News Archiv

Ab dem kommenden Wintersemester können Studierende den Masterstudiengang „Quanteninformationstheorie“ (Quantum Information Theory, QIT) an der Universität des Saarlandes studieren. Der englischsprachige Studiengang vermittelt Kompetenzen an der Schnittstelle von Mathematik, Informatik und Physik und bereitet gezielt auf zentrale Technologien der digitalen Zukunft vor. Interessierte Bachelorabsolventen aus den Bereichen Physik, Mathematik und Informatik können sich bis zum 30. Juni bewerben.

Die Zukunft der europäischen Industrie wird nicht allein davon abhängen, ob Europa mit der rasanten Entwicklung der künstlichen Intelligenz Schritt halten kann. Ihre Wettbewerbsfähigkeit wird vor allem davon abhängen, wie erfolgreich KI aus dem digitalen Bereich in die physische Welt übertragen werden kann – in Roboter, Produktionslinien, Logistiksysteme und andere Technologien, die den Alltag prägen. Diese Herausforderung stand im Mittelpunkt der internationalen RICAIP Days 2026, die in [...]

Künstliche Intelligenz (KI) und digitale Werkzeuge werden auch in den Forschungslaboren und der Industriepraxis der Chemie zunehmend unentbehrlich. An der Universität des Saarlandes entwickeln zwei Forscherinnen aus Chemie und Informatik gemeinsam ein Lehrkonzept, das Chemie-Studierende künftig frühzeitig an datenbasierte Verfahren heranführen und sie auf die neuen Anforderungen von Wissenschaft und Industrie vorbereiten soll. Der Fonds der Chemischen Industrie FCI fördert das Vorhaben.

Wie reagieren Softwareentwickler, wenn sie über Programmcode stolpern, den sie nicht intuitiv verstehen? Neuropsychologen haben ihnen dafür ins Gehirn geschaut und Hirnströme gemeinsam mit ihren Augenbewegungen erfasst. Die Ergebnisse haben Psycholinguisten mit schon bekannten Mustern aus der Sprachverarbeitung abgeglichen und überraschende Parallelen gefunden. Ihre Studie hat das interdisziplinäre Team der Universität des Saarlandes und der TU Chemnitz jetzt in „Scientific Reports“ publiziert.

Mit mehreren Beiträgen auf der CVPR 2026 zeigte das DFKI die Breite seiner Forschung in der visuellen KI. Das Spektrum reichte von 3D-Szenenverstehen und relationalem Denken über multimodale Wahrnehmung bis hin zu Simulation, Generierung und Workshop-Beiträgen.

Am 5. Juni kann Reinhard Wilhelm, emeritierter Professor für Informatik an der Universität des Saarlandes und Ehrendoktor der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und der Universität Tartu (Finnland), seinen 80. Geburtstag begehen.

Das Programm für die CMMRS 2026 ist nun online. Zu den diesjährigen Dozenten und Mentoren zählen erneut international führende Persönlichkeiten sowie aufstrebende Talente aus ihren jeweiligen Forschungsbereichen. Die Vorträge behandeln eine Vielzahl aktueller Themen aus den Bereichen KI, NLP, formale Methoden, Programmiersprachen und Software-Engineering. Bitte beachtet, dass die Teilnahme an dieser interaktiven Mentoring-Schule auf zugelassene Studierende beschränkt ist. Die nächste Bewerbungsfrist endet Anfang 2027.

Rund 200 Programmpunkte aus allen Fachrichtungen bietet die Universität des Saarlandes beim „Offenen Campus“ am Freitag, dem 12. Juni an. Auf dem Saarbrücker Campus dreht sich von 15 bis 19 Uhr alles um Wissenschaft, Studium und Lehre. Studieninteressierte können sich über das vielseitige Studienangebot der Universität informieren und den Campus kennenlernen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler öffnen ihre Labore und bieten Vorträge zu aktuellen Forschungsprojekten an.

Wie unterscheiden sich Sprachen weltweit, was sind aber auch Gemeinsamkeiten über alle Kontinente hinweg? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Annemarie Verkerk, die jetzt zur Professorin für „Language Science“ ernannt wurde. Bereits seit 2019 war die gebürtige Niederländerin als Juniorprofessorin an der Universität des Saarlandes tätig. In ihrer Forschung will sie sich verstärkt damit beschäftigen, wie sich Sprache verändert durch die Art und Weise, wie Menschen Sprachen verwenden.

Der Edsger W. Dijkstra-Preis für verteiltes Rechnen (Distributed Computing) geht an ein internationales Forscherteam für ihre wegweisende Arbeit aus dem Jahr 2011 mit dem Titel: „Distributed Verification and Hardness of Distributed Approximation“. Unter den Preisträgern ist Danupon Nanongkai, Direktor der Abteilung „Algorithms and Complexity“ am Max-Planck-Institut für Informatik.

Das saarländische Wirtschaftsministerium hat in Zusammenarbeit mit dem Saarland Informatics Campus den Journalismuspreis Informatik verliehen. Die Gesellschaft für Informatik ist Partner des Preises. Ausgezeichnet mit den Hauptpreisen wurden ein Radiobeitrag des Österreichischen Rundfunks (ORF), ein Artikel aus dem Magazin „c’t – Magazin für Computertechnik“ sowie ein Online-Beitrag des Schweizer Radio und Fernsehens (SRF). Den Sonderpreis erhielt ein Artikel im Kinder-Wissensmagazin „GEOlino“.

Egal ob man Roboter durch Fabrikhallen lotst oder komplexe Logistikabläufe steuert: KI-Systeme aus dem Bereich der Handlungsplanung können solche Probleme lösen. Zu Beginn arbeiteten Planungssysteme hauptsächlich auf Basis symbolischer Techniken, wie etwa der Logik. Um sie zu verbessern, wurden in den letzten Jahren jedoch immer mehr Techniken aus dem maschinellen Lernen integriert. Informatiker Daniel Höller will nun KI-Planungssysteme schaffen, die die Vorteile beider Ansätze vereinen.

Professor Andreas Keller und sein Team von der Universität des Saarlandes wurden ausgewählt, dem Kooperationsnetzwerk (CRN) beizutreten. Damit verbunden ist eine Förderung durch die Initiative „Aligning Science Across Parkinson’s“ (ASAP) in Zusammenarbeit mit der Michael J. Fox Foundation for Parkinson’s Research (MJFF). Diese hat das Ziel, Wirkstoffe zu finden, die bei der Behandlung der Parkinson-Krankheit helfen können.

Professor Andreas Keller und sein Team von der Universität des Saarlandes wurden ausgewählt, dem Kooperationsnetzwerk (CRN) beizutreten. Damit verbunden ist eine Förderung durch die Initiative „Aligning Science Across Parkinson’s“ (ASAP) in Zusammenarbeit mit der Michael J. Fox Foundation for Parkinson’s Research (MJFF). Diese hat das Ziel, Wirkstoffe zu finden, die bei der Behandlung der Parkinson-Krankheit helfen können.

Prof. Dr. Karol Myszkowski wird mit dem „Outstanding Technical Contributions Award“ der European Association for Computer Graphics ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um die höchste technische Ehrung der europäischen Computergrafik-Community. Dr. Marc Habermann erhält einen der beiden „Young Researcher Awards“, mit denen jährlich die herausragendsten Nachwuchswissenschaftler geehrt werden. Die Eurographics Conference 2026 findet vom 4. bis 8. Mai in Aachen statt.
85»