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Vortragsankündigung: Vom Start-up zum Softwarehause




„Wie ich eine Firma mit 130 Mitarbeitern übernahm und die Vorratsdatenspeicherung lieben lernte“, erklärt Julian Backes, Geschäftsführer des Softwarehauses „DIaLOGIKa“ am kommenden Mittwoch, den 6.11.2019, ab 16:15 Uhr, im Hörsaal 1 (Gebäude E1.3).

Julian Backes gründete vor 7 Jahren an der Universität des Saarlandes mit zwei Kommilitonen aus dem Studium heraus ein Start-up – heute ist er Inhaber und Geschäftsführer der DIaLOGIKa, einem saarländischen Softwarehaus mit 130 Mitarbeitern, das seit über 35 Jahren große Kunden wie die Europäische Kommission oder die Bundesnetzagentur mit maßgeschneiderter Software versorgt.

Selber als Student großer Gegner jeglicher Form staatlicher Überwachung, verantwortet Julian heute die Entwicklung von Software für behördliches Auskunftsersuchen, wozu – je nach aktueller Rechtslage – dann auch die Vorratsdatenspeicherung gehören kann.

Wie es sich anfühlt, eine Entwicklung von 0 auf 100 durchzumachen, wie es ist, auf der „anderen Seite“ zu stehen, und wie man überhaupt eine Software entwickelt, die die Kleinigkeit von 10 Milliarden Datensätzen am Tag find- und auswertbar speichern und auch wieder so löschen können muss, dass man sie auch in Teilen nicht rekonstruieren kann, wird Julian Backes allen Interessierten in einem spannenden Vortrag erzählen.


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Das Projekt Tandem an der Universität des Saarlandes verfolgt das Ziel, die für eine wirtschaftliche oder industrielle Verwertung interessanten Forschungsergebnisse der saarländischen Informatik und der Max-Planck Institute durch einen Inkubationsprozess soweit weiterzuentwickeln, dass entweder Investoren die Produkte kaufen oder lizenzieren, oder neue Unternehmen im Saarland gegründet werden. Begleitende Aktivitäten im Projekt umfassen nationale und internationale Öffentlichkeitsarbeit, Maßnahmen zur Förderung des Technologietransfers im Allgemeinen sowie Formate zur Nachwuchsakquise im Bereich der Informatik. Das Projekt Tandem trägt dazu bei, die saarländische Informatik und den Wirtschaftsstandort Saarland zu stärken.