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Sollen humanoide Roboter in Zukunft sehen wie ein Mensch und wie dieser das Gesehene auch verstehen können, ist dies unendlich kompliziert: In der realen Welt ist alles im Fluss und unbegrenzt veränderlich. Jan Eric Lenssen will Maschinen das Sehen lehren, ihnen ein visuelles Verständnis beibringen, das dem des Menschen nachempfunden ist. Am 22. Juni hat Wissenschaftsminister Jakob von Weizsäcker Lenssen zum Informatik-Professor an der Universität des Saarlandes ernannt.

Die ACM Special Interest Group on Programming Languages (SIGPLAN) hat ihren „Distinguished Service Award 2026“ an Derek Dreyer, den wissenschaftlichen Leiter des MPI-SWS, verliehen. In der Begründung für die Auszeichnung heißt es:

Der neue UN-Bericht zu den Umweltfolgen von KI hat die Debatte um den Ressourcenverbrauch von Rechenzentren erneut befeuert. Im Fokus stehen der Energiebedarf, der Wasserverbrauch und die CO₂-Emissionen beim Training und Betrieb generativer KI-Systeme. Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Maaß, Leiter des DFKI-Forschungsbereichs Smart Service Engineering und Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik an der Universität des Saarlandes, ordnet die Studie ein und verweist auf ESCADE als konkreten Ansatz für mehr Transparenz und Effizienz.

Paris/Berlin, 18. Juni 2026 – Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und das französische Nationale Institut für Forschung in Digitaler Wissenschaft und Technologie (Inria) heben ihre bestehende Partnerschaft auf eine neue Ebene: Heute unterzeichneten die beiden führenden Forschungseinrichtungen auf der Vivatech in Paris eine Vereinbarung zur Gründung eines offenen, binationalen deutsch-französischen Zentrums für Künstliche Intelligenz.

Das Soofi-Konsortium stellt erste Ergebnisse zur Leistungsfähigkeit von „Soofi S“ vor, seinem ersten Baustein einer europäischen KI-Modellfamilie. Ziel des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Kontext der IPCEI-CIS / 8ra-Initiative geförderten Projekts ist es, leistungsfähige KI-Basismodelle auf europäischer Infrastruktur zu entwickeln und Unternehmen, Verwaltung, Forschung und Start-ups eine transparente Alternative zu außereuropäischen Modellen zu bieten.

Die MPI-SWS-Forschenden Travis Hance, Laila Elbeheiry und Derek Dreyer haben gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner Yusuke Matsushita für ihre Arbeit „VerusBelt: A Semantic Foundation for Verus’s Proof-Oriented Extensions to the Rust Type System“ den PLDI 2026 Distinguished Paper Award erhalten.

Auf der internationalen Hightech- und Start-up-Messe Vivatech in Paris (17.–20. Juni 2026) präsentieren das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und das französische Informatikinstitut Inria im German Park (Halle 7.3, Stand 3E14) ihre enge Forschungskooperation – und setzen mit der Gründung eines deutsch-französischen KI-Zentrums ein starkes Zeichen für die Zukunft. Ziel ist es, eine leistungsfähige, europäische KI zu stärken und den Transfer von KI-Technologien in die Wirtschaft weiter voranzutreiben.

Ab dem kommenden Wintersemester können Studierende den Masterstudiengang „Quanteninformationstheorie“ (Quantum Information Theory, QIT) an der Universität des Saarlandes studieren. Der englischsprachige Studiengang vermittelt Kompetenzen an der Schnittstelle von Mathematik, Informatik und Physik und bereitet gezielt auf zentrale Technologien der digitalen Zukunft vor. Interessierte Bachelorabsolventen aus den Bereichen Physik, Mathematik und Informatik können sich bis zum 30. Juni bewerben.

Die Zukunft der europäischen Industrie wird nicht allein davon abhängen, ob Europa mit der rasanten Entwicklung der künstlichen Intelligenz Schritt halten kann. Ihre Wettbewerbsfähigkeit wird vor allem davon abhängen, wie erfolgreich KI aus dem digitalen Bereich in die physische Welt übertragen werden kann – in Roboter, Produktionslinien, Logistiksysteme und andere Technologien, die den Alltag prägen. Diese Herausforderung stand im Mittelpunkt der internationalen RICAIP Days 2026, die in [...]

Künstliche Intelligenz (KI) und digitale Werkzeuge werden auch in den Forschungslaboren und der Industriepraxis der Chemie zunehmend unentbehrlich. An der Universität des Saarlandes entwickeln zwei Forscherinnen aus Chemie und Informatik gemeinsam ein Lehrkonzept, das Chemie-Studierende künftig frühzeitig an datenbasierte Verfahren heranführen und sie auf die neuen Anforderungen von Wissenschaft und Industrie vorbereiten soll. Der Fonds der Chemischen Industrie FCI fördert das Vorhaben.

Wie reagieren Softwareentwickler, wenn sie über Programmcode stolpern, den sie nicht intuitiv verstehen? Neuropsychologen haben ihnen dafür ins Gehirn geschaut und Hirnströme gemeinsam mit ihren Augenbewegungen erfasst. Die Ergebnisse haben Psycholinguisten mit schon bekannten Mustern aus der Sprachverarbeitung abgeglichen und überraschende Parallelen gefunden. Ihre Studie hat das interdisziplinäre Team der Universität des Saarlandes und der TU Chemnitz jetzt in „Scientific Reports“ publiziert.

Mit mehreren Beiträgen auf der CVPR 2026 zeigte das DFKI die Breite seiner Forschung in der visuellen KI. Das Spektrum reichte von 3D-Szenenverstehen und relationalem Denken über multimodale Wahrnehmung bis hin zu Simulation, Generierung und Workshop-Beiträgen.

Am 5. Juni kann Reinhard Wilhelm, emeritierter Professor für Informatik an der Universität des Saarlandes und Ehrendoktor der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und der Universität Tartu (Finnland), seinen 80. Geburtstag begehen.

Das Programm für die CMMRS 2026 ist nun online. Zu den diesjährigen Dozenten und Mentoren zählen erneut international führende Persönlichkeiten sowie aufstrebende Talente aus ihren jeweiligen Forschungsbereichen. Die Vorträge behandeln eine Vielzahl aktueller Themen aus den Bereichen KI, NLP, formale Methoden, Programmiersprachen und Software-Engineering. Bitte beachtet, dass die Teilnahme an dieser interaktiven Mentoring-Schule auf zugelassene Studierende beschränkt ist. Die nächste Bewerbungsfrist endet Anfang 2027.

Rund 200 Programmpunkte aus allen Fachrichtungen bietet die Universität des Saarlandes beim „Offenen Campus“ am Freitag, dem 12. Juni an. Auf dem Saarbrücker Campus dreht sich von 15 bis 19 Uhr alles um Wissenschaft, Studium und Lehre. Studieninteressierte können sich über das vielseitige Studienangebot der Universität informieren und den Campus kennenlernen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler öffnen ihre Labore und bieten Vorträge zu aktuellen Forschungsprojekten an.
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