pressto.de. Bitte geben Sie Ihre Redaktion, E-Mail-Adresse und Mobilnummer an. Sie werden dann von uns den genauen Ablauf erhalten.

Für Ihre Fragen stehen wir gern zur Verfügung (0221 / 88 88 58 15).

Mit freundlichen Grüßen,
im Auftrag der Regionalvertretung der Europäischen Kommission in Bonn,
Sylvia Bösch
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Sylvia Bösch, Projektleitung
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